Sonntag, 7. Juni 2009

lanu

Und ich sach noch zum Prantl,
Heribert, sach ich, mach nich zu früh die Leute verrückt. Die müssen ja nich allet wissen.

Aber nee. Da mussa wieder vorpreschen.

via

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Als Bundesinnenminister hat sich Otto Schily einst die „verschlossene Auster” selbst abgeholt und sich mit einer launischen, intelligenten Gegenrede bedankt.

http://jensweinreich.de/?p=236

Wie zuletzt Otto Schily, Preisträger des Jahres 2002, nahm der Verband den Preis an. Schily hatte seinerzeit die versammelten Journalisten als Nichtskönner und Ignoranten beschimpft und war dann aus dem Saal gestürmt;

http://www.heise.de/newsticker/Journalisten-und-Blogger-gegen-den-Datentrash--/meldung/140034

Hmmmmm.

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pure not :)

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Ich glaube Herrn Faber ja sonst so manches, aber hier scheint mir seine Version die weitaus unwahrscheinlichere. War Heise eigentlich schon mal im Bildblog?

Nur ein Scherz, ist ja einer von uns™.

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welche version?

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Naja, die Version vom tobenden Schily bei der Preisverleihung 2002.

Die netzeitung wusste 2003 auch noch nichts von seinen Ausfällen:

Schily nahm die «Verschlossene Auster» 2002 mit Humor

Im vergangenen Jahr hatte «Netzwerk Recherche» den Preis erstmals vergeben. Empfänger war damals Bundesinnenminister Otto Schily: Er war der Jury durch eine sehr zurückhaltende Preisgabe von Informationen negativ aufgefallen.

Indes nahm der SPD-Politiker die zweifelhafte Ehrung mit Humor: Zur Preisverleihung war er persönlich erschienen.

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achso

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So, das hier noch, und dann habe ich den alten Schily genug verteidigt.

Punktsieg für Otto Schily: Bei der Verleihung des ersten Medienpreises für «zugeknöpften Umgang mit den Medien» bekam der Bundesinnenminister Applaus von weit über 100 Journalisten.
[...]
Eine gute Vorlage für die launige Gegenrede des extra eingeflogenen SPD-Politikers. Vor den versammelten investigativen und anderen Journalisten fragte Schily zurück: «Helmut Kohl als Symbol der Informationskultur?» und erntete Lacher.
[...]
Künftig wird er, versprach Schily am Ende seiner Rede, sich auch wieder kritischen Interviews von TV-Magazinen wie «Monitor» und «Panorama» aus dem NDR stellen. Weil der NDR als Unterstützer der Konferenz den Veranstaltungsort stellte und NDR-Journalisten besonders zahlreich anwesend waren, konnten alle zufrieden sein. Schily bekam noch zu hören, dass er in Konkurrenz zu Jürgen Trittin, Herta Däubler-Gmelin und Bela Anda vor allem deswegen als Preisträger ausgesucht worden ist, weil man wusste, dass er eine vernünftige Rede halten würde - und wurde wieder zum Flughafen gefahren.

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mmh,
ich fühle mich erinnert an Werner Höfer...

„sechs Journalisten aus fünf Ländern“ mit sieben Meinungen ;-)

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Die siebte Meinung hatte bei Höfer die junge Dame, die den Wein nachschenkte. Die hat sie aber für sich behalten...

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heut'zutage würde sie bloggen oder twittern ;-) :-)

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