Dienstag, 2. Juni 2009
Aus meiner Post
lanu, 08:31h
Du denkst mich in den Armen anderer, riechst mich, hörst mich? Ja. Wen denn sonst?
Und so wird es immer sein. Ich erinnere mich an deine Verfluchung. Naja, nur ein wütender Fluch? Nein, wo immer es so etwas wie Wahrheit und Gerechtigkeit gibt, wird man dich verurteilen für deine Masslosigkeit, deine Selbstgerechtigkeit und deine Selbstgefälligkeit mir gegenüber. Der Mann mit dem goldenen Umhang ist übrigens ein sehr mutiger Mann.
Wie so oft gibt es zwischen uns mit Sicherheit eine grosse Gemeinsamkeit: Wir wollen Beide eine gerechtere Welt. Vielleicht können wir uns sogar darauf einigen, dass Gerechtigkeit etwas mit Reziprozität zu tun hat. Diese Annahme prägt fast alle Religionen und ist auch bei vernunftorientierter Betrachtung eine ganz gute Idee. Dir soll geschehen, wie du handeltest. Genau diesen Wunsch habe ich in dem Fluch ausgedrückt.
Das ist meine Wolke für dich auf dem Gebiet der Metaphysik, der Gefühle, der Animalität im Menschen - und natürlich der Sinnlichkeit. In welcher Form du auch immer der Liebe zu begegnen glaubst, ich werde dabei sein. Du wirst mich hören und spüren. Und wenn du einen kleinen Moment nicht aufpasst, wirst du an mich und die Geschehnisse der letzten Jahre denken.
Wenn du (tatsächlich mal) mit einem Mann nackt auf einem Bett sitzt, wirst du an mich denken. Und daran, dass du nun beginnst zu bekommen, was du mir gegeben hast. Ich habe dir dich und deine Liebe ganz gezeigt.
Für die meisten Menschen hat Liebe auch in ihrem Scheitern eine heilende und einigende Kraft, weil sie das, was sie tun, mit einem guten Gewissen tun. Dich hat sie schlicht zerlegt - in mehr Teile als du Blogs unterhälst. Zersprungen wie ein Kristall ist deine Liebe - und tätowierte dich. Ich zeichne doch nur nach.
Sie zersprang, wie sich zeigen sollte, weil es keine gute Liebe war. Sie galt nicht mir als Person, sondern einer Vorstellung.
Ich würde dir nicht schreiben, wenn ich die Hoffnung ganz aufgegeben hätte. Ich glaube zu wissen, dass es in all deiner Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit eine Basis gibt, zu der du nur deshalb nicht finden kannst, weil der Weg so schmerzlich ist. Ganz am Ende dieses Weges stehe ich, weil ich der Mensch bin, mit dem du dich am Tiefsten verbinden wolltest. Ich bin das Symbol deines Scheiterns. Und so sehr du mich zu demonisieren und zu stereotypisieren suchst, du weisst, es ist ein Scheitern an und in sich selbst. Deshalb wird der Weg dich auch eines Tages zu mir führen. Vermutlich werde ich vorschlagen, sich eine Stunde zwischen eine Herde von Schafen zu setzen. Was immer dort geschehen und wie immer es enden würde, hinterher wärst du ein anderer Mensch, weitgehend frei von all den Sorgen und Ängsten.
Als Fluch tut mir diese Aussage Leid, auch wenn ich keinen Anlass sehe mich dafür zu entschuldigen. Als Wunsch und Ausdruck einer Sehnscht nach Gerechtigkeit erhalte ich die Aussage aufrecht. Wenn es eine schwarze Wolke ist, so ist sie es ja ob deines Handelns.
Finden musst du den Weg selber. Ich werde dir nicht entgegen kommen, weil die von dir eröffneten Wege eben nicht der Weg sind, sondern nur Fortsetzung und Ausdruck deines Irrwegs. Es wäre ein falsches Signal.
Und so wird es immer sein. Ich erinnere mich an deine Verfluchung. Naja, nur ein wütender Fluch? Nein, wo immer es so etwas wie Wahrheit und Gerechtigkeit gibt, wird man dich verurteilen für deine Masslosigkeit, deine Selbstgerechtigkeit und deine Selbstgefälligkeit mir gegenüber. Der Mann mit dem goldenen Umhang ist übrigens ein sehr mutiger Mann.
Wie so oft gibt es zwischen uns mit Sicherheit eine grosse Gemeinsamkeit: Wir wollen Beide eine gerechtere Welt. Vielleicht können wir uns sogar darauf einigen, dass Gerechtigkeit etwas mit Reziprozität zu tun hat. Diese Annahme prägt fast alle Religionen und ist auch bei vernunftorientierter Betrachtung eine ganz gute Idee. Dir soll geschehen, wie du handeltest. Genau diesen Wunsch habe ich in dem Fluch ausgedrückt.
Das ist meine Wolke für dich auf dem Gebiet der Metaphysik, der Gefühle, der Animalität im Menschen - und natürlich der Sinnlichkeit. In welcher Form du auch immer der Liebe zu begegnen glaubst, ich werde dabei sein. Du wirst mich hören und spüren. Und wenn du einen kleinen Moment nicht aufpasst, wirst du an mich und die Geschehnisse der letzten Jahre denken.
Wenn du (tatsächlich mal) mit einem Mann nackt auf einem Bett sitzt, wirst du an mich denken. Und daran, dass du nun beginnst zu bekommen, was du mir gegeben hast. Ich habe dir dich und deine Liebe ganz gezeigt.
Für die meisten Menschen hat Liebe auch in ihrem Scheitern eine heilende und einigende Kraft, weil sie das, was sie tun, mit einem guten Gewissen tun. Dich hat sie schlicht zerlegt - in mehr Teile als du Blogs unterhälst. Zersprungen wie ein Kristall ist deine Liebe - und tätowierte dich. Ich zeichne doch nur nach.
Sie zersprang, wie sich zeigen sollte, weil es keine gute Liebe war. Sie galt nicht mir als Person, sondern einer Vorstellung.
Ich würde dir nicht schreiben, wenn ich die Hoffnung ganz aufgegeben hätte. Ich glaube zu wissen, dass es in all deiner Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit eine Basis gibt, zu der du nur deshalb nicht finden kannst, weil der Weg so schmerzlich ist. Ganz am Ende dieses Weges stehe ich, weil ich der Mensch bin, mit dem du dich am Tiefsten verbinden wolltest. Ich bin das Symbol deines Scheiterns. Und so sehr du mich zu demonisieren und zu stereotypisieren suchst, du weisst, es ist ein Scheitern an und in sich selbst. Deshalb wird der Weg dich auch eines Tages zu mir führen. Vermutlich werde ich vorschlagen, sich eine Stunde zwischen eine Herde von Schafen zu setzen. Was immer dort geschehen und wie immer es enden würde, hinterher wärst du ein anderer Mensch, weitgehend frei von all den Sorgen und Ängsten.
Als Fluch tut mir diese Aussage Leid, auch wenn ich keinen Anlass sehe mich dafür zu entschuldigen. Als Wunsch und Ausdruck einer Sehnscht nach Gerechtigkeit erhalte ich die Aussage aufrecht. Wenn es eine schwarze Wolke ist, so ist sie es ja ob deines Handelns.
Finden musst du den Weg selber. Ich werde dir nicht entgegen kommen, weil die von dir eröffneten Wege eben nicht der Weg sind, sondern nur Fortsetzung und Ausdruck deines Irrwegs. Es wäre ein falsches Signal.
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bellablog,
Dienstag, 2. Juni 2009, 08:59
wer nimmt sich denn da so wichtig?
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saizew,
Dienstag, 2. Juni 2009, 12:38
mmh,
"längere Texte" hatte ich mir eigentlich etwas anders gedacht ;-)
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lanu,
Dienstag, 2. Juni 2009, 12:48
nöö, ich hab das ding eh nicht verstanden.
nochmal ganz deutlich: ich war das nicht
nochmal ganz deutlich: ich war das nicht
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hockeystick,
Dienstag, 2. Juni 2009, 13:05
Wie kommt man an solche Post? Mir schreibt keiner.
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lanu,
Dienstag, 2. Juni 2009, 13:51
das ist bestimmt ein mashup (heißt das so?) kam gerade rein:
du, du bist der himmel
die sehnsucht des verstands
heimstätt und weit zugleich
du bist lanu!
du, du bist der himmel
die sehnsucht des verstands
heimstätt und weit zugleich
du bist lanu!
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hockeystick,
Dienstag, 2. Juni 2009, 14:27
Ich wollte ja auch schon immer so einen Briefkasten. Hat ja nicht funktioniert mit meinem Karibikinsel-Account.
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fatum,
Dienstag, 2. Juni 2009, 14:51
...interessant.
Vielleicht lese ich es sogar ein zweites Mal, wenn das ein wenig gesackt ist.
Aber ich glaub, ich will keinen Briefkasten.
Vielleicht lese ich es sogar ein zweites Mal, wenn das ein wenig gesackt ist.
Aber ich glaub, ich will keinen Briefkasten.
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ajku,
Dienstag, 2. Juni 2009, 19:28
Das ist eine fiese Variante von Stalking. Jede Auseinandersetzung damit überflüssig. Nicht einmal ignorieren!
Mein Kommentar ist einer zuviel.
Mein Kommentar ist einer zuviel.
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lanu,
Dienstag, 2. Juni 2009, 19:57
findest du?
ich finds nur ein wenig spooky. aber sonst...
ich finds nur ein wenig spooky. aber sonst...
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ajku,
Dienstag, 2. Juni 2009, 21:08
Ja, finde ich.
Die Intention scheint mir klar.
Und nun muss es einen Grund dazu geben, in der Logik des Absenders, dass Du sein Schreiben veröffentlichst hast ...
(Spooky im Sinne von "bellablog" kann ich nachvollziehen.)
Die Intention scheint mir klar.
Und nun muss es einen Grund dazu geben, in der Logik des Absenders, dass Du sein Schreiben veröffentlichst hast ...
(Spooky im Sinne von "bellablog" kann ich nachvollziehen.)
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bellablog,
Dienstag, 2. Juni 2009, 21:42
sowas mit absender zu schreiben ist ja schon psycho, selbst wenn es für so einen auswurf gründe gegeben hätte, die im adressaten liegen.
ohne absender ist das in meinen augen fieseste trollerei weil dieser schwurbel in ganzen sätzen daherkommt und man allein deshalb schon geneigt ist, darüber zu grübeln. allein der satz mit der schafherde, die dein leben verändern wird. jaja, schafe können sowas noch, weiß ja jeder : )
ohne absender ist das in meinen augen fieseste trollerei weil dieser schwurbel in ganzen sätzen daherkommt und man allein deshalb schon geneigt ist, darüber zu grübeln. allein der satz mit der schafherde, die dein leben verändern wird. jaja, schafe können sowas noch, weiß ja jeder : )
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sunny5,
Mittwoch, 3. Juni 2009, 16:41
Eine Couch in New York ...
oh stalking, wie schön. die fachfrau eilt herbei (mist ich wollte doch raus dem netz ...)
Nehmen wir doch mal ein paar Zitate auseinander.
Wenn du (tatsächlich mal) mit einem Mann nackt auf einem Bett sitzt, wirst du an mich denken.
Oh, weil du dann vor mir sitzt?
Der Mann mit dem goldenen Umhang ist übrigens ein sehr mutiger Mann.
Ja. Aha.
Und wenn du einen kleinen Moment nicht aufpasst, wirst du an mich und die Geschehnisse der letzten Jahre denken.
Das habe ich schon mal wo gelesen ...
Deshalb wird der Weg dich auch eines Tages zu mir führen. Vermutlich werde ich vorschlagen, sich eine Stunde zwischen eine Herde von Schafen zu setzen. Was immer dort geschehen und wie immer es enden würde, hinterher wärst du ein anderer Mensch, weitgehend frei von all den Sorgen und Ängsten.
soso ...
Finden musst du den Weg selber. Ich werde dir nicht entgegen kommen, weil die von dir eröffneten Wege eben nicht der Weg sind, sondern nur Fortsetzung und Ausdruck deines Irrwegs. Es wäre ein falsches Signal.
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Nehmen wir doch mal ein paar Zitate auseinander.
Wenn du (tatsächlich mal) mit einem Mann nackt auf einem Bett sitzt, wirst du an mich denken.
Oh, weil du dann vor mir sitzt?
Der Mann mit dem goldenen Umhang ist übrigens ein sehr mutiger Mann.
Ja. Aha.
Und wenn du einen kleinen Moment nicht aufpasst, wirst du an mich und die Geschehnisse der letzten Jahre denken.
Das habe ich schon mal wo gelesen ...
Deshalb wird der Weg dich auch eines Tages zu mir führen. Vermutlich werde ich vorschlagen, sich eine Stunde zwischen eine Herde von Schafen zu setzen. Was immer dort geschehen und wie immer es enden würde, hinterher wärst du ein anderer Mensch, weitgehend frei von all den Sorgen und Ängsten.
soso ...
Finden musst du den Weg selber. Ich werde dir nicht entgegen kommen, weil die von dir eröffneten Wege eben nicht der Weg sind, sondern nur Fortsetzung und Ausdruck deines Irrwegs. Es wäre ein falsches Signal.
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sunny5,
Mittwoch, 3. Juni 2009, 20:26
Um nochmal den letzten Absatz zu nehmen. Ich akzeptiere deine Entscheidung. Du kannst mich ja einfach ignorieren, wenn du mich mal siehst. Nur bist du nicht das Symbol meines Scheiterns - ich wollte schlicht und einfach nicht mehr im Internet genannt werden. Und jetzt bin ich schon wieder hier ausgestellt - dein Text regt zur Grübelei (meine Leidenschaft dafür ist dir ebenfalls bekannt) an und etc. etc. Auch wenn du jetzt, weil du mich besser kennst, als ich dich, einige Wahrheiten an Land gezogen hast - ich kenn dich doch erst seit einem halben Jahr. Vorher warst du jemand, den ich mal flüchtig getroffen habe (so wie viele, viele, viele und viele andere auch). Ich bin momentan einfach sehr müde und habe Rückenschmerzen. Ich bin seit einigen Wochen k.o. und versuche halbwegs klarzukommen, deswegen gibt es das Blog nicht mehr und so weiter. Ich bin mir nicht sicher ob deine offenen Briefe mir gut tun. Deshalb bin ich jetzt mal eben so geschwätzig und etwas zermürbt. Ich glaube so geht das nicht weiter ... Ich gehe mir erst einmal eine Schafherde suchen und vielleicht jemanden wie dich, der sich einfach daneben setzt.
Natürlich funktionieren deine Texte bei mir gut - aber so bleibt alles nur Vorstellung, keine Tat, keine Handlung und kein Erleben.
Natürlich funktionieren deine Texte bei mir gut - aber so bleibt alles nur Vorstellung, keine Tat, keine Handlung und kein Erleben.
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