Dienstag, 8. November 2005

final

Der AMIS Skandal
Manchmal glaube ich, in einer Zeitschleife zu sitzen. Und täglich grüsst der Anlagebetrug.

Diesmal gaben 16.000 Anleger der Wiener Finanzfirma Asset Management Investment Services (Amis) ihr Geld, Nun staunen sie über eine Restguthaben bei AMIS von 19,53 €. 140 Millionen sind verschwunden, die Firma ist insolvent, ein Vorstand sitzt, zwei sind auf der Flucht.

Die Kohle soll über Luxemburg zu einem Treuhänder auf die Cayman-Inseln geflossen sein.

Sie kommen immer wieder. Wie Phoenix aus der Asche.

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boo

Haitec: Der Hype frisst seine Kinder
Jochen Furch ist Vorstandschef des Systemhauses Haitec und müsste sich eigentlich in den kommenden Wochen um die Fusion seines Hauses mit Autinform kümmern.

Wird schwer werden, denn Furch steht seit heute wegen der guten alten Zeiten vor Gericht.

Damals war er CEO bei der CPU AG und musste sich mal eben in Kenntnis eines bald platzenden Grossauftrages vom Aktienpaket seiner Frau trennen. Man kann es weise Voraussicht nennen, der Richter sucht eher nach Beweisen für verbotenen Insiderhandel, der bei CPU wohl sehr beliebt war.

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