Mittwoch, 13. Mai 2009

waldsterben

Jetzt gehts lohooos! (Update)
"Wenn die Presse ihre gesellschaftliche Funktion nicht mehr erfüllen kann, muss über staatliche Hilfen oder ein rundfunkähnliches Regulierungsmodell nachgedacht werden."

Ja, nee, is klar.

Update:

Wenn das die Qualität ist, von der sie alle träumen, dann haben sie ein echtes Problem.

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Mit dem Geld kann man auch altverdienten Journalisten wie Michael Graeter unter die Arme greifen und Kolumnen bezahlen. 1a Qualitätsjournalismus.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,624231,00.html

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das könnt ihr voll vergessen. mein hof wird nicht zum gnadenhof für qualitätsjournalisten :)

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Man sollte es nicht in die Boulevard-Ecke abschieben (Zbiginiew B.´s tittytainment) und der alleinige Verweis auf "Verstrickung mi Wirtschaftsinteressen" greift mE zu kurz.

"Die Medien" brauchen Geld ... und irgendwoher muß es kommen. Wenn jetzt jubiliert wird, daß bei schmalerer Kost für J. mehr "politisch" geschrieben wird, darf man anmerken, daß doch genau das durch die *Tissysierung* in den 80igern verhindert werden sollte.

Warum haben auch konservative Presseunternehmen "dem Staat" zur Seite gestanden und selbst RoteBlätter-JournalistInnen sozial integriert, wenn der Staat sie jetzt im Regen stehen lassen soll ?

Läuft in Fronkreisch nicht gerade ein Projekt, wo unter dem Mantel "Abos für junge Leute die Staatsmittel an Zeitungen vergeben werden ?

Ich finde, die Presse hat es sich verdient, auch ge-bailouted zu werden !

Disclaimer: Ich glaube nicht, daß die FAZ Don A. unter Vertrag genommen hat, damit dieser zahmer über die Finanzkrise fiese Medienschaffende schreibt !

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Für mich liegt das Problem woanders. Die Medienkonzerne und Verlage sind ineffizient. Zu wichtigen Terminen tanzen hunderte Journalisten an, oder gar 4700 Journalisten wie beim G8 in Heiligendamm, aber am Ende überall die gleichen Bilder und News. Ein Minister nimmt auf eine Auslandsreise 30 handverlesene Journalisten mit, aber viel mehr als ein paar Interviews und "der Minister hat mit demda konferriert und dabei das Thema angesprochen" kommt nicht rum.

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Man muss ja nur mal in so eine übliche PR-Veranstaltung zu einem Reißerthema wie "Cholesterinspiegel" reinschauen. Sage mir einer, es gäbe zu wenig "Journalisten".

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Anders:
Diese Form des Journalismus gibt Hunderten von Journalisten Brot und hält sie von anderer Arbeit ab. ;-)

Man denke daran, daß die vielzitierte "Praktikantentenausbeutung" mit Sicherheit keine (Wirtschafts-)Ingenieure betroffen hat. Oder daran, daß die Endlos-Studenten und der Lehrerjob als "Durchlauferhitzer" (mit früher Pensionierung) dabei geholfen hat, ein durch die Massen-Universitäten geschaffenes "Akademisches Lumpenproletariat" zu verhindern.

Was machen wir mit Journalisten, wenn man effizient geworden ist und jede(r) Zweite sich anderweitig beschäftigen muß ?

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Das ist ein Problem. Aber man wird zu lösen müssen.

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Nur nebenbei, weil Michael Graeter erwähnt wird:
Ist es schon einmal aufgefallen, daß er und Don Alphonso sich irgendwie ähneln, sozusagen KirBlog ?

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das war mir neu :)

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