Dienstag, 4. November 2008
Printjournalisten sind traurige Trolle
lanu, 11:38h
Der Text des Richard Wagners und seine Vita sind klassische Beispiele. Nach seinem Werdegang zu urteilen, ist er dem Prekariat knapp entgangen und hat allerlei berufliche Rückschläge zu verdauen gehabt.
- Lange studiert
- mit 33 Jahren glücklich in der Nachrichtenredaktion der FAZ gelandet (ohne journalistische Erfahrung)
- dort keine steile Karriere und nach 7 Jahren in die Sonntagszeitung (FAS)
- 3 erfolglose Jahre als Bertelsmann-Kommuniklationsleiter
- zurück in die FAS, wo sicher keiner händeringend auf ihn gewartet hat
Herkunft: Eher ambitioniert grossbürgerlich - wer nennt seinen Sohn Richard, wenn er den Nachnamen "Wagner" trägt? Und die Promotion: "Ralph Waldo Emerson und die Geburt des Pragmatismus aus dem Geiste des Transzendentalismus" erst...
Ergo: Ziemlich viel angestauter Frust über unerfüllte Karriereerwartungen und von anderen unterschätzte Talente. Das einzige, woran er sich festhalten kann, ist, dass er einen sicheren Job in einer angesehenen Zeitung hat. Das ist wahrscheinlich immerhin noch mehr, als seine Kommilitonen, die mit ihm "Amerikanistik, Germanistik, Politischer Wissenschaften und Philosophie" studiert haben.
Klar, dass der sich bedroht fühlt vom Internet und Blogs. Der ist, bis auf sein Fullbright-Stipendium in Amherst und die Jahre in Gütersloh, nie aus dem miefigen Frankfurt rausgekommen. Amherst (Massachusetts) ist mit seinen 34.000 Einwohnern auch nicht gerade eine multikulturell, weltoffene Metropole.
Aus wikipedia:
"Amherst hat ein kleines Stadtzentrum, das neben einer zentralen Rasenfläche („Common") vor allem zwei sich kreuzende Straßen mit ein paar Geschäften, Banken, Restaurants, wenigen Kneipen und einem Programmkino umfasst. Ein weiteres Zentrum besteht in North Amherst, etwa vier Kilometer nördnordwestlich des Zentrums von Amherst. Aufgrund strenger Bauvorschriften gibt es auf dem Stadtgebiet − mit Ausnahme der Hochschulen – kaum mehrstöckige Gebäude; größere Geschäfte sind fast ausnahmslos jenseits der Stadtgrenze zu Hadley angesiedelt."
Wenn es der FAZ - oder gerade der FAS - so geht wie in den USA und Journalisten grosszügig eingespart werden, dann fällt der Richard Wagner in ein Loch. Der Text zeugt von purer Existenzangst.
Angst fressen Print auf. Lasst sie in Ruhe sterben. „Don't feed the trolls!“
- Lange studiert
- mit 33 Jahren glücklich in der Nachrichtenredaktion der FAZ gelandet (ohne journalistische Erfahrung)
- dort keine steile Karriere und nach 7 Jahren in die Sonntagszeitung (FAS)
- 3 erfolglose Jahre als Bertelsmann-Kommuniklationsleiter
- zurück in die FAS, wo sicher keiner händeringend auf ihn gewartet hat
Herkunft: Eher ambitioniert grossbürgerlich - wer nennt seinen Sohn Richard, wenn er den Nachnamen "Wagner" trägt? Und die Promotion: "Ralph Waldo Emerson und die Geburt des Pragmatismus aus dem Geiste des Transzendentalismus" erst...
Ergo: Ziemlich viel angestauter Frust über unerfüllte Karriereerwartungen und von anderen unterschätzte Talente. Das einzige, woran er sich festhalten kann, ist, dass er einen sicheren Job in einer angesehenen Zeitung hat. Das ist wahrscheinlich immerhin noch mehr, als seine Kommilitonen, die mit ihm "Amerikanistik, Germanistik, Politischer Wissenschaften und Philosophie" studiert haben.
Klar, dass der sich bedroht fühlt vom Internet und Blogs. Der ist, bis auf sein Fullbright-Stipendium in Amherst und die Jahre in Gütersloh, nie aus dem miefigen Frankfurt rausgekommen. Amherst (Massachusetts) ist mit seinen 34.000 Einwohnern auch nicht gerade eine multikulturell, weltoffene Metropole.
Aus wikipedia:
"Amherst hat ein kleines Stadtzentrum, das neben einer zentralen Rasenfläche („Common") vor allem zwei sich kreuzende Straßen mit ein paar Geschäften, Banken, Restaurants, wenigen Kneipen und einem Programmkino umfasst. Ein weiteres Zentrum besteht in North Amherst, etwa vier Kilometer nördnordwestlich des Zentrums von Amherst. Aufgrund strenger Bauvorschriften gibt es auf dem Stadtgebiet − mit Ausnahme der Hochschulen – kaum mehrstöckige Gebäude; größere Geschäfte sind fast ausnahmslos jenseits der Stadtgrenze zu Hadley angesiedelt."
Wenn es der FAZ - oder gerade der FAS - so geht wie in den USA und Journalisten grosszügig eingespart werden, dann fällt der Richard Wagner in ein Loch. Der Text zeugt von purer Existenzangst.
Angst fressen Print auf. Lasst sie in Ruhe sterben. „Don't feed the trolls!“
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wolodja,
Dienstag, 4. November 2008, 11:42
Sag ich doch :-)
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wolodja,
Dienstag, 4. November 2008, 11:47
Du hast ihm eh schon mehr Leser beschert als er je in seinem Leben hatte und haben wird :-)
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wolodja,
Dienstag, 4. November 2008, 11:55
Aber nicht das Du jetzt noch das "Hilfswerk für notleidende Journalisten" gründest :-)
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 11:57
ich bin drauf und dran, denen allen 1 euro jobs als aktenschieber in der stadtverwaltung zu besorgen.
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hockeystick,
Dienstag, 4. November 2008, 11:42
"zwei sich kreuzende Straßen mit ein paar Geschäften, Banken, Restaurants, wenigen Kneipen und einem Programmkino"
Nicht anders als Frankfurt halt.
Nicht anders als Frankfurt halt.
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weltregierung,
Dienstag, 4. November 2008, 11:42
Sie sind ein böser Mensch, Charline Brown! :-)
- Don´tFeedTheTrollsregierung.
- Don´tFeedTheTrollsregierung.
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- dante -,
Dienstag, 4. November 2008, 12:14
Jaaah
das Bild hatte ich gerade auch. Immer wenn er glaubt zu treffen, zieht Lucy den Ball weg.
Padauz.
Padauz.
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derherold,
Dienstag, 4. November 2008, 11:43
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 12:19
achso,
richie, wir können über jede formulierung reden :-)
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bellablog,
Dienstag, 4. November 2008, 12:29
wär das mein bengel, ich hätt ihn "pizza" mit vornamen genannt, das hätte wenigstens noch was zeitgemäßes gehabt.
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- dante -,
Dienstag, 4. November 2008, 13:08
Pizza
von Jonas Wagner?
Wirklich guter Werbespot! Aber zeitgemäß? Als der lief, war ich noch jung. Und knusprig! ! !
Wirklich guter Werbespot! Aber zeitgemäß? Als der lief, war ich noch jung. Und knusprig! ! !
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 13:32
das ist der trolleffekt. man könnte sich tagelang mit dem beschäftigen
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 13:44
das hatte ich befürchtet.
so, jetzt muss ich "Alliteration" googeln ;)
so, jetzt muss ich "Alliteration" googeln ;)
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ugugu,
Dienstag, 4. November 2008, 13:26
Hmpf!
das ist grundsätzlich eine sehr grunsätzliche kritik die sitzt. ich finde lanu sollte mehr grundsatzreden halten.
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 13:59
ich bin gleich zurück. erst muss sich die rote gesichtsfarbe legen. :)
mach ruhig derweil weiter
mach ruhig derweil weiter
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strappato,
Dienstag, 4. November 2008, 13:48
Eigentlich wollte lanu nur sagen: Der ist einer von uns... ;-)
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 13:56
schmuddelkind wagner. :)
erfolgreich wie ein blogger. fast .
(die "womit? mit recht"-pointe nehm ich ihm aber noch ne weile übel. die ist zu printig.)
erfolgreich wie ein blogger. fast .
(die "womit? mit recht"-pointe nehm ich ihm aber noch ne weile übel. die ist zu printig.)
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bellablog,
Dienstag, 4. November 2008, 14:04
ich würd sagen: "was denkt er, und womit?" hahahahaha!
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strappato,
Dienstag, 4. November 2008, 14:04
Zu printig? Glaube ich nicht. Obwohl das keine Referenz ist...
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strappato,
Dienstag, 4. November 2008, 14:13
Ein Polit-Journalist der FAS liest das Blog einen Salon-Sozialisten. Wäre eine Schlagzeile in der B*LD wert.
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txxx666,
Dienstag, 4. November 2008, 13:49
Find ich auch - wenn Wagners ihren Sprössling "Richard" taufen, ist größte Sorge um die kindliche Entwicklung geboten.
Immerhin führt Wikipedia bereits sechs Personen dieses Namens auf (u.a. einen NSDAP-Politiker), aber der FAZ-Schmierling ist (noch) gar nicht dabei...
http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner_(Begriffsklärung)
Immerhin führt Wikipedia bereits sechs Personen dieses Namens auf (u.a. einen NSDAP-Politiker), aber der FAZ-Schmierling ist (noch) gar nicht dabei...
http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner_(Begriffsklärung)
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bellablog,
Dienstag, 4. November 2008, 14:05
eigentlich müsste ritschi doch jetzt pidunisieren...
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hockeystick,
Dienstag, 4. November 2008, 14:15
Wenn "Schmierling" abmahnfähig ist, was ist dann mit "Journalist"?
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lanu,
Dienstag, 4. November 2008, 14:24
"du journalist" ist sowas wie der stinkefinger an der kreuzung. kostet 1000 euro
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