Dienstag, 21. Juli 2009
Verraten und verkauft
lanu, 12:11h
Jetzt ausschließlich Lumma, Lobo und Konsorten die Schuld zu geben, halte ich für falsch.
Das waren wir alle. Angefangen bei Schnutingers Vertrag, weiter über rückratlose Kampagnenverantwortliche, bis hin zum kreischenden Web 2.0 Mob.
Und jeder muss nun sehen, wie er damit zurechkommt.
Boah, ist mir schlecht.
via
Das waren wir alle. Angefangen bei Schnutingers Vertrag, weiter über rückratlose Kampagnenverantwortliche, bis hin zum kreischenden Web 2.0 Mob.
Und jeder muss nun sehen, wie er damit zurechkommt.
Boah, ist mir schlecht.
via
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kellerabteil,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:28
suprise surprise, eine fröhlich selbstsichere gruppe von individuen entdeckt aus heiterem himmel ein ihr innewohnendes mob-potential und ist erschrocken ... willkommen in der gesellschaft
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lanu,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:38
nöö, ich bin nicht erschrocken über den mob. den kenn ich gut
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kellerabteil,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:57
;/ dich hab ich och gar nicht im sinn gehabt, du fröhlich selbstsicheres individuum ; )
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kellerabteil,
Dienstag, 21. Juli 2009, 13:22
ok ok, heut ist kein guter tag für ironie. dabei ist dienstag, der größte abstand zu montag.
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 14:24
Apropos Ironie: Einige Kommentare im Vodafail-Blog sind doch für mich offensichtlich eine (wie ich finde, gelungene) Satire auf den Schnutinger-Text:
Vielen Dank, dass du diese Erlebnisse mit uns und anderen teilst. Du bist wie wir, und wer noch nicht so ist, ist herzlich eingeladen, so wie wir zu werden. Jeder und jede ist willkommen, seinen bzw. ihren Beitrag zur Community zu leisten!
Mich interessiert, mit welchen Telefonen meine Freunde telefonieren und welche Erfahrungen sie mit anderen Communities gemacht haben! Ich freue mich, wenn ich den Kontakt zu Bekannten halten kann.
Das Internet ermöglicht mir, mich selbst zu verwirklichen und meine Wünsche in realisierbare Konzepte zu übersetzen – gemeinsam mit anderen. So bilden wir eine starke Gemeinschaft. Wir sind sympathisch und doch intelligent.
Das HTC Magic mit Internetanschluss werde ich sicher einmal ausprobieren. Es ist sehr praktisch und genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.
(Nein, ich war das nicht. ;-)
Vielen Dank, dass du diese Erlebnisse mit uns und anderen teilst. Du bist wie wir, und wer noch nicht so ist, ist herzlich eingeladen, so wie wir zu werden. Jeder und jede ist willkommen, seinen bzw. ihren Beitrag zur Community zu leisten!
Mich interessiert, mit welchen Telefonen meine Freunde telefonieren und welche Erfahrungen sie mit anderen Communities gemacht haben! Ich freue mich, wenn ich den Kontakt zu Bekannten halten kann.
Das Internet ermöglicht mir, mich selbst zu verwirklichen und meine Wünsche in realisierbare Konzepte zu übersetzen – gemeinsam mit anderen. So bilden wir eine starke Gemeinschaft. Wir sind sympathisch und doch intelligent.
Das HTC Magic mit Internetanschluss werde ich sicher einmal ausprobieren. Es ist sehr praktisch und genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.
(Nein, ich war das nicht. ;-)
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prospero,
Donnerstag, 23. Juli 2009, 00:54
Wir sind BORG
Du bist wie wir, und wer noch nicht so ist, ist herzlich eingeladen, so wie wir zu werden. Jeder und jede ist willkommen, seinen bzw. ihren Beitrag zur Community zu leisten!
OMFG: Die sind Borg! Nein - noch schlimmer, da die was von Upload sprechen: Die sind Cybermen!!!! ALLE! AAAAHHHH!
Könnte mir mal jemand schnell die Telefonnummer vom Doctor geben???
Ad Astra
OMFG: Die sind Borg! Nein - noch schlimmer, da die was von Upload sprechen: Die sind Cybermen!!!! ALLE! AAAAHHHH!
Könnte mir mal jemand schnell die Telefonnummer vom Doctor geben???
Ad Astra
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:48
Das ist etwa so, als wenn eine Grillparty auf einem 200.000-Liter-Benzintank unglücklich endet. So richtiges Mitleid will nicht aufkommen.
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lanu,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:50
mitleid ist das bei mir auch nicht. eher so ein ungutes gefühl
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chat atkins,
Dienstag, 21. Juli 2009, 12:55
Mit Verlaub - das hat für mich was von Koketterie, denn ich wüsste nicht, wo der Frau Schnutinger jemals das große Gülle-Fass von irgendeinem Lynch-Mob über den Kopf gestülpt worden wäre. Als Vodafone die Scheiße so gekonnt in den großen Ventilator trat, da trafen die Retouren ja wohl vor allem Lobo und Lumma, und mit Abstrichen vielleicht noch den Häussler, oder bin ich in einem Parallelweb unterwegs ...?
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chat atkins,
Dienstag, 21. Juli 2009, 13:00
Ah, Spätmerker - ich hab's jetzt auch, es geht darum:
http://w ww.blog-cj.de/blog/2009/07/21/twittermoms-abgang
http://w ww.blog-cj.de/blog/2009/07/21/twittermoms-abgang
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bellalog,
Dienstag, 21. Juli 2009, 13:44
die vodaffaire hat ihre erste blogleiche zu beklagen.
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foxxi,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:00
Nachdem ja alle (die sich mit PR und Werbung auskennen) so die "Viralität" der Vf-Kampagne beschwören ...war das vielleicht sogar das Ziel? Im Auftrag der Bundesregierung? VT anyone?
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:09
Wenn es das Ziel von Lobo und Lumma war, im Auftrag von T-Mobile das Image von Vodafone im Netz auf Jahre hinaus mit möglichst geringem finanziellen Aufwand zu sabotieren, dann haben sie sich in der Tat recht geschickt angestellt.
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foxxi,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:18
LOL, an diese Intension habe ich gar nicht gedacht. Das wäre ja direkt ...hmmm unterstützenswert. Allerdings bräuchten wir dann jemand, der dem T-Laden auch eine reinwürgt, denn besser sind die schlussendlich auch nicht.
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:22
Für mich ein Berufsbild mit Zukunft: PR-Doppelagent.
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jochen hoff,
Dienstag, 21. Juli 2009, 14:47
Nö, das waren wir nicht alle. Es waren Lumma und Lobo, die Kosmar, Robert Basic und die Schnutinger da rein gebracht haben. Ich sag nicht einmal etwas zu dem angeblichen Schutinger Blogeintrag bei Vodafone, weil sie das einfach nicht ist.
Aber sie hat unterschrieben, mitgemacht und bezieht jetzt auch Prügel. Da ist Leben. Viel schlimmer ist es das der Häuchler, Nico Lumma und Sascha Lobo praktisch ungeschoren davon kommen, während die Schnutinger echt leidet.
Es trifft eben immer die Falschen.
Aber sie hat unterschrieben, mitgemacht und bezieht jetzt auch Prügel. Da ist Leben. Viel schlimmer ist es das der Häuchler, Nico Lumma und Sascha Lobo praktisch ungeschoren davon kommen, während die Schnutinger echt leidet.
Es trifft eben immer die Falschen.
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bellalog,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:43
"und dann sind wir helden..." für einen tag. da ist viel wahres dran.
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derherold,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:08
Man muß auch ein bißchen mehr Ehrlichkeit in die Diskussion einfließen lassen:
Wenn *Bloggen* für X oder Y zu einem (zumindest Teil-)Einkommen führen soll, muß das irgendjemand subventionieren. Und das bedeutet: "Journalismus oder Werbung".
Wenn FR, SpON, BILD, SZ & Co. kein Interesse daran haben, ein paar Journalisten-Rubel an Blogger abzutreten, wird wohl nicht anderes als "Vermarktung" übrig bleiben.
Außer @strappa-stick gibt es halt wenige, die nicht permanent+andauernd darauf schielen, endlich, endlich (auch pekuniär) im mainstream anzukommen.
P.S. Es soll ja auch ehemalige Blogger geben, die, von der großbürgerlichen FAZ unter Vertrag genommen, dieser Qualität bestätigen und den Herrenreiter mit Distanz zum Pöbel herauskehren.
Wenn *Bloggen* für X oder Y zu einem (zumindest Teil-)Einkommen führen soll, muß das irgendjemand subventionieren. Und das bedeutet: "Journalismus oder Werbung".
Wenn FR, SpON, BILD, SZ & Co. kein Interesse daran haben, ein paar Journalisten-Rubel an Blogger abzutreten, wird wohl nicht anderes als "Vermarktung" übrig bleiben.
Außer @strappa-stick gibt es halt wenige, die nicht permanent+andauernd darauf schielen, endlich, endlich (auch pekuniär) im mainstream anzukommen.
P.S. Es soll ja auch ehemalige Blogger geben, die, von der großbürgerlichen FAZ unter Vertrag genommen, dieser Qualität bestätigen und den Herrenreiter mit Distanz zum Pöbel herauskehren.
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:37
Ich hielt die Grundidee von Adnawasauchimmer für gar nicht so dumm. Ein Vermarkter X verkauft die Werbung und überweist das Geld, und der Blogger schaut im Idealfall noch nicht einmal darauf, was gerade zufällig auf seiner Seite beworben wird.
Spannend wird es sofort, wenn wie hier einzelne Blogger einzelne Kunden aus politischen oder ethischen Motiven ablehnen. Dann wird selbst das Nichtablehnen wieder zum Statement des Autors, und die Trennung von Werbung und Redaktion ist perdü.
Spannend wird es sofort, wenn wie hier einzelne Blogger einzelne Kunden aus politischen oder ethischen Motiven ablehnen. Dann wird selbst das Nichtablehnen wieder zum Statement des Autors, und die Trennung von Werbung und Redaktion ist perdü.
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foxxi,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:53
Richtig ...aber im Notfall behauptet man einen "kritischen Dialog" führen zu wollen und deshalb könnte man dem Zensurprovider ja nicht die Tür vor der Nase zuschlagen!
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strappato,
Dienstag, 21. Juli 2009, 15:59
Ist gibt auch Extreme. Das Blog zur Speerspitze gegen Leyens-Zensurpläne zu machen ist das eine, dann mit dem ersten Helfer der Ministerin ins Werbebett zu gehen, bedarf schon einer hermetischen Trennung von Redaktion und Kasse. Journalismus wird halt nicht im Reinraum betrieben.
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:06
Das Kernproblem von Adiwasweissich ist, dass der Eindruck einer solchen Trennung noch nicht einmal im Ansatz besteht.
[Update:] Niggemeier klopft sich mit Hinweis auf die Trennung von Redaktion und Werbung in der Sache den Staub von den Schultern. Das kann ich nachvollziehen. Allerdings hätte ich mich an seiner Stelle dann komplett aus der Diskussion rausgehalten.
[Update:] Niggemeier klopft sich mit Hinweis auf die Trennung von Redaktion und Werbung in der Sache den Staub von den Schultern. Das kann ich nachvollziehen. Allerdings hätte ich mich an seiner Stelle dann komplett aus der Diskussion rausgehalten.
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derherold,
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:09
Ich habe den Eindruck, daß ein etwas über-inszenierter Kleinkrieg läuft, wo man dadurch Bedeutung zu erlangen hofft, daß man wenigstens dem anderen nicht den (Werbe-)Groschen gönnt.
Überspannt ist auch das "Dialog-Szenario": Unternehmen haben Interessen und wollen verkaufen.
P.S. "Zensur"
Wenn man sich selbstverständlich aktiv zur Speerspitze der Bewegung macht, kann man sich schlecht dem Imperium des Bösen andienen. ;-)
Überspannt ist auch das "Dialog-Szenario": Unternehmen haben Interessen und wollen verkaufen.
P.S. "Zensur"
Wenn man sich selbstverständlich aktiv zur Speerspitze der Bewegung macht, kann man sich schlecht dem Imperium des Bösen andienen. ;-)
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:23
Kein Mensch hätte sich ernsthaft beschwert, wenn die FAS direkt neben einem Niggemeier-Artikel oder die FAZ direkt neben einem DonAlphonso-Artikel eine Annonce von Vodafone oder des Bundesfamilienministeriums abgedruckt hätte, Zensurdebatte hin oder her. Ganz einfach deshalb, weil man ihnen abnehmen würde, dass sie darauf schlicht und ergreifend keinen Einfluss hatten.
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derherold,
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:36
@hockeystick,
Die einzige Lösung wäre dann das Magazin, wo zwar Werbung für "China" und "Vodafone" betrieben wird aber der einzelne Blogger sich auf "Unkenntnis" oder "Unabhängigkeit" berufen könnte.
Alternativ sind natürlich "watchblogs", die 2.0-Variante der Denunziation. ... aber die verdienen schon gar kein Geld.
Die einzige Lösung wäre dann das Magazin, wo zwar Werbung für "China" und "Vodafone" betrieben wird aber der einzelne Blogger sich auf "Unkenntnis" oder "Unabhängigkeit" berufen könnte.
Alternativ sind natürlich "watchblogs", die 2.0-Variante der Denunziation. ... aber die verdienen schon gar kein Geld.
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hockeystick,
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:59
"Die einzige Lösung wäre dann das Magazin"
Oder eben ein Adical/Nads/Adnation-Ding ohne die ganze Diskutiererei und menschliche Wärme, ohne Verflechtungen mit der Blog-Landschaft, anonym und kalt, das nach Auftragseingang anhand von undurchsichtigen Kriterien die Werbung in irgendwelchen Blogs schaltet. Eben Google Ads.
Oder eben ein Adical/Nads/Adnation-Ding ohne die ganze Diskutiererei und menschliche Wärme, ohne Verflechtungen mit der Blog-Landschaft, anonym und kalt, das nach Auftragseingang anhand von undurchsichtigen Kriterien die Werbung in irgendwelchen Blogs schaltet. Eben Google Ads.
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flawed,
Dienstag, 21. Juli 2009, 18:48
oder ein Adical, das schon bei den ersten Yahoo-China-Wellen nur demonstrativ mit den Schultern gezuckt hätte?
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derherold,
Dienstag, 21. Juli 2009, 21:11
Vielleicht muß man das wiederholen:
Die "China-Nummer" ist eine Luftpumpennummer, die niemanden interessiert.
Wer soll das denn politisch unterstützen ?
Die ostdeutsche Linke, die in 90igern die transformierenden Funktionäre der KPCH beneideten oder die westdt. Linke, die mit der Mao-Bibel rumlief, als in China massenfache Unterdrückung en vogue war ? Alt-Maostin Krista Sager als Schirmherrin ?
Ein Grund für die mangelnde Relevanz der Blogosphäre scheint eine mangelnde "gesellschaftliche Analyse" zu sein. ;-)
Die "China-Nummer" ist eine Luftpumpennummer, die niemanden interessiert.
Wer soll das denn politisch unterstützen ?
Die ostdeutsche Linke, die in 90igern die transformierenden Funktionäre der KPCH beneideten oder die westdt. Linke, die mit der Mao-Bibel rumlief, als in China massenfache Unterdrückung en vogue war ? Alt-Maostin Krista Sager als Schirmherrin ?
Ein Grund für die mangelnde Relevanz der Blogosphäre scheint eine mangelnde "gesellschaftliche Analyse" zu sein. ;-)
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tobra,
Dienstag, 21. Juli 2009, 17:57
Nein, "wir" waren das nicht. "Wir" sind nicht für Frau Schnutingers Fehleinschätzung der Lage, ihr Nichtwissen über die Vodafone-Zensurproblematik oder ihre Vertragsunterschrift verantwortlich. "Wir" sind auch nicht dafür verantwortlich, dass sie diesen äußerst dümmlichen Vodafone-Blogeintrag geschrieben hat.
Sie ist kein dummes 16jähriges Ding, dass von einem großen Konzern überfahren wurde. Sie ist eine erwachsene Frau, bis vor kurzem berufstätig auf einem heiklen Gebiet, Magister in Politikwissenschaft, war mal CDU Kreistagsabgeordnete, Geschäftsfrau mit der Firma Toonworks (früher wohl Toonart).
Mit Vodafone zusammenzugehen war ihre Entscheidung und "wir" sollen es schuld sein? Nein. "Wir" mögen es nicht, wenn sich jemand zum Repräsentant von "uns" aufspielt, besonders wenn ihr "unsere" drängenden Probleme am Arsch vorbei gehen. Oder wenn ein Lobo sich als Internet-Pionier verkauft.
Wie immer im Netz, wenn man "uns" auf den Sack geht, sagen "wir" das laut und deutliche. Als eine "von uns" hätte sie das wissen müssen.
Ich schätze sie nicht so naive ein, wie sie sich jetzt gibt. Als ehemalige Kreistagsabgeordnete kennt sie eine Grundregel in Geschäft und Politik: Wer nimmt muss geben. Sie hat alles mitgenommen, was man ihr angeboten hat. Bücher schreiben, Videos drehen, Karikaturen veröffentlichen, Einladungen hier und da. Alles Geschäft. Jedoch der Vodafone-Spot soll kein Geschäft gewesen sein? Dieses "ich wollte nur Web 2.0 bekanntmachen" aus ihrer früheren, jetzt gelöschten Rechtfertigung, ist doch Banane.
Sie ist kein dummes 16jähriges Ding, dass von einem großen Konzern überfahren wurde. Sie ist eine erwachsene Frau, bis vor kurzem berufstätig auf einem heiklen Gebiet, Magister in Politikwissenschaft, war mal CDU Kreistagsabgeordnete, Geschäftsfrau mit der Firma Toonworks (früher wohl Toonart).
Mit Vodafone zusammenzugehen war ihre Entscheidung und "wir" sollen es schuld sein? Nein. "Wir" mögen es nicht, wenn sich jemand zum Repräsentant von "uns" aufspielt, besonders wenn ihr "unsere" drängenden Probleme am Arsch vorbei gehen. Oder wenn ein Lobo sich als Internet-Pionier verkauft.
Wie immer im Netz, wenn man "uns" auf den Sack geht, sagen "wir" das laut und deutliche. Als eine "von uns" hätte sie das wissen müssen.
Ich schätze sie nicht so naive ein, wie sie sich jetzt gibt. Als ehemalige Kreistagsabgeordnete kennt sie eine Grundregel in Geschäft und Politik: Wer nimmt muss geben. Sie hat alles mitgenommen, was man ihr angeboten hat. Bücher schreiben, Videos drehen, Karikaturen veröffentlichen, Einladungen hier und da. Alles Geschäft. Jedoch der Vodafone-Spot soll kein Geschäft gewesen sein? Dieses "ich wollte nur Web 2.0 bekanntmachen" aus ihrer früheren, jetzt gelöschten Rechtfertigung, ist doch Banane.
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lanu,
Dienstag, 21. Juli 2009, 18:43
ich neige einfach nicht dazu, einem besoffenen radfahrer auf der autobahn dabei zuzusehen, wie er einen fuß verliert und "selbst schuld" zu rufen, wenn es dann passiert ist.
wie gesagt: möge das jeder mit sich ausmachen
wie gesagt: möge das jeder mit sich ausmachen
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foxxi,
Dienstag, 21. Juli 2009, 19:08
Nein, ich auch nicht. Aber mehr wie Hilfe kann ich nicht anbieten. Seit Monaten ist das "Web 2.0" voll mit Diskussionen zu Zensursula und ihren Helfern. Wenn Frau Schnutinger jetzt überrascht ist, was hat sie dann die ganze Zeit in diesem Web-2.0-Dingens denn gemacht?
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bellalog,
Dienstag, 21. Juli 2009, 19:42
naja, gibt ja heutzutage schon super prothesen und reha...
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ralf schwartz,
Dienstag, 21. Juli 2009, 21:05
Vielleicht ist es ja bei schnutinger wie bei lanu links oben in der Ecke:
"Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können. (Zsa Zsa Gabor)"
"Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können. (Zsa Zsa Gabor)"
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tobra,
Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:05
Der Don (ja, manchmal hat auch er lichte Momente), hat es heute schöner gesagt:
"Wir" haben gewunken, auf die falsch aufgestellten Stoppschilder gedeutet, getobt, geschrieen, auf den Ausweg gedeutet. Aber sie wollten unbedingt mit dem Fahrrad auf die Überholspur. Sie sind nicht weggegangen und wurden von dauerbekoksten Werbern in ihren SUVs, Porsches und BMWs überfahren. Hatten "wir" "uns" statt dessen vor die Werber werfen sollen?
Jetzt kommt es wie es immer kommt. Nun sind plötzlich die anderen, also "wir" schuld. Und das Fahrrad. Und das Wetter, der Alkohol und sowieso jeder. Nur nicht die eigene Entscheidung.
Die Vodafone-Geschwindigkeitsüberschreiter und SUV-Fahrer haben übrigens auch nichts aus dem Unfall gelernt. Die Kommentare zu Schnutingers Beitrag wurden durch Kommentare von Jubelpersern (einschließlich Bloggerbeschimpfung) ergänzt und dann geschlossen.
Der nächste Vodafone Blogeintrag ist eine widerliche Scheiße, überschrieben mit "Mobile Datendienste boomen". Zuerst wird der Lobbypuff BITKOM zitiert. BITKOM sind die, die in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit einen angeblichen Fachkräftemangel herbeibeten, um die Politik von der Notwendigkeit billiger ausländischer Fachkräfte zu überzeugen - Die Lohndrücker-Organistaion der IT-Branche. Also, nach dem BITKOM-Zitat kommt in dem Vodafone Blogeintrag wieder abgewichster Marketingsprech. Zitat "Für uns bedeutet dies, dass wir das Thema Apps weiter forcieren werden.".
Wer so mit mir redet ist nicht mein Freund. Die haben gar nicht vor zu bremsen, die wollen garantiert jede kleine Radfahrerin auf der Autobahn erwischen.
Die alte Geschichte, dass man im Erfolgsfall gerne als Geschäftsmann verdient, aber beim Versagen als Mitblogger nett behandelt werden will."Wir" haben übrigens nicht "selbst schuld" gerufen, sondern vor dem Unfall lauthals "Was macht ihr da? Geht da weg, das ist nicht gut für euch. Ihr wisst nicht, was ihr tut".
...
Weil diese Leute den Wechsel vom Profibloggen zum Bekannten innerhalb eines Wortes vollziehen, weil sie die Vorteile beider Rollen nutzen und die Nachteile vermeiden wollen.
"Wir" haben gewunken, auf die falsch aufgestellten Stoppschilder gedeutet, getobt, geschrieen, auf den Ausweg gedeutet. Aber sie wollten unbedingt mit dem Fahrrad auf die Überholspur. Sie sind nicht weggegangen und wurden von dauerbekoksten Werbern in ihren SUVs, Porsches und BMWs überfahren. Hatten "wir" "uns" statt dessen vor die Werber werfen sollen?
Jetzt kommt es wie es immer kommt. Nun sind plötzlich die anderen, also "wir" schuld. Und das Fahrrad. Und das Wetter, der Alkohol und sowieso jeder. Nur nicht die eigene Entscheidung.
Die Vodafone-Geschwindigkeitsüberschreiter und SUV-Fahrer haben übrigens auch nichts aus dem Unfall gelernt. Die Kommentare zu Schnutingers Beitrag wurden durch Kommentare von Jubelpersern (einschließlich Bloggerbeschimpfung) ergänzt und dann geschlossen.
Der nächste Vodafone Blogeintrag ist eine widerliche Scheiße, überschrieben mit "Mobile Datendienste boomen". Zuerst wird der Lobbypuff BITKOM zitiert. BITKOM sind die, die in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit einen angeblichen Fachkräftemangel herbeibeten, um die Politik von der Notwendigkeit billiger ausländischer Fachkräfte zu überzeugen - Die Lohndrücker-Organistaion der IT-Branche. Also, nach dem BITKOM-Zitat kommt in dem Vodafone Blogeintrag wieder abgewichster Marketingsprech. Zitat "Für uns bedeutet dies, dass wir das Thema Apps weiter forcieren werden.".
Wer so mit mir redet ist nicht mein Freund. Die haben gar nicht vor zu bremsen, die wollen garantiert jede kleine Radfahrerin auf der Autobahn erwischen.
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strappato,
Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:40
Natürlich gehen die nicht auf die "Generation upload" ein. Nicht solange die nur eine billigere Flatrate und mehr Datenvolumen fordern. Vodafone und alle andere Telekom-Provider wollen weg von dem Business-Modell: Funkmasten aufstellen, Leitungen legen, Flatrates verkaufen. Das ist für die eine Sackgasse, da der Wettbewerbsdruck weiter wächst und die Margen fallen. Die erwarten vom "Dialog", dass die Nutzer sagen, welche tollen Dienste sie unbedingt brauchen, ohne selber zu wissen, wie diese aussehen können. Siehe auch das Posting zum BITKOM: Spannend für uns ist, dass sowohl mobile Business-Anwendungen als auch Unterhaltung für unterwegs wachsen sollen.
Die haben keinen Plan, was diese Anwendungen sein können und wie sie da Geld verdienen sollen. Die User sollen die auf die Spur bringen. Early adopters, hardcore-user, social media addicts, solllen quasi kostenlos Beratung leisten, um den Rest der User abzukassieren. Dialog auf Augenhöhe ist das nicht und wird es nie sein.
Die haben keinen Plan, was diese Anwendungen sein können und wie sie da Geld verdienen sollen. Die User sollen die auf die Spur bringen. Early adopters, hardcore-user, social media addicts, solllen quasi kostenlos Beratung leisten, um den Rest der User abzukassieren. Dialog auf Augenhöhe ist das nicht und wird es nie sein.
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