Die beiden virtuellen Rabauken Turi und Don Alphonso können nicht recht miteinander.
Das passt schon irgendwie.
Eines muss ich mich allerdings bei der derzeit heftigen Diskussion um StudiVz und Dons tagelanger Auseinandersetzung mit dem Laden dann doch fragen:
Geht Turis blinder Alphonso-Hass nun schon so weit, dass er den Blick für die Realität verliert und sich deshalb auf Verniedlichung beschränkt oder ist er einfach nur gekauft worden?
Frage Herr Turi, wer oder was hat Sie so geschmiert, das so ein Fettauge auf ihrem Blog schwimmt?
Anders kann ich mir Ihre Kehrtwendung nicht erklären.
Der Turi ist nur sauer, weil er es wusste - und jetzt nimmt ihm der Schäfers die Butter vom Brot. Ausnahmsweise habe ich diese bewusste Geschichte nicht verbrochen.
Trotzdem wundert es mich. Dariani ist über Mitte 20. Er ist erwachsen. Er ist mit dem Studium fertig. Der ist alles andere als ein "dummer Junge". Mit spätestens 21 hat sich das. Selbst wenn Turi eigentlich der Beweis des Gegenteils sein könnte.
Wenn er jetzt nur schreibt um dich zu retten: Schlimmstenfalls hast Du doch für den Knüwer bei der BooCompany ne Stelle in der Online-Redaktion frei, oder?
am besten man schläft gar nicht mehr. nach dem aufstehen ist immer so viel nachzulesen.
als freund des hauses liest der turi hier doch mit und mag mir sicher gern eine frage beantworten: wie lang ist mann denn unzurechnungsfähig? könnten wir die frist irgendwie auf mitte/ende 30 ausdehnen? ich würde gern noch ein paar altlasten umbuchen.
Vielleicht bloggt er ja nur deshalb nicht drüber, weil er am Dienstag eine Enthüllungsstory auf der Handelsblatt-Titelseite bringt, mit Fotos von nackten Vorständen, die im Drogenrausch Scheinhinrichtungen an minderjährigen Blondinen in BDM-Uniform durchführen. Wir wissen es nicht. Ich würde deshalb erst einmal abwarten, bis die Mainstream-Medien nächste Woche anfangen, das Thema zu bringen. Wenn ausgerechnet das Handelsblatt dann kneift oder verharmlost, kriegen die auf die Finger.
Bei mir geht's. Hier der relevante Auszug: Jetzt was Peinliches. Ehssan Dariani ist einer der Shootingstars des sogenannten Web2.0. Er hat das Onlinestudentenverzeichnis StudiVZ gegründet, an dem mittlerweile die renommierte Verlagsgruppe Holtzbrinck (unter anderem "Die Zeit", "Tagesspiegel") eine Beteiligung hält. Derzeit fällt der junge Mann (26 Jahre) aber abseits des Unternehmerischen auf. Im Internet kursieren selbst gedrehte Filmchen, die ihn beim penetranten Anquatschen von Frauen zeigen. Außerdem erregt Dariani Aufsehen, weil er sich die Internetadresse www.voelkischer-beobachter.de zugelegt hat. Angeblich hat er eine Party-Einladung für StudiVZ einer Titelseite des "Völkischen Beobachters" nachempfunden und dafür die Adresse gebraucht. Über Geschmack lässt sich in dem Fall nicht streiten.
nächste medium müsste ja eigentlich eine pressemitteilung sein, wenn man noch was verhindern will. oder? wenn die welt es druckt, dann drucken es morgen ja vermutlich auch noch andere.
aber ich versteh da ja nix von eigentlich.
wenn es die nachricht bei einem relevanten sender ins tv schafft, dann meld ich mein gerät abwander ich aus ändert sich nix, ich wunder mich nur sehr.
ist der Verfasser der "Welt"-Geschichte kein Springer-Mann im engeren Sinne, sondern unter anderem als freier Journalist für den kress report unterwegs.
Ich wäre mir da aber nicht so sicher, ob die Geschichte noch großen Wirbel machen wird in den Mainstream-Medien. Wenn da nicht bald mal paar richtige Sauereien aus dem Laden auftauchen, ist die Luft da ganz schnell wieder raus.
Muss ich denn zu allem was schreiben? Der Herr Alphonso ist so gut bei dem Thema, dass ich doch echt nix Neues mehr beisteuern kann...
Gut, ich habe noch eine Idee für eine neue Einordnung und ich werde versuchen, Frau Lanu Ihre Wette zu sichern - auch wenn sie sich weiter um ein einst zugesichertes Essen drückt.
Aber jetzt mal ernsthaft: Derzeit hab ich extrem viel um die Ohren und deshalb kann das noch ein wenig dauern. Print geht manchmal eben so was von vor...
nachdem sich jetzt schon jeder halbgare pigmentgesegnete mit skandalösen domains schmückt, müsste man ja mindestens einen verstoss gegen den guten geschmack, drei abmahnungen (alternativ zwei einstweilige verfügungen), eine serverbeschlagnahme und vielleicht noch den spontanen besuch eines kleinen SEKs an der beim denic angegebenen adresse bringen.
Wieder ein klein wenig StudiVZ in den Medien. Und ein Dotcomtod-Medienecho ("wo man einst "New Economy"-Tode chronologierte.", lang lang ist's her): http://www.heise.de/tr/artikel/80925
Das Verb "chonologieren" gefällt mir fast so gut wie "gruscheln".
gruenderszene.de ist also auch schon weg, aber vllt nächstes jahr dann.
ich weiß gar nicht, was ich ermüdender finde: das ständige beharren auf die neue große böse blase oder das ständige beharren auf die anderthalb erfolgsgeschichten.
ich krieg jedes mal n schreck, wenn mich der rebellmarkt mit "hallo boolysses" begrüßt. irgendwann kommentier ich in einem anderen blog unter richtigem namen und falschem pseudonym.
oder in einem angeschlossenen forum für socken-die-ganze-woche-trager. dann wissen alle bescheid.
ich hab ähnliches heut schon mal gelesen. ich hab euch doch gesagt, dass ihr euch absprechen sollt und nicht immer gleich mit der tür ins haus fallen dürft.
jetzt weiss ich auch, was mir sonst noch verstaubt vorkam vorhin ... :)
die party müsste eigentlich in second life stattfinden. ist doch alles 2.0 jetzt.
da bieten sich dann auch hübsche dekorationsmöglichkeiten. ich seh da z.b. sowas pink floyd mäßiges: heerscharen von vorbeiziehenden gebooten und verfinalten, im stechschritt, immer und immer wieder. natürlich grüßend. und die größten köpfe der NE schweben als heissluftausführung über dem gelände.
So schwer es mir fällt, ich muss einräumen, dass ich meine Wette verloren habe. Und mit Disclaimer sogar. Mein Weltbild ist in seinen Grundfesten erschüttert.