Update 4:
Fazit: Herr Knüwer wurde während einer seltenen Offline-Phase von seinem Vorzugsmedium umgerannt.
Dann hat er sich mindestens zweimal recht ungeschickt verhalten.
Mal eben kurz nackt über die Straße huschen zu müssen, während sich alle mit Popcorn und Bier aus dem Fenster lehnen, ist für einen Kaiser sicherlich eine völlig neue Erfahrung.
Das wars dann auch schon.
Update 5:
Die Grafik zum Kommentar. Dann ist aber auch wirklich Schluss:
Würde ich Lanu die Ultramimosenblaue heissen und auf diskrete Kritik an einer Hexenjagd mit der Veröffentlichung von privaten Mails reagieren, würde ich in so einem Fall einfach mal die Klappe halten.
falls es wirklich jemanden hier interessiert, was der der herr absondern will:
ja, er meint die geschichte mit holger klein, für die ich bei ihm, knüwer und klein aus der blogroll geflogen bin.
ich verstand sein austicken nicht, zitierte damals aus seinen emails und hatte einfach vergessen, dass "echte männerfreundschaften" keine fehler thematisieren.
Mit Hexenjagden kennt der Herr sich ja bestens aus, und auch der delete-Finger, dessen er sich rühmt, funktioniert ja ähnlich schneller, als er (nach)denken kann, von daher....
Ach? Probleme, wenn man darauf hinweist, das Dein Verständnis von Internet von einer guten Kopie namens Dotcomtod, die hauptsächlich andere gemacht haben, auf diese Form von Trittbrettfahrerei zwecks Awareness herabgesunken ist? Nicht, dass es alte DCTler überraschen würde, dass Dir Illoyalität gefällt, solange es die trifft, denen Deine Show irgendwann zu blöd wurde.
Wach auf, Baby - keiner schmeisst Dich von der heissbegehrten Blogroll, weil er ein Drama macht und sich von Dir ernsthaft bedroht fühlt. Lanu runterschmeissen ist nur ein Ende der Lanugeweile.
wie Du weißt, gibt es in der Redaktion die Entscheidung, unsere Diskussion intern zu führen. Ich verstehe das aber nicht so, dass Du nun weiter ungestört Unsinn verbreiten kannst.
Also:
Ich habe diesen Kommentar geschrieben. Du hast ihn gelöscht. DANACH hast du mich per Mail gefragt, ob er von mir kommt. Wenn das so wäre, würdest Du ihn wieder online stellen. Ich habe Dir gesagt, er stamme von mir.
DANACH ist Dir dann das Arbeitsrecht eingefallen, was immer das heißen sollte.
Nun bleibt der Kommentar gelöscht, weil in der Redaktion die Entscheidung getroffen ist, die Diskussion in der Art nicht online zu führen. Okay, damit habe ich kein Problem.
Was aber ebenfalls bleibt, ist die Tatsache, dass wir – Du und ich - bereits in der Vergangenheit Diskussionen über dieses Thema geführt haben und dies keineswegs an persönlichen Animositäten lag sondern an Inhalten. Ich kam mir dabei auch nicht sonderlich mutlos vor.
An Deinen ständigen Beschimpfungen gegenüber Deinen Kollegen hat sich jedoch nichts geändert – ebenso wenig wie manches andere. Aber das können wir ja alles morgen klären. Ich jedenfalls halte mich an die Redaktionslinie.
Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag arbeitsrechtlich unbedenklich ist und stehen bleibt.
Für mich war Knüwer schon immer das Paradebeispiel um zu belegen, dass "Journalisten keine Blogger" sind. Und einmal mehr konnte er nicht mal den Namen seines Kontrahenten richtig schreiben, der alte Legastheniker.
ich hab mich gerade eingeschifft vor lachen. hach, wie ich diese battles liebe! er so und dann er so und wieder er so und so...hahahaha, söhni!söhni!söhni!
aber sag nicht, das es schon wieder vorbei ist!
Es wäre vielleicht wirklich ein "reinigendes Gewitter" und würde dem Journalismus ein wenig Glaubwürdigkeit zurückgeben, wenn häufiger öffentlich "ausgeschenkt" würde.
Allerdings finde ich das Verhalten von Iwersen schon sehr bemerkenswert. Das wäre doch amüsant, bei ihm und anderen würden regelmäßig bei (zu kommentierenden) Artikeln Kommentare von (Journalisten-)Kollegen auftauchen, die ihm erklären, daß er nicht bis *3* zählen kann. ... wenn das dann noch innerhalb des eigenen Hauses passiert, ist das doppelt interessant (Ich nehme an, daß das Aust- und Matussek-bashing auf den Vorwurf der mangelnden Linientreue zu den Beschlüssen des XIX.Parteitages zurückzuführen ist).
Ich denke Knüwers Aufgabe - und die seines Blogs - sollte redaktionsintern klar sein.
P.S. Man stelle sich vor, @hockeystick würde hier sein Meinung über @lanu öffentlich machen
Ich nehme heute das Gebeizte Schneewittchensteak "Vietcong-Art" mit Fritten. Soll ich dir das vegetarische Bohnenpfännchen "Hausfrauenart" mit Brägele* (*enthält eine Phenylalaninquelle) mitbringen?
(jetzt mal wieder on topic) auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass der Kommentarstunt von Iwersen und Knüwer ein Sozialexperiment war, so wie neulich das von Robert Basic.
Nach dem Motto: "Sönke, Du kackst mir nachher im Blog kommentartechnisch mal so richtig einen vor den Koffer, ich lösch das, und dann gucken wir mal, wie die ganzen Blogger steil gehen..."
Obwohl, nein, so plausibel ist das auch wieder nicht.
herr knüwer ist gar kein journalist, sondern eher sowas wie ein trendscout:
"@JürgenG: Erlauben Sie mir einen Hinweis. Meine Aufgabe innerhalb der Redaktion ist nicht die textliche Verfolgung des Nachrichtengeschehens.
Wenn Sie also meine Arbeit daran beurteilen, dann legen sie einen Maßstab an, der mir nicht vorgegeben wurde.
Diesen Fehler hat weiter oben bereits auch jemand gemacht, obwohl er es besser wissen müsste. Meine Vorgabe ist vor allem die Verfolgung langfristiger Trends."
Er soll wohl die Scharnierfunktion zu diesen obskuren Blogs aufrechterhalten. ("Hömma,Thomas, wir brauchen Dich da. So richtig Journalismus ist das ja nicht aber die Super-Nanny hat uns abgesagt !")
... falls er damit bei seinen lieben Kollegen aneckt, könnte man es ja zukünftig als Op-Ed verkaufen.
Knüwer ist nun keiner, bei dem mein erster Gedanke gewesen wäre, wir müssten ihm vor dem Web-2.0-Mob schützen und an die Hand nehmen. Eher hätte ich mich an Iwersen gewandt.
Und wer wäscht jetzt die ganzen unschuldigen Kinder Hosen? Schon wieder hat eine gelitten...
Ich hab dem Herrn ja einen Baron verpaßt für sein Geschwätz über Twitter, nicht wegen des anschließenden öffentlichen Zickenkriegs. So stillos es auch ist, einen Kollegen aus dem eigenen Haus so öffentlich anzugehen (aber den Job gefährden tut es nicht, wenn man so hoch sitzt wie der Herr mit dem unaussprechlichen Namen), inhaltlich hat er leider recht. Wenn Thomas Knüwer auf einem Podium sitzt und dauernd rumdaddelt und seinem Fanclub erklärt, daß der Stream nicht geht und man ihn daher bedauerlicherweise grad nicht auf dem Podium sehen kann...dann sollte man ihn eigentlich vor die Tür schicken, damit er in Ruhe simsen und twittern kann, ohne die Anwesenden zu nerven, denn die Leute, die vor Ort sind, interessieren Mr. Superwichtig ja nur, wenn sie weiblich sind.
Achja, einen etwas sanfteren Kommentar dieser Art hat er bei sich entsorgt als "unkreative Beleidigung". Mal wieder ein neues wort gelernt :-)
"wäre die sache anders gelaufen, wenn ich den knüwer informiert hätte? "
Vor dem Boo oder danach? ;o)
"gleich hoppelt turi mit der ente hinterher, der kommentar sei ein fake von bösen bloggern."
Echt? ich dachte eher, Knüwer und Turi sind das Bildnis des Dorian Gray und das Original :o)
Obwohl: Knüwer spammt nicht. Und naja, aus E-Mails bloggen ist grenzwertig, aber manche wie Jochen Hoff drohen damit inzwischen ganz offen.