Dienstag, 26. Dezember 2006
Tragische Helden
lanu, 16:02h
Journalisten sind und bleiben tragische Helden. Das fällt vor allem dann auf, wenn sie versuchen, sich konkret gegen etwas auszusprechen.
Lustig bis jämmerlich. Oder einfach nur tragisch.
via treehugginpussy
Lustig bis jämmerlich. Oder einfach nur tragisch.
via treehugginpussy
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h0lger,
Mittwoch, 27. Dezember 2006, 11:43
Lieber gegen etwas als für gar nichts
Ich lerne: Journalisten sollen keine eigene Meinung haben und sich schon gar nicht gegen etwas äußern.
Aber wie wäre es, statt dieses Pauschal-Statements dem tragischen Helden seine Meinung mit Gegen-Argumenten um die Ohren zu hauen? Wo bitte schön, liegt der genaue Vorteil, daß Leser ihre Zeitung selbst schreiben?
P.S.: treehugginpussy hat diese Frage leider auch nicht beantwortet ...
Aber wie wäre es, statt dieses Pauschal-Statements dem tragischen Helden seine Meinung mit Gegen-Argumenten um die Ohren zu hauen? Wo bitte schön, liegt der genaue Vorteil, daß Leser ihre Zeitung selbst schreiben?
P.S.: treehugginpussy hat diese Frage leider auch nicht beantwortet ...
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lanu,
Mittwoch, 27. Dezember 2006, 12:25
mal vorab
ich kann journalisten nicht leiden. aus diesem grund gibts bei mir pauschalurteile. ich kann mir das erlauben. hier stört das niemanden, ausser journalisten.
primär seid ihr für mich dienstleister, informationswasserträger mit dem hang zur arroganz. in etwa so wie ärzte und anwälte.
dein bäcker-vergleich ist einfach arm, klingt arrogant und von gestern. ich kenne viele, die zu hause einen besseren kuchen backen, als mancher "künstler". an vielen traurigen artikeln eines lokalen zeitungsprofis ist die "jahrelange ausbildung" spurlos vorübergegangen. da kannst du dir noch so heftig an die brust klopfen, das wird nicht besser.
achtung pauschalurteil: journalisten mutieren häufig zu bezahlten jublern und sind gnadenlos abhängig von ihren werbekunden. das ist euer schicksal. damit musst du dich abfinden.
ich will dir deine krümel nicht wegnehmen. bleib da oben sitzen und guck auf "käthe dorsch" herab. es passt zu dir und deinem berufsstand.
abgesehen davon halte ich übrigens nicht viel davon, wenn journalisten versuchen, user generated content zu organisieren. sind eben doch nur journalisten.
wenn käthe allerdings versucht, selbst aufzuschreiben, was um sie herum passiert, dann kann ich das nur begrüßen. es ist ihr gutes recht
primär seid ihr für mich dienstleister, informationswasserträger mit dem hang zur arroganz. in etwa so wie ärzte und anwälte.
dein bäcker-vergleich ist einfach arm, klingt arrogant und von gestern. ich kenne viele, die zu hause einen besseren kuchen backen, als mancher "künstler". an vielen traurigen artikeln eines lokalen zeitungsprofis ist die "jahrelange ausbildung" spurlos vorübergegangen. da kannst du dir noch so heftig an die brust klopfen, das wird nicht besser.
achtung pauschalurteil: journalisten mutieren häufig zu bezahlten jublern und sind gnadenlos abhängig von ihren werbekunden. das ist euer schicksal. damit musst du dich abfinden.
ich will dir deine krümel nicht wegnehmen. bleib da oben sitzen und guck auf "käthe dorsch" herab. es passt zu dir und deinem berufsstand.
abgesehen davon halte ich übrigens nicht viel davon, wenn journalisten versuchen, user generated content zu organisieren. sind eben doch nur journalisten.
wenn käthe allerdings versucht, selbst aufzuschreiben, was um sie herum passiert, dann kann ich das nur begrüßen. es ist ihr gutes recht
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lanu,
Mittwoch, 27. Dezember 2006, 12:35
ps:
"Wo bitte schön, liegt der genaue Vorteil, daß Leser ihre Zeitung selbst schreiben?"
ihr tut zwar so, doch kein journalist ist allwissend. es soll da draussen leute geben, die von bestimmten dingen einfach mehr ahnung haben, als der storyorientierte bezahlschreiber. sie sind oftmals schneller vor ort und in meinen augen glaubwürdiger.
keine angst, ich brauche keine zeitung, die ausschließlich von den lesern geschrieben wird.
an deiner stelle würde ich "die masse" an schreibern als natürliche ergänzung betrachten, sonst musst du irgendwann noch kleinere brötchen backen.
ihr tut zwar so, doch kein journalist ist allwissend. es soll da draussen leute geben, die von bestimmten dingen einfach mehr ahnung haben, als der storyorientierte bezahlschreiber. sie sind oftmals schneller vor ort und in meinen augen glaubwürdiger.
keine angst, ich brauche keine zeitung, die ausschließlich von den lesern geschrieben wird.
an deiner stelle würde ich "die masse" an schreibern als natürliche ergänzung betrachten, sonst musst du irgendwann noch kleinere brötchen backen.
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lanu,
Mittwoch, 27. Dezember 2006, 12:44
pps:
du kannst froh sein, dass ich von "tragischen helden" geschrieben habe. es hätte schlimmer kommen können. :-)
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