Mittwoch, 17. September 2008

lanu

Aus FREIHERR wird KNASTBURSCHE
14 Monate ohne Bewährung für Gravenreuth.

Na dann, PROST.

FREIBIER FÜR ALLE!!!

Update:

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Hatte ich übersehen.

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korrektur:
für fast alle ;)

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den boo überlass ich den fans.

ich hatte mit dem mann (oh, überraschung) übrigens nie ärger.

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Ein schöööööööner Tag, oh Welt lass Dich umarmen welch ein Tag ;-) *g*

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unbelievable!

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Ohne die Partystimmung trüben zu wollen: Die Sache ist noch nicht rechtskräftig, wenn ich das richtig verstehe, oder doch?

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nöö,
hast Recht. Rechtsmittel der Revision ist noch möglich und wird wohl auch kommen. Aussicht? Keine Ahnung...

Aber bereits das jetzige Ergebnis hab' ich so nicht erwartet und für möglich gehalten. Irgendeinen (miesen) Trick habe ich erwartet/vermutet mit dem er versucht seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen....

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och nöööö
das hatte ich in der eile übersehen

dann hätte das etwas anders geklungen.

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auch etappensiege werden gelegentlich gefeiert...

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20 Jahre und noch immer als Anwalt zugelassen. Das nenne ich nicht gerade einen Sieg. In München, als CSU-Mitglied, muss sich ein Anwalt wohl keine Sorgen über die Anwaltskammer machen.

Für den unwahrscheinlichen Fall das er einfährt vermute ich mal, dass er in einen Kuschelknast (offener Vollzug) kommt (gute Sozialprognose, nicht gewalttätig), dass er Gelegenheit hat zukünftige Mandanten anzusprechen und dass es nach seiner Entlassung die nächsten 20 Jahre so weitergeht wie bisher.

Sieg sieht anders aus.

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@tobra
dein vertrauen in die deutsche justiz ist (berechtigterweise) umwerfend :-)

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@tobra: Den ersten Teil Deiner Analyse teile ich, aber den zweiten Teil nicht:

Sicher, es wird noch einige Zeit dauern, bis Herr Dörr endgültig für die ihm zugedachten 14 Monate "einfährt" (Ich gehe fest davon aus).

Auch "Kuschelknast" und vorzeitige Haftverbüssung halte ich für möglich und auch wahrscheinlich. Und die Sache mit der Anwaltszulassung halte ich ebenfalls noch nicht für "gegessen".

Aber das ist auch alles egal und nicht wichtig, egal was ich persönlich für Herrn Dörr für wünschenswert oder erstrebenswert halte.

Aber es wird mit Sicherheit nicht die nächsten 20 Jahre so weitergehen:

Der Name (und die "Marke") "Gravenreuth" sind "verbrannt" und haben ihren Schrecken verloren!

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Oh, ich sehe noch viele Geschäftsmöglichkeiten für einen in Ungnade gefallenen Anwalt, der noch seine Zulassung besitzt.

So soll ja die organisierte Kriminalität durchaus Bedarf an anwaltliche Dienstleistungen aller Art haben. Ob die einen Anwalt, der mal Fünfe gerade sein lässt, der kein Problem hat sich Feinde zu schaffen und wenige Hemmungen hat die Grenzen der Gesetzeslage auszuloten, von der Bettkante stoßen? Ob er im Kuschelknast mit einschlägigen Personen in Kontakt kommen wird? Ob sein Ex-Kanzleipartner Bernhard Syndikus (auch ein ganz munteres Bürschchen http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Syndikus) bei der Wiedereingliederung von GvG in den Anwaltsberuf hilfreich sein kann?

Aus ist mit der Verurteilung gar nichts. Auf die nächsten 20 Jahre. Dann ist er 80. Dann wird ihm die Münchner Anwaltskammer die Platin-Ehrennadel für herausragende Beiträge zur Rechtspflege verleihen und ihn zum Ehrenvorsitzenden ernennen. Scham kennt man dort nicht.

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Jein! ;-)

Ob die Herren der "ehrenwerten Gesellschaften" so gaaaanz begeistert wären von einem Anwalt, der ihnen, bei Bedarf, auch das eigene Fell über die Ohren zieht? Ich weisset nitt... ;-)

Die Sache mit der "TAZ" (und auch die anderen Verurteilungen) hat m.M. nach zu viel Staub aufgewirbelt. Eine "Rampensau", die derart dreist in die Öffentlichkeit dringt und sich zur Schau stellt, die vermeintliche oder tatsächliche Gegner mit Häme und Spott überzieht, ist sicherlich in diesen Kreisen auch gern gesehen, aber dies alles hat ein Ende, wenn die eigenen Geschäfte durch die vermehrte öffentliche Aufmerksamkeit in Gefahr geraten.

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