Donnerstag, 2. Oktober 2008

lanu

Ich mag Holtzbrinck nicht (Update 6)
Und zwar nicht erst seit der Sache mit den StudiVZ-Videos.

Die Knüwersche Selbstbeschneidung fand ich schon immer komisch und Zensur kann ich auf den Tod nicht leiden.

Ich könnte mir jetzt die Mühe machen und im Google-Cache nachsehen, was denn die Redaktion vom Handelsblatt dazu bewegt hat, einen Blogbeitrag von Harad Uhlig zu löschen. Ich lass es.

Ich gebe mich der Freude hin, dass der Autor konsequent ist und pflege weiterhin meine Abneigung gegen Holtzbrinck.

So ist das Leben.

via

Update:
Herr Uhlig, wir haben da was für Sie.

Update 2:
Ich war mal so frei, den gelöschten Artikel zu sichern. Nur für den Fall der Fälle. :-)

via toter Briefkasten (danke)

Update 3:
Es soll ja ordentlich weh tun. Hier ist der Boo zum Eigentor.

Update 4:
Ich muss mich korrigieren. Der verlinkte Artikel ist offensichtlich nicht der beanstandete.
Ich suche noch.

Update 5:
So, alles wieder in Ordnung. Der Dank gilt Markus Merz.

Update 6:
Erst meldet sich das Handelsblatt an vielen Stellen und nun gibts den gelöschten Artikel wieder in den Kommentaren des alten Blogs. Was sind das nur für Kasperköppe? Die schmeißen ja Knüwers "rechtlich problematisch"-Argumentation völlig über den Haufen. :-) Wie im Hühnerhof. GACK, GACK, GAAAAACK.

... comment

 
"was denn die Redaktion vom Handelsblatt dazu bewegt"

Leute, holt das Geld von den Konten ?

... link  

 
möglich

... link  

 
Ich hatte *cache*vor meinem Kommentar gar nicht gelesen ... aber jetzt...

... link  

 
tcha,
da scheinen rund um Kasernenstrasse und Kö die Nerven ein bisschen 'blank' zu liegen. Wie man so hört.

... link  

 
was erzählt man sich denn so?

das ist doch ein boo, oder? :)

... link  

 
boo?
ach nöö, ist mehr nur so ein allgemeines Geraune und Gegrummel schon seit der Fusion Dresdner mit der CommerzBank. Is' halt ein bisschen 'ne schwierige Zeit für all' die Schlips-/Kostümträger(innen), wenn da so Verwaltungen resp. Filialen in unmittelbarer örtlicher Nachbarschaft liegen. Da wird so mancher Schreibtisch-Platz sicher schnell obsolet...

Hab' ich mir sagen lassen.... ;-)

Is' aber wohl nicht nur in D'dorf so.

(Hab' isch mir auch sagen lassen ;-) *g*)

... link  


... comment
 
sicher nur ein technischer Fehler oder eine sonstige bedauerliche Fehlleistung des Blog-Dienstleisters ;-)

... link  

 
wir sollten uhlig asyl anbieten ;-)

... link  

 
oekonomie.blogger.de scheint noch frei zu sein...

... link  

 
jetzt nicht mehr
http://oekonomie.blogger.de/stories/1233275/

:-)

... link  

 
ob er es findet?

... link  

 
jetzt ja ;-)

... link  

 
das ist nett, danke.

ich trau mich ja immer nicht :-)

... link  

 
das wäre schön, toller neuer blogger. :-)

... link  

 
ich finde, man darf den mann nicht allzusehr unter druck setzen, ein richtiger blogger lässt sich auf sowas doch nicht etwa ein?

(ach so, ist ja gar kein richtiger...)

... link  

 
soweit ich das sehe, ist der mann kein journalist. oder irre ich mich?

... link  

 
siehste, dann kannst du jetzt den angerichteten schlamassel selbst auslöffeln ;-)

... link  

 
Blogger
sind einfach keine Journalisten. Das hat Herr Uhlig jetzt auch erfahren müssen.

Zeit für eine Standortbestimmung: Blogger sind bei blogger.de und nicht beim Handelsblatt.

Herr Knüwer: Wie fühlt man sich denn so als Quoten-"blogger"?

... link  

 
quoten-"blogger"

das gefällt mir.

kleine korrektur: blogger sind natürlich auch an vielen aderen stellen im netz. eben nur nicht beim handelsblatt.

... link  


... comment
 
Service-Lanu ,-)

... link  

 
ach, für enttäuschte holtzbrinck-schreiber springe ich schon mal über meinen schatten ;)

... link  

 
#39
Du könntest natürlich auch schon mal den durchaus noch digital existierenden Artikel mit der ID 39 als Testartikel einstellen.

... link  

 
ähmmm... wie meinen?

... link  

 
ich glaube er meint, Du könntest den Artikel ja schon mal als Artikel in's Blog befördern solange er noch im cache verfügbar ist...

Edit: wobei ich bei der ID nicht durchblicke.... der gelöschte Eintrag hatte die ID 23 und nicht 39...

... link  

 
wenn der herr prof. das wollen würde, hätte er es längst selbst getan.

... link  

 
Der Herr Professor weiß sicher sehr gut, dass es für das zukünftige Eintreiben von Drittmitteln nicht gut ist, wenn man einen Ruf als renitenter Querdenker hat. Wer hingegen Folgsamkeit und Demut gegenüber Industrie und Vaterland gezeigt hat, der darf weiter hoffen.

... link  

 
yepp. :-)

... link  

 
Alles Schnarchnasen hier
Der gelöschte Artikel hatte die ID 39 (s. URL Schema) und nicht ID 23 und ist auch so im Cache verfügbar und bei mir auf Platte.

... link  

 
Vielleicht wirft ja mal jemand aus Versehen den Text in Lanus Briefkasten (ich finde nur noch die Seite mit dem gelöschten Text im Cache).

... link  

 
selba Schnarchnase ;-) *g*
hättste ja auch schon früher mal was hier sagen können

siehe oben ;-)

Und im cache ist der Artikel wohl leider nicht mehr.
Also lass' rüberwachsen bzw. schick ihn an lanu ;-)

... link  

 
Als hätte ich den ganzen Tag Zeit hier rumzuhängen
Schnelle Kommunikation, Anfragen und Antworten geht über identi.ca/markusmerz und nicht mehr über so ein verschnarchtes Blog/Archiv :-)

Re. Mail: Der tote Briefkasten machte Probleme und dann musste ich ja erst die andere Lanu Adresse finden. Abgearbeitet, erledigt.

... link  

 
"verschnarchtes Blog/Archiv"
zur Strafe dafür gib's Risotto a la lanu ;-)

Edit: So, und jetzt haben wir uns alle hier wieder lieb. Bitte gehen Sie weiter, hier gibbet nix zu sehen!!!

;-) *g*

Edit2: "Schnelle Kommunikation, Anfragen und Antworten geht über identi.ca/(...)"

Und genau in dieser "schnellen Kommunikation" lag' ja der ursprüngliche Fehler. ->falscher Link im Dings über identica ;-)

Gibbet jezz die nächste "Frontstellung"?
"Dingser" sind keine Blogger? ;-) *g*

... link  

 
danke.

... link  

 
Bitte schön
@saizew als ich das Dings sah und dann dem ursprünglichen Cachelink hier gefolgt bin, da habe ich einen Klick später gemerkt, dass der Cacheartikel (#23) sehr wohl noch online ist.

Nach Sprung auf die Homepage, checken der simplen Daten (Datum d. fehlenden Artikels) und linsen auf die URL Struktur (fehlende ID 39), da war die site: Googlesuche nur ein Rechtsklick-Zwinkern entfernt.

Ist halt die alte Geschichte von Misstrauen und doppeltem Überprüfen. So nach dem Motto 'Iss kein Risotto, dass Du nicht selbst angerührt hast' :)

Und weil der Cache keine ewige Ablage ist, war der nächste Rechtsklick auf 'Seite archivieren' mit FF add-on ScrapBook ebenfalls nur einen Rechtsklick entfernt.

Soviel zur Standardmethodik bei solchen Sachen. Ich war nur zu faul daraus 'mal eben' einen eigenen Artikel zu machen. Aber zum Glück ist dieses Bloggen, Kommentieren, Überprüfen und Nachreichen die Stärke des Crowd Sourcing (hier).

... link  

 
@markus merz:

Ist halt die alte Geschichte von Misstrauen und doppeltem Überprüfen. So nach dem Motto 'Iss kein Risotto, dass Du nicht selbst angerührt hast' :)


Normalerweise ja. Aber manchmal fehlt die Zeit und/oder man steht wie'n Ochs vor'm Berg und/oder man kommt nicht auf das zunächst naheliegende.
Die unterschiedlichen Nummern der ID waren ja bereits Anlass zum Wundern...

Aber zum Glück ist dieses Bloggen, Kommentieren, Überprüfen und Nachreichen die Stärke des Crowd Sourcing (hier).

Ebend. ;-) *g*

... link  

 
Kommentar des Handelsblatts
Am vergangenen Sonntag wurde auf Veranlassung der Handelsblatt-Chefredaktion der Beitrag „Die Welt-Finanzkrise: was ist los mit Commerzbank, Dresdner Bank, UBS und Fortis?“ aus dem Handelsblatt-Blog von Harald Uhlig entfernt.

Uns ist bewusst, dass dies einen tiefgreifenden Eingriff in das Blog von Herrn Uhlig darstellt.

Grund für unsere Entscheidung war die Befürchtung, dass der Blog-Beitrag von Herrn Uhlig in der Öffentlichkeit irrtümlich nicht als die persönliche Meinung eines Wissenschaftlers, sondern als redaktioneller Beitrag des Handelsblatt wahrgenommen werden könnte und der Eindruck entsteht, das Handelsblatt rufe zu einem „Run“ auf die Commerzbank und andere Finanzhäuser auf.

In einer Situation, die ohnehin sehr fragil ist, wollten wir jedes Risiko ausschließen, durch missverständliche Äußerungen eine Panik in der deutschen Finanzindustrie zu verursachen. Dies haben wir höher bewertet als die Meinungsfreiheit unseres Bloggers.

Wir bitten Herrn Uhlig und unsere Leser dafür um Verständnis.

Bernd Ziesemer & Sven Scheffler

... link  

 
Der Schuss ist auf jeden Fall nach hinten losgegangen.
Jetzt denken die Leute erst recht, das etwas noch fauler ist als irgendwelche Kredite in den Bankbilanzen.

Das Vertrauen in die (deutsche/internationale) Finanzpresse schwindet im Moment fast noch schneller als das in die (deutschen/internationalen) Banken und Finanzinstitute.

Das wird den Leserzahlen einen weiteren Schub nach unten versetzen. Desinformationen und manipulierte Medien. Dafür will und wird keiner zahlen der noch alle 5 Sinne beisammen hat.

... link  

 
aber volles rohr :-)

... link  

 
Na, so dolle sind die Leserzahlen bei den Nicht-Knüwer-Blogs ja auch nicht und es würde den einen oder anderen geben, der für die Maßnahme der Red. durchaus Verständnis hat.

Denn, so Steinbrück in einem WSJ-Interview: "Nobody knows"

... link  

 
Ach so, das Handelsblatt informiert also nur, wenn es uns gleichzeitig vor unserer eigenen Panik schützen kann. Schön! Großer starker Handelsblattbruder.

... link  

 
@derherold:

Ich hatte nicht die Blogs (vom Handelsblatt) gemeint, sondern die Finanz- und Wirtschaftspresse, sowie die Finanz- und Wirtschaftsredaktionen der Zeitungen allgemein. Deswegen hatte ich auch "Dafür will und wird keiner zahlen..." geschrieben.

... link  

 
Und wenn das Blog ja eh keiner liest...
was soll denn dann daran justiziabel sein, im Vergleich zu dem ganzen anderen Gerede im Web? Dann müsste die ganzen Welt(wirtschafts)untergangs-Propheten ja gleich alle in den Bau wandern oder zu Schadensersatz verdonnert werden.

Es ist halt schon interessant zu sehen, für wie dumm manche Journalisten ihre Leser halten, oder wie sie versuchen sie dumm zu halten.

Schade, das man nichts darüber erfährt ob die Herren selber schon ihren kleinen privaten Bank-Run absolviert
haben oder es noch vorhaben und nur versuchen die
Schlangen am Schalter/Geldautomaten kurz zu halten ;-)

... link  

 
Es geht wohl weniger um *justiziabel", sondern um das Verhindern von "akkumulierenden" Zuständen. self-fulfilling dingsbumms ... und so.

Im übrigen sollte man nicht so tun, als hätten Medien bisher nicht im wesentlichen "unliebsame Begleiterscheinung" eher heruntergespielt.

Um es ganz läppisch aus Sicht des Immobilienkundigen zu schrieben: "Die Herren (und Frauen) selber" werden weder die eigenen Kinder noch das eigene Geld in eher prekär und/oder folkloristisch geprägte Stadtviertel schicken. Es gehört aber zum *common sense*, dies nicht zu thematisieren und die seit rd. 15 Jahren laufenden Segregationsbewegungen eher nicht zu beachten.

... link  

 
Ahemm...
> die Befürchtung, dass der Blog-Beitrag von Herrn Uhlig in der Öffentlichkeit irrtümlich nicht als die persönliche Meinung eines Wissenschaftlers, sondern als redaktioneller Beitrag des Handelsblatt wahrgenommen werden könnte

Herr Scheffler,

es wäre technisch kein Problem gewesen in rot, fett, unterstrichen und mit Ausrufezeichen ein entsprechendes Dementi des Verlages oder der Redaktion als Nachtrag vor dem Artikel zu platzieren.

Hier wurde ganz klassisch ein Artikel aus dem Satz/Seitenspiegel entfernt ohne jede Wahrnehmung für das Publizieren im Internet. Man kann durch Löschen heute Nichts mehr ungeschehen machen.

Dass Ihnen ob dieser Unwissenheit als Kollateralschaden dann auf einmal (fast) ein Professor abhanden kommt, sollte Ihrer Chefredaktion ein Schuss vor den Bug sein.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Merz

Edit: Nehme 'Satz/Seitenspiegel' zurück. Ist wohl doch eher vergleichbar mit dem Rückruf einer Ausgabe nach dem Druck und nach der bereits erfolgten Verteilung.

... link  

 
Die Leute die sich mit der Subprime Krise (wenn auch nur) am Rande beschäftigt haben, haben doch schon längst die Konsequenzen gezogen und der Rest bewegt sich wie immer erst dann wenn es zu spät ist.

Urlaubsreisen werden ums tausendfache besser geplant und durchdacht als Geldanlagen, im 5 bis 6 stelligen Bereich. Da lassen sich die Leute Anlagen aufschwatzen, deren Namen sie 5 Minuten vorher noch nicht einmal gekannt haben und die sie nicht verstehen oder weil auf den Banken-Verkaufssendern n-tv und n24 auf einmal fast nur noch von Zertifikaten und Optionen geredet wird.

Da ja Aktien und Fonds seit der letzten Baisse so "pöhse" und und risikoreich sind haben sich die finanziellen Analphabeten zu Geschäften mit Papieren (ver)führen lassen die teilweise selbst in den USA für Privatanleger nicht so einfach offenstehen.*

Wenn man den Berichten der (Lehman-)Geschädigten in den einschlägigen Foren glauben schenkt, kennt die Naivität, Dummheit und Gier wirklich keine Grenzen.**

Einstein hatte recht:

Es gibt zwei Dinge die unendlich sind. Die menschliche Dummheit und das Universum. Beim Universum bin ich mir allerdings nicht (so) sicher ;-)

---

*Hierzulande haben die Banken- und Versicherungslobbyisten wirklich ganze Arbeit geleistet wie man an den Finanzmarktförderungsgesetzen und den Folgen sehen kann.

**Ich meine jetzt nicht die Fälle, in denen die Bank(berat)er eigenmächtig Depots umgeschichtet haben. Das könnten in meinen Augen die wenigen Einzelfälle sein, wo tatsächlich Geld zurückgezahlt werden muss (IANAL).

... link  


... comment




To prevent spam abuse referrers and backlinks are displayed using client-side JavaScript code. Thus, you should enable the option to execute JavaScript code in your browser. Otherwise you will only see this information.