Dienstag, 2. September 2008

lanu

Google Chrome (Update 2)
Über Googles Browser Chrome weiß ich nicht viel. Ich hab ein paar Überschriften dazu gelesen. Dass Datensammeln praktisch zum Geschäftsmodell von Google gehört, hat sich bestimmt schon rumgesprochen.

Es überrascht mich also nicht wirklich, wenn ich Post in meinem toten Briefkasten finde, in der geschrieben steht:

"Vorsicht; Der Browser Google-Chrome späht Nutzerdaten aus!

Boykottiert Googles Chrome Browser! Das ist die neueste Datensammelmaschine von Google. Einmal installiert ist Eure Privatsphäre im Eimer und zwar endgültig!"


Gehts bitte etwas genauer? Das reicht mir nicht.

Update:

aus Briefkasten:

" Die Binaries werden NICHT aus den offenen Quellen stammen!

Woher wollt ihr wissen das die Binaries aus den Quellen übersetzt werden? Jedenfalls ohne Zusätze? Bei der Menge an Krypto in jedem
Browser ist es leicht ein paar verdeckte Seitenkanäle einzurichten.

Wenn dann irgendeine Webseite des Google-Komplexes besucht wird werden dann ein paar gesammelte Daten weitergeschoben. Das merkt Otto Normal-verbraucher gar nicht.

Dem Ding ist so wenig zu vertrauen wie dem Internet Explorer!"


Update 2:

Das sieht wirklich nicht vertrauenserweckend aus.

via toter Briefkasten

(Das ist ein Stil, den ich auf den Tod nicht leiden kann. "Du kannst es ja abschalten!" Aber insgeheim darauf hoffen, dass es ein großer Prozentsatz der Leute nicht tut oder nicht kann.)

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Halte ich für unwahrscheinlich, schon deshalb, weil der Quelltext veröffentlicht werden soll. Wahrscheinlich hat Bill das bei dir eingeworfen.

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es sieht ein wenig danach aus, stimmt

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Das ist doch nur der erste Entwurf. Interessant wird es, wie Chrome die Nutzung der Google-Dienste erleichtert und vernetzt. Die sind ja zur Zeit ein ziemliches Sammelsurium, bei dem nur Nerds richtig durchblicken. Ziel ist es sicher, dass der Normalnutzer sich möglichst im Google-Universum bewegen soll - und dadurch Nutzerdaten generiert. Dieser Gedanke lässt mich ein wenig schaudern.

Ist der typische Google-Pakt: Ihr bekommt einen schicken schnellen Browser und dafür lässt ihr uns ein wenig mehr Werbung absetzen.

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@Update: Dann hilft immer noch selber compilieren. Aber warum nur sollte ein Unternehmen, das ohnehin schon tiefere Einblicke in das Nutzerverhalten hat als jedes andere, an dieser Stelle unsauber agieren? Die wären doch bescheuert.

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Average Joe wird nicht viel mit dem Quellcode anfangen können - da herrscht dann entweder Vertrauen oder Mißtrauen. Tatsache ist aber auch das da draußen eine Legion von fähigen Leuten existiert die diese Konkurrenz mal eben beäugen werden und somit mehr zur Klärung etwaiger Paranoia beitragen als irgendwelche Angsthasen ohne Ahnung.

Anderes Problem jedoch Google will damit natürlich User binden, kann die Entwicklungs des Webs beeinflussen (siehe Browserwar) etc. pp. Solange es Vielfalt am Markt bleibt hat auch ein IE eine Berechtigung, riecht etwas nach Dominanz ist der Mißbrauch vorprogrammiert. Mag nicht jeder sehen oder die Fantasie zu besitzen, ist aber so. Opensource befreit da auch nicht mehr, sondern ist oft nur ein Schlagwort von Konzernen um willfährige User zu konditionieren. Aber warten wir es mal ab, der Markt braucht massive Vielfalt :-)

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Und 6 von 9 backlinks kommen über Googlereader (oder wie das Ding auch immer heißen mag…)

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das system funktioniert also

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