Samstag, 2. Juni 2007

lanu

"Alle Schweine fliegen hoooooooch"
"kritischer Journalismus"

Ach, geht mir doch weg.

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Nö. Ich geh nicht weg. Ich stehe hier und bleibe.
Wenn ich dem Wort Journalismus, das Wort kritisch hinzufügen muss, dann ist irgendetwas fürchterlich schief gelaufen.

Ein Journalist ist immer kritisch. Ein PR-Assistent ist kein Journalist.

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Ein PR-Assistent ist kein Journalist.
Danke. :)

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ok.

kritische PR wäre ja noch verrückter ;-)

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Das würde ja die Welt aus den Angeln heben. - Ja, Fred, das würde die Welt aus den Angeln heben...
Ad Astra

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Journalisten sind prof. Schreiberlinge, aber keine Profis der Materie. Sie verstehen es nur geschickt diesen Umstand zu verbergen, deswegen nennt man sie auch Profis. Womit auch für mich der Umstand PR == Journalismus geklärt wäre, die Arbeitsweise ist identisch, das Ziel auch.

Erfahren in einigen Seminaren, die Profis einer großer Tageszeitung stellten, um den Herren Historikern mal zu zeigen wie der Profi schreibt. Das Gros der Leute ging meist schon nach der Hälfte der Veranstaltungen. Sicher, Einzeleindrücke, aber wär die Zeitung nicht so groß und bekannt, würde man drüber schmunzeln ...

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hab ich das richtig verstanden? PR-ler sind die ehrlicheren journalisten, weil sie sich zu ihren lügen bekennen?

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ich veranstalte in zukunft eh nur noch meine eigenen awards. das ist irgendwie produktiver. ich muss mir nur noch einen promi aus wikipedia klauen.

mutter teresa award (ist thematisch zu eng)
verona pooth award (geht gar nicht)

jeanne d’Arc award , oder kurz "d’Arc award"

die kann sich nicht wehren, die nehm ich. wer mitmachen will, kann sich melden. koffer und nicht numerierte scheine (wie üblich)

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Warum so bescheiden?

Ich wär für Jesus oder gleich Gott. Jehova Award.

Ist man eigentlich ignorant, wenn einem der Grimme-Preis weit am Allerwertesten vorbeigeht?

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nix kirche. da bin ich ignorant :-)

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Was hat denn Gott mit der Kirche zu tun? ;)
Da sind Mutter Teresa und Frau d'arc aber näher dran.

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erwischt
ok, gibts eine nicht belastete namenspatronin?

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Bin ich gemeint? Sorry falls ja, denn dafür bin ich der Falsche, weder halte ich etwas von der Art von PR die da draußen herrscht, noch etwas von der Journallie. Deshalb nimmt sich Chris auch in der Regel dieser Thematiken an, er kann sich mehr beherrschen und höflicher dabei ausdrücken.

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du musst ja nix von denen halten. mir reicht ja eine einschätzung, wer von beiden auf der nach unten offenen springer-skala wo angesiedelt ist. :-)

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Schwer zu sagen, es ist wohl ein Wettrennen, beide wollen ihr "Produkt" an den Mann bringen, oft entscheidet wohl nur die Wahl der Waffen äh Mittel, damit nicht der völlige Griff ins Klo droht.
Ich denke mal PR liegt noch vorne, beim Lokustieftauchen. Aber wenn Journalisten auf einer Veranstaltung sprechen und selbst an dieser beteiligt sind, dann schwinden die Grenzen rapide. Zur Ehrenrettung, ich kenne da so manchen Journalisten der hats wirklich auf dem Kasten (sind aber auch Quereinsteiger) - dazu wurde ich jetzt genötigt, weil ich sonst nen guten Freund verliere *g* ;)

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du hast nen guten freund, der journalist ist?

ok, du bist kontaminiert und damit befangen.
es tut mir wirklich leid für dich. ;-)

(chris hat geschworen, er wäre keiner. gilt das noch?)

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Selbstverständlich. ;-)

Wir sind nur kleine Privatblogger... :)

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schön *schutzanzugwiederimkofferverstau*

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"Einige meiner besten Freunde sind Journalisten!"? Bah ist das ekelhaft.

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Neuer Award ?
Wie wär´s mit Chanson-Rätsel-Award ?

Wir beginnen mit:
"Journalisten sind alle Verbrecher,
ihr Herz ist ein finsteres Loch..." :)

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Der d'Arc-Award ist eine ganz grandiose Sache, lässt zudem dunkle Wortspiele zu - genial... :)

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ein richtiger knaller
wir prämieren deutschlands journalisten mit arsch in der hose.

(hmm, vielleicht doch ein wenig zu illusorisch ;-)

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ok, wir einigen uns auf d'Arc-Award

jetzt nur noch die zielgruppe. schon medien, oder?

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deutschland sucht den dümmsten journalisten.

arrgh, lanu bitte keinen award mehr

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Medien
Au, ja ...

... es wird er Bloggie-Journalist gesucht, der die meiste (mediale) Prügel von seinen Berufsgenossen erhalten hat ... BILD-Journalisten sind ausgeschlossen. :)

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es wird er Bloggie-Journalist gesucht, der die meiste (mediale) Prügel von seinen Berufsgenossen erhalten hat
Da wirste kaum Glück haben, Du kennst das doch mit der Krähe und dem Auge aushacken... ;-)

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Tja Freunde sucht man sich schließlich nicht aus - Chris war aber auch nicht gemeint :o), aber ich kenne auch Vollblut-Politiker. Sinnigerweise ist dann die Hauptbeschäftigung nie Thema, quasi tabu, wenn denn die Freundschaft initial vorhanden war. Und letztendlich wäre es auch heuchlerisch sich von diesen ob dieses Umstandes zu verabschieden, im Bereich Politik mischte ich auch mal eine Weile mit, zwar nicht auf Bundesebene, aber immerhin. Man bemerkt dort sehr schnell, wie man sich eine eigene Welt schafft, um die eigenen Aussagen zu rechtfertigen. Mensch mit gesundem Verstand kann das nur eine Weile mitmachen, bevor er korumpiert wird - also ist Flucht angesagt ;)

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Meine Güte, ich bin ja nun keine zwanzig mehr. Ich habe auch schon ein bisschen was erlebt in meinem Berufsleben, was Neid, Mißgunst, Kritikwut, Lästereien, kollegiales Bespitzeln, Behacken, Zerstören angeht. Die Supi-Dupi Web-Blase hat mich so einiges gelehrt, diesen Wahnsinn angehend. Da ich ein Weiblein bin, habe ich auch diesbezüglich viel erlebt, was Neid, Mißgunst, Kritikwut, Lästereien – wir können das ja von Geburt an. Aber das hier, was ich so erlebe was zwischen Journalisten abgeht, als nur eben sehr bewusst erlebe, seit ich blogge, das gibt mir den Glauben an den Job als PR-Mieze wieder. Wer will denn ernsthaft in so einer missgünstigen Umgebung arbeiten wollen?

Sollte ich doch noch Psychologie studieren in meinem Leben, würde die menschliche Hetzjagd auf „hohem schriftlichen“ Niveau unter Journalisten mein Diplomthema.

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>Wer will denn ernsthaft in so einer missgünstigen Umgebung arbeiten wollen?

Keiner, aber das nennt man Leben da draußen oder bezeichnender Ellbogengesellschaft, Kollateralschaden inklusive.

>Sollte ich doch noch Psychologie studieren in meinem Leben

Da mußt du heute mit dem Bachelor und Master vorlieb nehmen. Aber ansonsten würdest du dich permanent damit beschäftigen und gerade ob des Studiums beruflich später wohl in eben dieser verdammten Umgebung wirken. Denn Psychologie ist im Bereich PR essentiell ;)

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Das Interessante ist doch nur, dass es öffentlich ausgetragen wird. Dank des Internets. Früher sind solche Sachen in der Branche geblieben, wie in anderen Branchen noch heute.

Das ist doch eigentlich Kindergartenkram. Es geht um Peanuts und nicht um Chefredakteur- oder Verlagsvorstandsposten. Die Hartnäckigkeit ist doch nur dem Umstand geschuldet, dass die Beteiligten buchstäblich um ihre prekäre freiberufliche die Existenz kämpfen. Da muss ich auch an andere Auseinandersetzungen im web2.0-blog-social-media-Umfeld denken, die allesamt schnell auf der persönlich unappetitlichen Ebene landen. Das Leben der digital bohéme scheint doch nicht so easy zu sein, wie es in Büchern und Artikeln gerne beschrieben wird.

Ich kenne aus meinem Arbeitsalltag noch ganz andere Dinge. Da draussen ist der Krieg.

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journalismus ist die unterste kaste. und das braucht keine beweise mehr.

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Denn Psychologie ist im Bereich PR essentiell ;)

Ich dachte, das seien schon die Gastgeschenke? Audi lässt grüßen ;-)

Mir ist ja klar, dass dort draußen der gleiche Krieg herrscht wie in allen anderen Vorstands- u. Geschäftsetagen. Aber warum nur sind die „smarten“ Schreiber so doof und zelebrieren das so öffentlich? Das ist doch im Sinne der Sache, nämlich dem Kontrahenten einen überzubügeln, ziemlich kontraproduktiv? Zumal wenn man dabei sein eigenes öffentliches Selbstbildnis in Kleinstteile demontiert.

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