Nachdem mich jemand vor einem halben Jahr darauf aufmerksam gemacht hat, dass Google Analytics böse ist und ich mich davon getrennt habe, versuche ich es seit gestern beim Counter von Blogscout.
Ich nehm noch Wetten an, wo BooCompany landen wird? Schaffen wir die Top 20?
Mach dir keine grossen Hoffnungen. Ich weiss ja nicht, was boocompany so an visits hat, aber geht es ziemlich eng zu. Und diese "Topliste" scheint blogs zu bevorzugen, die viele andere blogs verlinken - und verlinkt werden. Eine reine Kuschel-Geschichte. Ich hänge seit Beginn meines blogs bei 500 rum. Und auf der neuen "Top-Liste" tiefer, da ich kaum anderen blogs verlinke - und selten verlinkt werde. Da bin ich dann mit blogs, die nur 10% meiner visits haben.
zu sehen wie hier: http://blogscout.de/info/mediadaten/BooCompany
(Gag funzt ja leider nur heute *g*)
Mein Tip: Top 25. Wenn nicht auf Anhieb (morgen) so doch zumindest "mittelfristig" (1-2 Monate).
Ich bin schon ein paar Tage am Überlegen, ob ich nicht den blogscout-Counter rausschmeisse. Diese Schwanzlisten - öffentlich einsehbar - gehen mir mit Verlaub auf den Sack.
Nein, dass ist anders. Das ist, als wenn man auf die Rennstrecke fährt. Und das hat man selber in der Hand und es geht um mehr als nur den Blick auf Nachbars Auto.
Es gibt ja noch Counter ohne Schwanzlisten. Ich habe statcounter seit zwei Wochen mit laufen. Läuft gut, daher der Gedanke, blogscout zu canceln.
Diese Kuschel-TOP-Liste hat mich besonders geärgert. Die Zählung ist nicht transparent und es werden so wie es aussieht blogs bevorzugt, die in Kleinbloggersdorf besonders umtriebig sind. Das führt natürlich dazu, dass diese Top-Liste auch besonderen Zuspruch erfährt, weil eben die Vielverlinker und Superkuschler besser wegkommen, als bei einer Liste auf Basis von visits. Diese technorati-Link-Zählung ist ja schlimm genug. Ist ein wenig die Suche nach der Führung von Kleinbloggersdorf. Ich brauche aber keinen Bürgermeister Basic.
Ich würde sogar soweit gehen, dass es eine reine Liste ist, an der man sieht, wo sich Viral-PR am ehesten lohnt.
... der einzige Vorteil von blogscout (für einen Nicht-Blogger und Newbie in Kleinbloggersdorf wie mich) ist imo die damit verbundenen Artikel-Listen. Bieten m.M. nach einen zusätzlichen(!) schönen Einstiegspunkt um sich von Blog zu Blog zu hangeln und sich ein bisschen umzusehen.
Die Listen sind ohnehin nicht relevant. Impact ist etwas, das man hat, oder eben nicht. Aber genau das kommt ja auch rüber: Desto eher sich die Leute für das interessieren, was man in Bloggersdorf verlinkt, steigt mach. Der eine hat da die nötigen Zahlen, der andere hat 100 Links raus. Und nachdem Robert inzwischen praktisch nur noch Links bringt und keine Vertiefung, ist Platz 1 dennoch die Holzmedaille. Ist aber überflüssig. Bei der Blogbar gibt es gar nichts, was zählen würde. Trotzdem haben die Leute Angst davor.
Sehe ich nicht ganz so. Bei blogscout ist doch eine ganz beträchtliche Anzahl an blogs dabei. Oben dabei zu sein kann man auch nach aussen kommunizieren, was sonst bei technorati-Listen schwer ist. Die Veranstalter, Medien, Werbeheinis müssen sich ja orientieren, wenn es darum geht, blogger für Events zu keilen. Langsam glaube ich, wer den PR-Tumult um blogs und web2.0 nicht unterstützen will, sollte auch blogscout und andere Listen meiden.
Impact ist, wie schon Don bemerkt eben nicht der Impact in der bloglandschaft, sondern der impact nach draussen. Wenn bei mir gezielt nach bestimmten Artikeln gesucht wird oder die Direktaufrufe bestimme Artikel betreffen, dann sehe ich, dass da der Impact in die Pharmaszene gelingt. Wenn auch schleppend.
wenn du nicht dirk olbertz bist, meinte ich dich nicht, ;-) sondern strappatos bemerkung
@strappato
wenn deine theorie stimmt, dann kann man blogscout doch als akquiseinstrument für bc-neukunden betrachten. ;-) ich hab nix gegen hype, sollen die mal ruhig machen, dann hab ich noch ne weile zu tun. die frage ist doch nur, ob man sich die jacke anzieht. solange sowas wie die sony-aktion dabei herauskommt, kann ich gut damit leben.
Impact messen ist PR-Wissenschaft. Klassisch über die Zahl der Erwähnungen in der Presse. Was natürlich mit dem Internet obsolet geworden ist. Daran hat ja die PR-Branceh so zu knabberen. Im übrigen muss man das an seinen Kommunikationszielen messen. Mir sind eine Handvoll Aufrufe von IPs aus Pharmafirmen wichtiger als 100 visits oder links aus der blogosphäre.
ich bin seit anderthalb wochen um die rum platz 200 (früher 900-1000), was ersichtlich ist aus den massen an internals. links? neee. aber eine blogroll lege ich mir noch zu.
Ich bin total unwichtig - bei mir gibts noch nicht mal irgendwelche Statistik-Daten, die der Zähler ausspuckt... *g*
Irgendwie ist das aber auch beruhigend... *g*
Ad Astra
Somit ist auch klar, wie das System manipuliert werden kann: möglichst viel in anderen Blogs kommentieren und anschließend auf den Link zum eigenen Blog klicken…
Oder um links betteln...
Oder sich auf der Reichweitenliste "vergessene" oder "aufgegebene" blogs suchen und ein paar Kommentare setzen.
Diese Liste ist sowas wie "RTL II Big Brother" im bloggerland: Nett sein, sich an Sautreiben und Hypen beteiligen, und aufpassen, dass man nicht nominiert wird (aus der blogroll fliegt) - und natürlich darauf achten, dass das blog auch bei blogscout mitmacht. Da fällt mir ein... ich habe keine Freunde - und keine blogroll.
Am Wochenende werde ich mal überlegen, ob blogscout nicht mit meiner Unabhängigkeit kollidiert.
Jetzt müsste ich bei meinen vielen Comments beim Don auch noch daruf achten, dass ich auf meinen link klicke. Ausser bei blogger.de, wo der link zu meinem blog automatisch gezeigt wird, verlinke ich mein blog sehr selten in Kommentaren - weil ich eben keine Zufallslinks haben will, die die Qualität meines Kommentars aufgrund meiner "Visitenkarte" blog beurteilen, sondern aufgrund meines Kommentars.
So langsam verstehe ich die Marketing-Fuzzies, warum sie an der deutschen bloglandschaft verzweifeln.