Dienstag, 4. Oktober 2005

boo

Siemens schafft sich Buchhaltungsprobleme
Ich könnte gehässig sein und sagen: Ätsch, das habt ihr nun davon. Warum lagert ihr die Buchhaltung denn auch nach Tschechien aus?

Mach ich aber nicht. Das klingt zu sehr danach, als würde man dort nicht in der Lage sein, miese Zahlen zusammenzurechnen.

Darum nur der kurze Hinweis darauf, dass man bei Siemens möglicherweise ein paar Probleme damit haben wird, rechtzeitig die aktuellen Bilanzen vorzulegen.

Da werden vielleicht auch keine deutschen Buchhalter mehr helfen, die man einfliegt, um sich bei einem gepflegten tschechischen Bier die Zahlen schönzusaufen.

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Zu schön,
wie du das formulierst.

Gerade heute eine kleine Analyse über die millionenschwere SIEMENS-Werbung in der Schweiz fertig gestellt. Im Grossen und Ganzen ein erbärmliches Durcheinander, kein Mensch weiss mehr, wofür die Firma steht und die Autos fahren noch mit uralten Logos rum.

Im September ein vertauenserweckender Helikopterpilot in jeder Tageszeitung. Er stand für kein erkennbares Produkt der Firma (das Image?) und gerade werden wieder alle Wände vollgepflastert mit dem originellen Macker-Zicke-Handyplakat, von dem vermutlich auch D nicht verschont bleibt.

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nunja ta_nja :-)
das hat doch alles methode. wenn siemens eh alles verkauft, was probleme macht, dann kann man es danach wenigstens nicht mehr mit siemens verwechseln.

;-)

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die Frage ist, ob dann noch etwas übrig bleibt, was keine Probleme macht.

Es geht übrigens auch umgekehrt, man kann alles verkaufen, was gut läuft und auf dem sitzen bleiben, was Mist ist. Dann kann man wohlbegründet an beiden Fronten entlassen und recht schnell wieder Dividenden ausschütten, wie das "unsere" ascom zu tun pflegt.

Hach!

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