Mittwoch, 20. Juni 2007

lanu

Enttäuschung
Den Teufel über Weihwasser referieren lassen. Was glauben manche, wen sie sich da eingeladen haben?

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Mooooooment,
ich denke Donna ist Papst? *duckundwech*

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eben

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Don im roten Kloster.

http://www.uncover-leipzig.de/magazin/startseite/artikel/anzeigen/vom-roten-kloster-zum-institut-fuer-kmw-die-leipziger-journalistik-im-wa/

Passt.

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Nett vor allem, daß der alte Barchetta-Hobel immer als "schnelles, teures Auto" verkauft wird ... :)

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"Sportwagen"! Soviel zum ehrlichen Journalismus.

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Er sollte über Schleichwerbung und PR in Blogs sprechen. Dafür ist er hundertprozentig kompetent. Daraus ist aber eine polemische Hetze gegen die Medien geworden. In einem Ton, den man sich auch als JournalistikSTUDENT nicht bieten lassen muss.

Traumhaft.

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"recherchetätigkeiten im bereich juristische Ermittlungen,"

was es nicht alles gibt

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Magnum PI. Privater Ermittler.

Und Magnum hat auch einen Sportwagen.

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Aus dem Hause Fiat, wohlgemerkt.

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Ein Sportwagen ist ein Auto. :)

Aber ist Fiats B. ein Sportwagen ?

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Immerhin ist es nicht Dein dreitüriger Golf 2 mit 55 PS. ;-)

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Ob öffentliche Ausraster, wie gestern bei euch geschehen, damit zu tun haben, das Lanu, eine ehemale? Mitstreiterin von Fonsilein, mit Dariani in Paris beim frückstücken gesichtet worden sein soll? Wir werden es nie erfahren.

lanu - ich liech lang, übernehme bitte Du... :D

Das sind übrigens die Punkte, warum ich den Don so schätze - er redet nicht nur, er *macht* auch. In diesem Fall kümmert er sich liebevoll um den Nachwuchs. Diejenigen, die jetzt rumheulen, werden die Journalisten sein, die unsere Kiddies mit Ihren Web 4.0-Spielzeugen auslachen werden - und die, die die Kritik annehmen, haben die Chance durchzustarten... :)

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da fehlen mir einfach die worte.

und du hast es verpetzt, verdammt. :-)

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Noch goldiger finde ich ja die hier:

Und wir sind wie gesagt noch Studenten und keine hauptberuflichen Journalisten. Wenn wir jetzt schon der Meinung seien würden, unser angestrebter Beruf ist eigentlich ziemlich mies, wieso studieren wir das dann überhaupt??? Ein bisschen Idealismus und Träumerein müssen erlaubt sein, mit der Realität muss man sich noch früh genug auseinandersetzen!

("Seien würden ... , ... ist ..." ist noch nicht ganz der Konjunktiv, zu dessen verstärktem Gebrauch Don geraten hat.)

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Naja, prima, daß Don selbst niemals grammatikalische Fehler in seinen Einträgen hat, nich' wahr?

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"Ein bisschen Idealismus und Träumerein müssen erlaubt sein,"

das will ich für mein poesiealbum. *schnief"

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grammatik ist eh überbewertet.

man muss nur mit herz dabei sein. :-)

oder eben nicht.

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Wenn ich diese ganzen Studis da lese - besonders angetan hat es mir Furie franzzi, dann weiß ich, der Don war sehr zurückhaltend, ich wäre böser geworden... :D

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@florian: Desto mehr ich drüber nachdenke, desto weniger Beispiele fallen mir ein.

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Idealismus und Träumerei. Kein Wunder, dass die Zeilenhonorare so mies sind.

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ich fordere hiermit lebenslang welpenschutz für journalisten.

das ist ja nicht zum aushalten.

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Und dieses süße Gezicke zwischen frannzi und Annika:

# franzzi Says:
Juni 19th, 2007 at 4:57 nachmittags

Lars, ich liebe Dich :)

& Annika…das geht so nicht. Ich hoffe irgendwo in Deinem Hinterstübchen weißt Du das auch…wir reden drüber. Oder wir reden nie wieder!
http://annikainleipzig.wordpress.com/2007/06/18/auf-ein-neues-live-blogging/#comment-41

# Annika Says:
Juni 20th, 2007 at 2:01 nachmittags

Das sage ich euch auch gerne ins Gesicht, denn du weißt, dass ich die Letzte bin, die dazu zu feige ist. Wenn ihr euch über solche Dinge so dermaßen die süßen Köpfchen zerbrecht, sieht man, dass ihr zu viel Zeit habt…
http://annikainleipzig.wordpress.com/2007/06/18/auf-ein-neues-live-blogging/#comment-48

Don A. muss diesen Studis einen göttlichen Einlauf verpasst haben.

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@hockeystick: Das wundert mich, denn eigentlich lesen wir ja beide die selben Blogs von Don.

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@florian: Ach menno. Da mach ich einmal einen Scherz, und dann kapiert ihn wieder keiner.

@tobra: Definitiv: Viel schlimmer als seine Äußerungen finde ich aber, was sich seit Montag unter den Seminarteilnehmern, die gleichzeitig auch Freunde sind ereignet hat. Ich möchte hier keine Namen nennen, da die betroffenen es eh alle wissen.

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@hockeystick: Oh, okay. Na, dann: Dem war lustig!

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Siehste.

PS: Wie ist denn die Stimmung unter den Seminarteilnehmern so im Moment?

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Das ist besser als Kino...

Möchte noch wer Popcorn? :D

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Ach ja, die unschuldigen Spiele der Jugend. Wenn ein Studium nicht dazu da ist, einem die Illusionen über den Job zu nehmen, was dann? Ok, vielleicht nicht bei Sozialpädagogen. Bei Journalisten hätte ich das jedoch erwartet.

PS: Ich nehm 'ne große Tüte mit geschmolzener Butter.

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@hockeystick: Weiß ich nicht. Aber da Euch das Seminar erfreulicherweise so interessiert, lest doch bitte zwecks ausgewogenerem Eindruck auch noch den hier: http://schreibtischlampe.wordpress.com/2007/06/20/wie-mensch-sich-doch-irren-kann-oder/

(kein Grund zur Aufregung: "den" Eintrag meine ich, nicht "den" Blog)

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Ich war ja nun nicht dabei... daß (eigene)Vergangenheitsbewältigung bei Journalisten nicht so hoch im Kurs steht, ist ja nix Neues.

Natürlich ist es hanebüchen, wenn zukunftige investigative(?) Journalisten sich über Polemik aufregen und darüber, daß In.den.Räumen.der.Uni "Solches" gesagt werde durfte... in der Tat haben (ost-)deutsche Journalisten in den letzten 60 Jahren nicht gerade kritische Bäume ausgerissen. :(

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Ach Florian, um mal die Gastgeberin hier leicht abgewandelt zu zitieren

Wir tun doch nichts! Wir wollen nur spielen!

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Ich liebe Journalisten, deshalb interessiert mich das so. Ich versuche, ihre Arbeit zu würdigen, wo ich kann.

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ah, fein! kostenlose werbung :]

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jetzt aber mal Klartext, Freunde: ich war absolut zivil. Das damals in Karlsruhe, als wir den Neuberger eingesargt haben und den Apparatschiks vom Leggewie heimgeleuchtet haben, das war hart, da kam auch sowas wie gegenwehr, die mussten wir erst mal ach was erzähle ich da.

Im Ernst: ich habe mir einen Moment überlegt, ob ich nicht bei Schleichwerbung bleiben sollte. Und Franzzi bei der gelegenheit auseinandernehme, und zwar gründlichst. Es ist schon ziemlich dreist, in meiner gegenwart Abgeschriebenes aus der Blogbar vorzulesen, ohne die geringste Ahnung vom Thema zu haben. Horst Schlämmer hatte von Anfang an ein Impressum, in dem die Agentur aufgeführt war, da gab es absolut keinen Zweifel: Das hatte mit Schleichwerbung absolut nichts zu tun. Den ganzen Komplex zum Thema Trigami hat sie nicht mal ansatzweise erfasst, sie kennt weder die Problematik noch die Einordnung der bezahlten Beiträge, die ebenfalls keine Schleichwerbung sijnd, sondern in Deutschland ganz eindeutig kommerzielle PR-Dienstleistungen, deren Probleme im Steuerrecht zu suchen sind. Dass pokerstrategy selbst spamt, ist auch keine Schleichwerbung, sondern Spam. Ironischerweise haben sie aber auch Fakeblogs, die fraglos Schleichwerbung betreiben, aber das wiederum hat sie offensichtlich nicht gelesen.

Ich hätte mich also durchaus eine Stunde hinstellen können und peu a peu das Ding zerlegen, und nachträglich tut es mir fast leid, dass ich es nicht getan habe. Aber Franzzi scheint zusammen mit ihren Freundinnen partout den Stress zu lieben, stellen es online -

ich werde das nicht verlinken, ich schreibe dazu nichts weiter, jetzt ist es eh zu spät, schaut, wie ihr hier draussen klarkommt.

ich verstehe es nicht. echt nicht

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Ob zivil oder nicht, wir amüsieren uns über und betrauern gleichzeitig die Studenten, die aufgrund eines Diskurses die große Kriese bekommen und die Sinnfrage stellen. Ein Streitgespräch, ein deutliches Wort in einer Uni darf nicht sein? Noch dazu bei zukünftigen Journalisten. Was ist denn das für ein beschissenes Studentenmaterial heute?

Merke, bei Journalistikstudenten nur mit Wattebäuschchen werfen sonst gehen die sofort kaputt.

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die aufzucht von journalisten im idealismus-reservat ist doch durchaus üblich. ungewöhnlich ist nur, so einen wie don da reinplatzen zu lassen.

später haben die doch eh genug damit zu tun, vor bloggern angst zu haben und ihren stuhl festzuhalten. ;-)

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Hybsch das
Dass er nicht erkennt, dass der Respekt vor dem Gegenüber und Bescheidenheit auch Bestandteile des etablierten Moralkodex sind, geschenkt!
Etablierte Moralkodex, so, so - BILD, SUN und Konsorten haben den auch sicherlich alle unterschrieben...
Ad Astra

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autsch!
@prospero: also den DA in eine Reihe mit BILD und SUN zu stellen, wird ihm nicht gerecht. klar, alle drei geniessen es, menschen an den pranger zu stellen. aber wer andere mit dreck bewirft, sollte nicht selbst bis oberkante unterlippe in der sch*** stecken. Darum gehe ich mit allem, was der don in der uni sagte d´accord

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DDR ist nicht mehr
Ich habe da auch mal studiert und auf die Ausbildung lass ich nix kommen. Die DDR-Wurzeln des Instituts haben sich in Leipzig aber weder personell noch inhaltlich fortgesetzt.
Ich finde es auch gut, dass sich die Journalistik-Studis in Seminaren mit der Blogosphäre auseinandersetzen. Keine Ahnung von Blogs und ihren Mechanismen zu haben, wird den Journalisten schließlich häufig vorgeworfen.
Für die Seminarteilnehmer sollte aber wie für Blogs gelten: Das eigene Blog steht für die eigene Meinung - und weder stellvertretend für die ganzen Journalistikstudenten (soweit ich weiß handelt es sich auch um ein Seminar fürs Grundstudium) noch für die Uni. Und wie in anderen Blogs auch, werden oft eher die wahrgenommen, die sich aufregen und am lautesten schreien. Mit längerem Kontakt zur Wirklichkeit werden die Journalistiker entspannter und abgeklärter, was ihre Profession angeht.
Aber bitte die DDR-Keule im Schrank lassen. Die Leute, die in den zitierten Studi-Blogs aktuell schreiben, waren beim Mauerfall wahrscheinlich noch nicht mal in der Schule.

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wo ist die DDR-keule? (die sollte im schrank bleiben, keine frage)

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irgendwo müssen die ja alle herkommen. aufzuchtanstalten für weltfremde schreiberlinge sind meiner meinung nach systemübergreifend.

von anfang an schwingt dabei ein elitäres denken mit, das am ende zu dem journalismus führt, den wir da draussen sehen. und niemand kann genau sagen, wann das denken auf der strecke geblieben ist. vielleicht genau zu dem zeitpunkt, an dem man die watteverpackung für sich einklagen wollte.

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@lanu: Das elitäre Denken ist bei uns durch die Realitäten "da draußen" deutlich zurückgegangen, soweit ich das sehe. Wenn es am Anfang noch mitschwingt, dann erledigt es sich im Laufe des Studiums. Und ich schätze, das ist auch an den Journalistenschulen so, wo beinahe komplette Jahrgänge sich nach dem Abschluss als Freie rumschlagen müssen, nachdem man und sie selbst ja gerne dachten, sie hätten den Job beim Spiegel schon sicher.

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das höre ich gern.

und was passiert dann? ich hab schon einige treffen dürfen, die bei einer regionalzeitung ihr geld verdienen und nur noch heimlich das denken probieren.

ist das ankommen in der realität und das damit anfinden dann journalistenschicksal?

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Spiegel ist doch "Qualitätsjournalismus"
Wer will denn da noch hin?

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ich glaube, die wollen alle ne talkshow ;-)

oder nen korrespondentenjob an einem fernen ort, an dem nie geschossen wird.

der SPIEGEL ist da eher symbolisch gemeint.

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das klingt jetzt alt:
ich kannte mal einen, der wollte journalist werden, weil er alles anders und besser machen wollte.

das war früher falsch und ist es heute auch noch.

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@lanu "DDR-Keule" bezog sich auf das Reizwort "Rotes Kloster" aus einem Kommentar weiter oben und Comments anderswo (so was wie ein Uni-Internat, in dem die DDR-Journalistikstudenten sich gelegentlich fleißig selbst bespitzelten) Das Institut ist heute farbig eher undefinierbar (jedenfalls fällt mir die Farbe gerade nicht mehr ein)...
Als Elite hat sich aus meinem Abschlussjahrgang kaum einer gesehen.

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@lanu: weil er alles durch seinen journalismus ändern und bessern wollte? dann ja. weil er seinen job anders und besser machen wollte? dann nein, dann geht idealismus, solange er nicht weltfremd ist, schon in ordnung.

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hmm, ich hab mir sagen lassen, dass noch bespitzelt wurde, da war das gebäude an sich längst geschichte. nehmen wir mal das rotes kloster als synonym für weltfremden hühnerstall. und das gackern war gestern echt laut. den namen an sich wird man eh nicht mehr los.

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idealismus geht solange zur realität, bis er bricht.

du meinst wirklich, man könne als idealist journalist werden?

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in meinen augen
sind journalisten informationsdienstleister.

faxgeräte, die davon träumen, fliegen zu können. da ist kein platz für idealismus.

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manchmal bist du am besten, wenn du mit dir selbst redest.

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als idealist journalist werden kann man ganz sicher. vielleicht muß man eines davon später sein lassen, wenn man das andere bleiben will. in den allermeisten fällen ist das wohl so.
aber oft genug geht es doch auch nicht um ein berufslebenslanges entweder-oder, sondern um ein manchmal-manchmal-nicht. und solange man in den manchmal-nicht-zeiten nur schlecht ist, aber kein schwein ...

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florian,

mir persönlich wäre das zu wenig und es klingt ein klein wenig nach wahlweisem opportunismus.

wenn der zum berufsbild gehört.. ok. aber sonst.

@logog

ist das positiv?

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nein, nicht opportunismus, ich meine eher sowas wie: vier dümmliche dokus drehen und eine großartige. oder: hundertfünfundneunzig teenieband-fanbücher verlegen und ein gutes buch über blogs.

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Und dann
ein leben lang sagen koennen: hab gerade meine miese phase.

Ist mir immer noch zu einfach.

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Sicher, aber es ist besser, als zynisches Dreckschwein zu werden und zu nehmen, was man kriegen kann.
Das ist einer der Gründe, warum ich den Status eines freien Journalisten für erstrebenswerter halte als einen Redaktionsschreibtisch (edit: nicht das mit dem zyn. Dreckschwein, sondern das mit dem einfachereren manchmal-manchmal-nicht)

Ansonsten: Verrätst Du mir den Beruf, in dem man um solche Übel herumkommt?

Hutmacher und ähnliche zählen nicht.

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was spricht gegen den hutmacher?

der vorteil dieser berufe ist doch, dass sie maximal ihre seele verkaufen, aber niemals ihren geist. :-)

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Ich kieg ja immer feuchte Augen, wenn dein Angebot mit der Welt zu plaudern so schnöde von der Restmenschheit ignoriert wird und du dann so wunderschöne solipsistische Kommentarriffs raushaust. Vom Konsumentenstandpunkt her klar positiv.

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"wunderschöne solipsistische Kommentarriffs"
:-)

jetzt habs ichs

ich bin die bloggende tochter von keith richards.

du musst in diesen augenblicken nicht traurig sein. man gewöhnt sich an diese selbstgespräche. irgendwann

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Demnächst in Ihrem Kino: lanu of the of the Caribbean. Und dann erzählst du den Kindern auf der Promotour, was du mit Pappas Asche gemacht hast.

Auf irgendsoner Metaebene wärst du dann ja auch die Schwester von Johnny Depp. Dem Richtigen, natürlich.

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ein guter tag voller erkenntnisse :-)

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"in meinen augen sind journalisten informationsdienstleister. faxgeräte, die davon träumen, fliegen zu können."

Holy Shit, das saß. Das muss ich

[ÜBERTRAGUNG ABGEBROCHEN]

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oops
wer hat tippling ausgeknipst?

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Papier war alle... zum Glück hatte ich noch ne Rolle.

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gut,
dann bin ich beruhigt

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