Mittwoch, 9. November 2005

boo

BND-Skandal: "Schnüffler ohne Skrupel"
Die Parallelen zum Fall Cicero sind unverkennbar. Da veröffentlicht Erich Schmidt-Eenboom das Buch "Schnüffler ohne Nase" und gerät wegen seiner Quellen ins Visier des BND.

Was folgt ist schon wieder schlechtes Fernsehen: Kameraüberwachung des Forschungsinstituts für Friedenspolitik, gefilmte Journalisten, Verfolgung selbst auf Privatreisen. Heikel, dicht am Gesetzesbruch und offensichtlich mit Rückendeckung aus dem Bundeskanzleramt.

Elf Jahre ist das inzwischen her. August Hanning ist heute BND-Präsident und hat vermutlich von allem gewusst. Noch schweigt er zu dem Thema.

Wenn sich junge Journalisten Gedanken um ihre Zukunft machen, sollten sie unbedingt prüfen, ob sie in den Kameras des BND auch telegen genug rüberkommen.

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"Sie beschatteten mich sogar in der Sauna"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,384374,00.html

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