
lanu
ARD wehrt sich auf ne fiese Art und Weise
Ja, ich weiß, ich bin nervig wie eine ARD-Vorabendserie und hartnäckig wie Bankhofers-Online-Überreste, doch die Geschütze, die die ARD da gerade auffährt, sind schon heftig.
Die lassen in einer Studie gerade Blogs
beerdigen.
;-)
via
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creezy,
Mittwoch, 24. September 2008, 13:58
ja, das tagesschaublog riecht auch schon …
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lanu,
Mittwoch, 24. September 2008, 14:02
oops, ich hab das "via" vergessen
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ugugu,
Mittwoch, 24. September 2008, 14:14
"wer ohne sünde ist, der werfe das erste blog", kann ich hier dr. blume nur entgegnen.
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creezy,
Mittwoch, 24. September 2008, 15:35
für mich haben vias keine relevanz. ,-) nimm's weg!
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lanu,
Mittwoch, 24. September 2008, 15:42
ich sag doch auch danke, wenn mir jemand einen ausgibt. :)
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creezy,
Mittwoch, 24. September 2008, 15:53
na gut, dann noch einen auf's haus:
die taz meint, technorati meint, wir blogger sollten mehr über brottrunk bloggen.
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lanu,
Mittwoch, 24. September 2008, 16:43
die technorati-studie unterstützt meine theorie, dass die gesetzgebung in deutschland blogs immer klein halten wird. freie meinungsäusserung in blogs ist politisch nicht gewollt bzw. wird in voller absicht beschnitten! so, jetzt habt ihr es. :-)
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strappato,
Donnerstag, 25. September 2008, 08:38
Der Bloggott hatte die Tage auch eine Technorati-Analyse. Danach liegt das Problem darin, dass nur ein harter Kern kontinuierlich bloggt. Für den Rest ist 1 Posting pro Woche oft schon viel. Verständlich, wenn man den Zeitaufwand berücksichtigt, der - nicht nur aber besonders - für den arbeitenden Teil der Bevölkerung nur mit viel Willenskraft und Liebe fürs Bloggen vom Zeitbudget abgeknapst werden kann.
Die Aufwand/Nutzen-Rechung ist zudem schlecht. Trotz Anmeldung in ein Dutzend Blogger-Netzwerken und Ranking-Diensten (wie bloggeramt, bloggerei, blogoscoop, technorati, usw.) verirren sich wohl bei den meisten nicht mal 50 Leute täglich auf ein Blog. Das Jammern über fehlende Kommentare im eigenen Blog in einem Bloggott-Artikel zeigt den Frust.
Folge: Statt der Welt was mitzuteilen wird das Blog genutzt, um den Freundeskreis zu erweitern und zu pflegen. Da rechnet sich dann der Aufwand halbwegs. Nur eignen sich mittlerweile Microblogging á la Twitter oder Social Networks besser dafür - was zu merklichen Blogposting-Schwund in einigen Blogs geführt hat.
Das trifft sicher ähnlich auch auf andere Länder zu und erklärt noch nicht, warum Blogs anscheinend gerade in Deutschland so wenig "Impact" haben.
Meine Meinung zu bestimmten Blogger-Kreisen, die zwischen 2005 und 2007 die mediale Aufmerksamkeit an sich gerissen haben und nur ihr eigenes prekäres Wohlergehen im Auge hatten, möchte ich nicht wiederholen.
Ein anderer Aspekt. Die Haltung: "Mein Haus, mein Auto, mein Blog" und das im Vergleich zu anderen Ländern spottbillige domainhosting. Es gibt zu wenig Gruppenblogs und nur schlechte kommerzielle Blog-Hoster. Folge ist, die "Techie-Lastigkeit" der Blogs. Wordpress ist bei rivva immer ein Topthema. Blogs werden nicht von Schreibern gefüllt, sondern von Schraubern - oder bestenfalls Distinktions-Freaks.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 09:20
ich bin davon überzeugt, dass die meisten deutschen blogger nix zu sagen haben, weil sie fürchten, dafür eine auf den deckel zu kriegen.
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 09:27
Dazu sag ich jetzt lieber nichts.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 09:45
wieso? lieg ich falsch?
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 09:54
Ich fürchte, sonst krieg ich eine auf den Deckel.
(ok, heute wird kein Bulo mehr aus mir ;-)
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 10:06
achso :)
ich könnte mich stundenlang über das thema aufregen. sorry
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 10:56
Wenn es nur um die Furcht geht, eine auf den Deckel zu kriegen, warum sagen sie das Bedeutende, was sie zu sagen haben, nicht unter einem Pseudonym? Eine kulturpessimistischere Deutung wäre: Die meisten deutschen Blogger wissen einfach nichts zu sagen, was nicht schon andernorts zu lesen war.
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creezy,
Donnerstag, 25. September 2008, 11:07
Trifft's wohl alles, was strappato da formuliert hat. Blogs in Deutschland zeigen auch deswegen so wenig Wirkung, weil von vielen ein Blog, eine dort publizierte Meinung als etwas gilt, was zunächst einmal in die Ecke klein kritisiert oder bekämpft werden möchte. Bevor hier irgendeine, meinethalben politische, Aktion, durch Blogger initiiert, einen Errfolg haben kann oder auf eigenen Füssen laufen kann, ist sie doch schon im Ansatz 400 Mal totgeblogtgedisstgekrittelt worden.
Könnte man meinen, ich glaube aber auch immer noch, dem ist gar nicht so. Wir haben hier auch einflussreiche Blogger, wichtige Blogs, wir bekommen nur im Einzelnen deren Erfolg nicht zwangsläufig mit. Es gibt beispielsweise hervoragende deutsche Scienceblogs, die auch international einen Stellenwert haben. Wir gucken nur lieber auf die immerselben Blogpäpste, die sich jedoch schon längst selber nicht mehr zur Wiederwahl gestellt haben.
Man kann/mag das Gefühl haben, hier läuft die Energie in die falsche Richtung. Andererseits habe ich mir sagen lassen, sollen andere europäische Länder sehr ähnliche Erfahrungen in ihrer Blogentwicklung machen. Vielleicht gucken wir nur aus der falschen Perspektive auf uns?
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 11:14
"hervorragende deutsche Scienceblogs, die auch international einen Stellenwert haben."
Ist das so? Hervorragend meinetwegen, aber internationaler Stellenwert?
Und was die Blogpäpste angeht: DA hat erst heute wieder einen grandiosen Artikel abgeliefert, der meinen Vormittag gerettet hat. Ich sehe da weit und breit keinen Generationswechsel.
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strappato,
Donnerstag, 25. September 2008, 12:16
Diese "Scienceblogs" feiern sich doch auch erst einmal selbst. Nicht besser wie die Blogosphäre 2004. Bei den Scienceblogs sehe ich ein typisch deutsches Problem: Der Drang zum Universalgelehrten, den sie in blogs ausleben können. Da machen sich Sozialwissenschaftler Gedanken um Naturwissenschaft und Astrophysiker um Medizin.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 13:07
ich rede vom bloggen unter klarnamen auf deutschen servern. ich rede von einem land, in dem sich die leute nicht trauen, über die firma ihrer frau zu schreiben, ohne auch nur den firmennamen zu nennen und in dem ein großteil der medien alles in den dreck zieht, was aus dem netz kommt. von vorratsdatenspeicherung und all dem kram will ich gar nicht anfangen.
das kann nichts werden, weil es nichts werden soll oder darf.
alles andere halte ich für folgeprobleme.
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creezy,
Donnerstag, 25. September 2008, 13:57
ich rede von einem land, in dem sich die leute nicht trauen, über die firma ihrer frau zu schreiben, ohne auch nur den firmennamen zu nennen
Hm, das trauen sich ja auch viele nicht, wenn sie die Geschichte offline erzählen. Aber das ist die Crux wohl auch bei den Bloggern, informiert er rechtschaffend oder polemisiert er nur rum auf Kosten von Dritten? Das beherrschen viele eben nicht.
Ansonsten hast Du Recht. Natürlich. Leider.
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 15:59
Ich bin mir nicht sicher, ob sich Deutschland in den genannten Punkten so sehr von anderen Ländern unterscheidet. Verschiedene der interessantesten englischsprachigen Pharma- und Gesundheitsblogs werden unter Pseudonym befüllt. Das gleiche gilt natürlich auch für Foren, in denen offen über die Branche geredet wird. Und auch in den USA werden IP-Verbindungsdaten ganz schnell nachvollzogen und offengelegt, wenn es den Behörden opportun erscheint.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:19
ich weiß nicht genau, ob die usa das land sind, an dem ich mich orientieren würde
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hockeystick,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:21
China?
"Es könnte schlimmer sein" ist ein echtes Realo-Argument, das gebe ich zu.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:25
nöö
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:26
es könnte immer schlimmer sein. irgendwie
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:40
ich leide ja nicht darunter und ich gehe auch nicht dauernd gegen diese zustände an. ich habe mich genauso damit abgefunden und mir meine spielwiese außerhalb des landes gesucht.
ich mag nur den zustand nicht, in dem sich leute ducken und selbstverständlich das maul halten, weil sie keinen ärger wollen. in china wird man weggesperrt und woanders sind die zustände nicht angenehmer. das macht die zustände nicht besser oder weniger schlimm.
finde ich
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 16:57
die oft vorgetragene gleichgültigkeit gegenüber korruptionsfällen oder wirtschaftskriminalität allgemein, gehört für mich ebenfalls in diese kategorie. das ist gewollt und funktioniert gut. wer gegen den strom schwimmt, ist irgendwann der schrullige außenseiter. das ist ebenfalls gewünscht.
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 17:22
wer gegen den strom schwimmt, ist irgendwann der schrullige außenseiter. das ist ebenfalls gewünscht.
Wahre Worte! Und irgendwie liegt hier, neben den selbstreferenziellen Grabenkämpfen, durch die aussenstehende nicht durchblicken und die manchmal ziemlich abstossend sind, meiner Meinung nach ganz tief der Kern begraben, warum Blogs in diesem Land so wenig Beachtung finden, so wenig "Impact" haben.
Andere Länder, andere Kulturen im europäischen und anglo-amerikanischen Bereich haben einen wesentlich offeneren Umgang und eine grössere Akzeptanz mit/gegenüber abweichendem Verhalten.
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creezy,
Donnerstag, 25. September 2008, 17:23
Das verstehe ich sowieso nicht, diese lächerliche Angst hier vor allem vor Ort. Na gut, hier werden die Dinge eben über Geld geregelt. Du musst Dir vorher überlegen, ob Du Dir das Aussprechen von Wahrheiten leisten kannst.
Gerade ist ein netter Spreeblick-Artikel erschienen zur Studie.
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 18:32
Nachtrag zu "selbstreferenziellen Grabenkämpfen":
Bis ca. Ende2006/Anfang 2007 gab es in Kleinbloggersdorf einen allgemeinen Hype, eine selbstverliebte Kuschelstimmung,
ach wie toll und hip man doch sei - bloss weil man, ebenso wie viele andere auch, ein Stückchen Software nutzte, um sich der Welt mitzuteilen.
Anfänglich noch innig vereint gegen fast alles und jeden, der diese Kuschelumgebung bedrohte (Abmahner und so) oder unterwandern wollte (PR'ler, Werber und so) oder nicht in's eigene politische Weltbild passte (rechte Vollpfosten-Hassblogs a la PI) kam plötzlich die ach so überragende und überraschende Erkenntnis, dass einen viel viel weniger vereinte, dass man gar nicht so grosse Gemeinsamkeiten hat, ausser dieses blöde Stück Software...
Für diesen misslungenen Selbstbetrug aber allein jene ominöse "Berliner Blogger-Clique" verantwortlich machen zu wollen, halte ich, mit Verlaub gesagt für Unsinn. Da haben Blogpäpste und Blogfundamantalisten ebenso ihren Anteil dran gehabt. Und deshalb sind die "Kreuzzüge" und der Kampf um die Lufthoheit über die Stammtische Kleinbloggersdorf so lächerlich und abstossend auf "die da draussen".
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 18:48
Ach wer weiß, was da alles gelaufen ist. Manche Sachen kann man nur erahnen und einige Dinge sind wahrscheinlich noch wesentlich dreckiger abgelaufen. Irgendwie finde ich schon, dass alles in eine gute Richtung läuft, im Moment. Gute Inhalte und Texte setzten sich langfristig dann doch durch. Ich bin ja gerade während dieser Hypezeit in die Blogosphäre gefallen ... - was mir auffällt, ist, dass der Biss gelitten hat, so als wäre der Kampf vorbei. Ruhige und überlegte Töne - gut und schön. Aber das wird auch irgendwann langweilig auf Dauer. Ab und zu braucht es halt hitzige Kämpfe, vielleicht sogar Verletzte, müssen ja nicht immer gleich Tote sein.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 18:53
was war der misslungene selbstbetrug?
wer tatsächlich geglaubt hat, dass eine ansammlung von menschen, die ins internet schreiben, auf dauer nett miteinander umgehen werden, der hat doch den schuss nicht gehört.
blogger sind auch nur menschen. irgendwie.
nur ich bin anders. mich gibt es gar nicht. ;-)
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 18:58
blogger sind aber klügere menschen! so! :-)
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:00
nie im leben. der durchschnittliche blogger ist genauso durchschnittlich klug wie blöd.
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:03
@sunny5: Watt denn nu'?
Entweder läuft das alles in eine gute Richtung, oder nicht... Langeweile auf Dauer und so.
"Ab und zu braucht es halt hitzige Kämpfe, vielleicht sogar Verletzte, müssen ja nicht immer gleich Tote sein."
Sorry, aber das ist für mich gefährlicher Unsinn. Solltest Du eigentlich aus eigener persönlicher Erfahrung wissen. So wegen Namedropping und Niedermachen in Kommentaren und so, weil man einer anderer Meinung ist. Schon vergessen wie Dir der Blogpapst über den Mund gefahren ist?
Eine Boulevarisierung der Blogosphäre braucht kein Mensch! Die Menschen "da draussen" brauchen einen "Nutzwert"/"Mehrwert", dann klappt das auch mittem "Impact".
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:07
"wer tatsächlich geglaubt hat, dass eine ansammlung von menschen, die ins internet schreiben, auf dauer nett miteinander umgehen werden, der hat doch den schuss nicht gehört."
Wenn Du noch den Teil hinzufügst "mit einem ähnlichen Stück Software", dann hast Du genau den Selbstbetrug, den ich meine.
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:08
"impact" ist wie "gefühlte temperatur" :-)
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:11
@lanu o.k., einverstanden
@saizew - genau das meinte ich. ich bekomme bei meinen eigenen kommentaren manchmal inzwischen eingeschlafene füße, weil ich schiss habe, dass jemand vielleicht meine adresse veröffentlicht oder sonst so ein quark. so durch und durch anonym bin ich im netz nicht mehr, wie ihr. und jemanden niedermachen wäre auch das letzte, was ich damit gemeint habe. ein wenig polemik hingegen vermisse ich schon. das hat nichts mit boulevardisierung zu tun - denn an einer solchen ist die blogosphäre eher gott sei dank knapp noch mal vorbei gerutscht.
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:15
kann mittlerweile ziemlich teuer werden. Frag' mal Jochen Hoff oder Marcel Bartels.
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:16
und ich kann ja nur von den sachen erzählen, die ich lese. so hassblogs funktionieren ja ausschließlich nach dem prinzip polemik - aber auch das meine ich nicht.
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:17
Polemik
kann mittlerweile ziemlich teuer werden. Frag' mal Jochen Hoff oder Marcel Bartels.
das ist doch genau der punkt!!!
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saizew,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:29
Ja, aber das ist doch alles nix neues oder hat irgendwie mit der wachsenden Popularität von Blogs (im Sinne von Anzahl der Menschen die sich so zu Wort melden) zu tun. Missliebige oder abweichende Meinungen in diesem Land zu unterdrücken und zu verbieten hat es seit Beginn der Bundesrepublik gegeben. Und Einstweilige Verfügungen gegen missliebige und kritische Journalisten (Ja lanu, sowas gibbet tatsächlich ;-)) Schwärzungen von/in Büchern, etc. ist nu' wirklich nix neues.
Die einzigen Unterschiede: Die aus dem Marken-Recht abgeleiteten und missbrauchten Abmahnungen, und es kann mittlerweile jeden treffen....
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lanu,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:30
"kritische journalisten"?
so, jetzt geh ich ;-)
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:37
@saizew haha, ja neu ist das beileibe nicht. *lach* aber das brauchst du einem ddr-kind nicht zu erzählen. :-)
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sunny5,
Donnerstag, 25. September 2008, 19:45
eines tages wird eine einzige riesige pr-agentur die inhalte von sämtlichen zeitungen, fernsehstationen und radiostationen in ganz europa kontrollieren. bis dahin gibt es blogs.
handaufsherzgeschlagen - so wahr ich hier stehe. :-)
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creezy,
Freitag, 26. September 2008, 10:09
Dann kontrolliert sie sie nicht mehr, sie schreibt dann die Inhalte selber im Keller.
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sunny5,
Freitag, 26. September 2008, 11:54
meinte ich auch so. kontrollieren im weiteren sinne als selbst verfassen zu verstehen.
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creezy,
Freitag, 26. September 2008, 13:08
Ich weiß, das ging an die stillen ARD-Mitleser, die ja nicht immer verstehen, was wir zwischen den Zeilen so schreiben. ,-)
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kelef,
Mittwoch, 24. September 2008, 16:16
traue keiner studie, die du nicht selbst gefälscht hast. aber, nun ja.
nur: gerade bei solchen "studien" ist es doch eine conditio sine qua non dass auch - man verzeihe mir - der ausbildungs- und beschäftigungsstand mit angegeben wird, und ein vergleich zwischen den verschiedenen gruppen. sonst ist das ganze nämlich nicht wirklich aussagekräftig, man könnte auch sagen, wertlos. oder habe ich in den pamphleten was übersehen?
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hockeystick,
Mittwoch, 24. September 2008, 16:25
In der Studie ging es um die Bereitstellung von Munition für die laufende Auseinandersetzung um den "12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag". Das ist alles.
Bitte weitergehen. Es gibt nichts zu sehen.
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