Donnerstag, 24. Juli 2008
Offener Brief an ARD-Programmdirektor Günter Struve
lanu, 12:05h
AN: guenter.struve|at|ard.de
BETREFF: Bitte um Stellungnahme zum Fall Bankhofer
Sehr geehrter Herr Struve,
ich schreibe Ihnen als ARD-Chef, weil ich mir nicht anders zu helfen weiß. Grundsätzlich mag ich es nicht, Dinge oben einzuwerfen, damit es unten klappert. Aus diesem Grund habe ich mich zuerst vor zwei Tagen direkt an die Pressestelle und an die Redaktion per E-Mail gewandt, um über den eklatanten Fall von Schleichwerbung zu informieren. Eine Reaktion blieb aus, deshalb nun dieser Brief.
Ja, ich habe gelesen, dass Herr Bankhofer abstreitet, vom Markenzeichen "Klostermelisse" gewusst zu haben. Es ist für mich auch unerheblich, ob es ihm im Fall der "Königsartischocke" ebenso geht. Völlig egal ist mir ebenfalls, ob direkt Geld dafür geflossen ist oder ob das Teil der Vereinbarung mit einer Vermarktungsagentur war.
Das Ergebnis ist entscheidend. Herr Bankhofer lobt im Morgenmagazin der ARD die Klostermelisse als das Mittel schlechthin und der unbedarfte Zuschauer rennt in die Apotheke und sorgt für Umsatz für ein Unternehmen, das ein Mittel vertreibt, das als einziges die echte "Klostermelisse" enthält.
Ich muss Ihnen sicher nicht erklären, dass genauso Schleichwerbung funktioniert. Die ARD lässt sich ausnutzen. Vielleicht kann die ARD damit leben, keinen Cent dafür zu bekommen. Als Verbraucher und Zuschauer komme ich mir schlichtweg verladen vor, wenn man mich so behandelt.
Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie dagegen vorgehen. Ich wünsche mir, dass der ARD-Chef eine, entschuldigen Sie die Formulierung, coole Sau ist und sagt: "Sorry, das haben wir so nicht gewollt und gewusst. Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden den Beitrag aus dem Onlineangebot nehmen und uns bemühen, dies in Zukunft zu verhindern."
Und wenn Sie schon dabei sind, dann sagen Sie Ihrer Pressestelle, dass man auf Anfragen von Bloggern unbedingt reagieren sollte, weil der Ärger sonst nicht kleiner wird. Tun Sie mir bitte den Gefallen und enttäuschen Sie mich nicht.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Lanu
CE0
BooCompany.com
lanu|at|boocompany.com
BETREFF: Bitte um Stellungnahme zum Fall Bankhofer
Sehr geehrter Herr Struve,
ich schreibe Ihnen als ARD-Chef, weil ich mir nicht anders zu helfen weiß. Grundsätzlich mag ich es nicht, Dinge oben einzuwerfen, damit es unten klappert. Aus diesem Grund habe ich mich zuerst vor zwei Tagen direkt an die Pressestelle und an die Redaktion per E-Mail gewandt, um über den eklatanten Fall von Schleichwerbung zu informieren. Eine Reaktion blieb aus, deshalb nun dieser Brief.
Ja, ich habe gelesen, dass Herr Bankhofer abstreitet, vom Markenzeichen "Klostermelisse" gewusst zu haben. Es ist für mich auch unerheblich, ob es ihm im Fall der "Königsartischocke" ebenso geht. Völlig egal ist mir ebenfalls, ob direkt Geld dafür geflossen ist oder ob das Teil der Vereinbarung mit einer Vermarktungsagentur war.
Das Ergebnis ist entscheidend. Herr Bankhofer lobt im Morgenmagazin der ARD die Klostermelisse als das Mittel schlechthin und der unbedarfte Zuschauer rennt in die Apotheke und sorgt für Umsatz für ein Unternehmen, das ein Mittel vertreibt, das als einziges die echte "Klostermelisse" enthält.
Ich muss Ihnen sicher nicht erklären, dass genauso Schleichwerbung funktioniert. Die ARD lässt sich ausnutzen. Vielleicht kann die ARD damit leben, keinen Cent dafür zu bekommen. Als Verbraucher und Zuschauer komme ich mir schlichtweg verladen vor, wenn man mich so behandelt.
Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie dagegen vorgehen. Ich wünsche mir, dass der ARD-Chef eine, entschuldigen Sie die Formulierung, coole Sau ist und sagt: "Sorry, das haben wir so nicht gewollt und gewusst. Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden den Beitrag aus dem Onlineangebot nehmen und uns bemühen, dies in Zukunft zu verhindern."
Und wenn Sie schon dabei sind, dann sagen Sie Ihrer Pressestelle, dass man auf Anfragen von Bloggern unbedingt reagieren sollte, weil der Ärger sonst nicht kleiner wird. Tun Sie mir bitte den Gefallen und enttäuschen Sie mich nicht.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Lanu
CE0
BooCompany.com
lanu|at|boocompany.com
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lanu,
Donnerstag, 24. Juli 2008, 12:42
den vorwurf, dass wir nicht alle beteiligten zu wort kommen lassen würden, finde ich echt abgeschmackt.
wen soll ich denn noch alles anschreiben?
dass journalisten gern mitnichtbloggern journalisten reden, ist nicht meine schuld.
wen soll ich denn noch alles anschreiben?
dass journalisten gern mit
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hockeystick,
Donnerstag, 24. Juli 2008, 13:05
Ist das eigentlich ein Nachbar von Dir? (bei Plazeboalarm)
"Ihr mögt dem Bankhofer auf der Spur sein, und die Hinweise sind interessant, aber es ist eben keineswegs bewiesen, was ihr sagt."
Was genau ist nicht bewiesen?
"Und der nachträglich eingesetzte Hinweis, beide Parteien dementierten eine Beziehung, macht das auch nicht besser. "
Niemand von denen dementiert eine Beziehung. Und die Beweise liegen ja auch auf der Straße.
"Gerade mit einem journalistischen Hintergrund hätte ich mehr erwartet als den bloßen Verdacht. Bankhofer erst öffentlich vorzuführen um dann mal abzuwarten was kommt, finde ich billig (zumal ihr Euch auch noch auf die Geschichte eines anderen gesetzt habt)."
Stimmt auch nicht.
"Und wenn, dann bringt hier bitte auch die Stellungnahmen von beiden ausführlich und nicht nur einen Link zu Niggemeier."
Nicht Niggemeier, Knüwer
.
"Euer treuer Fan Thomas"
"Ihr mögt dem Bankhofer auf der Spur sein, und die Hinweise sind interessant, aber es ist eben keineswegs bewiesen, was ihr sagt."
Was genau ist nicht bewiesen?
"Und der nachträglich eingesetzte Hinweis, beide Parteien dementierten eine Beziehung, macht das auch nicht besser. "
Niemand von denen dementiert eine Beziehung. Und die Beweise liegen ja auch auf der Straße.
"Gerade mit einem journalistischen Hintergrund hätte ich mehr erwartet als den bloßen Verdacht. Bankhofer erst öffentlich vorzuführen um dann mal abzuwarten was kommt, finde ich billig (zumal ihr Euch auch noch auf die Geschichte eines anderen gesetzt habt)."
Stimmt auch nicht.
"Und wenn, dann bringt hier bitte auch die Stellungnahmen von beiden ausführlich und nicht nur einen Link zu Niggemeier."
Nicht Niggemeier, Knüwer
.
"Euer treuer Fan Thomas"
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lanu,
Donnerstag, 24. Juli 2008, 13:11
nachbar? wieso?
aber er hat offensichtlich eine mission
aber er hat offensichtlich eine mission
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chat atkins,
Donnerstag, 24. Juli 2008, 14:11
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fely,
Donnerstag, 24. Juli 2008, 18:41
"Das Ergebnis ist entscheident." Habe ich etwa den Witz nicht kapiert?
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