Freitag, 10. August 2007
Fehlersuche im Holtzbrinck-Horror-Fall
lanu, 10:25h
1. Die Spots hätten nicht produziert werden sollen
Dazu gehören zwei Seiten Agentur und Kunde. Eine gute Agentur macht sich Gedanken über mögliche Auswirkungen. Ein guter Kunde lässt sich nicht auf sowas ein.
2. Die Spots hätten nicht den Medien vorab zur Verfügung gestellt werden dürfen
Wenn ich mich schon entschließe, solche Spots produzieren zu lassen, dann sperre ich sie weg, bis es wirklich los gehen soll. Eine gute virale Aktion braucht keine PR bei horizont.
3. Ohne eine gemeinsame Story mit horizont hätten die Spots nicht wieder entfernt werden dürfen.
Wenn ich davon ausgehe, dass die rechtlichen Probleme, die horizont bekam, von der Agentur initiiert wurden, hätte man sich unbedingt auf eine gemeinsame Geschichte einigen müssen. So weckt das nur Interesse.
4. Fehlende Kommunikation von Anfang an
Spätestens nach Bekanntwerden der Aktion hätten Agentur und Kunde in gemeinsamen Statements handeln müssen. Die Agentur allein rumposaunen lassen, dass die Kampagne in Kürze starten werde, war denkbar ungünstig.
5. Fehlende Abstimmung zwischen Kunde und Agentur
Der Start der Kampagne wird durch den Kunden relativiert. Beginn der Isolierung des schwächsten Gliedes der Kette.
6. Guerilla-Kommentare statt klarer Statements
Lächerliche Versuche, die Filme schön zu reden in verschiedenen Blogs. Die Agentur versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Keine offizielle Reaktion, weder vom Kunden, noch von der Agentur
7. Fehlendes Krisenmonitoring
Don fordert die Veröffentlichung der Videos. Ich habe hier im Blog gefragt, ob eine Veröffentlichung sinnvoll wäre. Keine Reaktion der Agentur oder des Kunden
8. Keine Reaktion auf die Veröffentlichung des ersten Videos
Die letzen Hoffnungen, die Kampagne noch starten zu können, scheitern am Warnhinweis vor dem Film und dem "powered by Holtzbrinck"-Hinweis. Die Idee, jetzt mit dem Urheberrecht zu argumentieren, kommt zu spät. Vermutlich steigt der Kunde hier endgültig aus. Noch immer erfolgt keine Kontaktaufnahme mit BooCompany.
9. Keine Rettung durch Dr. Stefan Holtzbrinck nach offenem Brief
Er hätte es beenden können. Eine kurze Mitteilung, dass die Kampagene gestorben sei, er das Zeug auch nicht gut finde und mich deshalb bittet, es rauszunehmen, hätte genügt.
10. Bruch zwischen Kunden und Agentur
Vermutlich wird der Agentur gedroht. Sie bekommt den schwarzen Peter zugeschoben und muss die Videos wieder einsammeln. Die nimmt noch immer keinen Kontakt mit mir auf, sondern lässt nach meiner Identität fahnden
11. Hetze nie wortlos die Anwälte auf einen Blogger
Fehlendes Wissen um Domianrecht und Verantwortlichkeit für Inhalte in vielen Anwaltsstuben führt im Falle von BooCompany immer zur denkbar falschen Schlußfolgerung, was meine Identität angeht. Die Agentur stellt sich vollends ins Abseits, als sie die falsche Person bedrohen lässt.
12. Glaube nie, dass sich die Zahnpasta wieder zurückdrücken lässt
Kunde und Agentur zeichnen sich durch völlige Ahnungslosigkeit über die Mechanismen und die Geschwindigkeit von Blogs aus und leben diesen Zustand aus.
Schlußfolgerungen:
Holtzbrinck kommt aktuell viel zu gut weg.
PS: Dies ist nicht der Versuch, weiter Öl ins Feuer zu gießen, sondern eine Analyse, die helfen soll, derartige Fehler in Zukunft zu vermeiden. Wer das nicht erkennt, kann mir gern schreiben und sein Veto einlegen.
Dazu gehören zwei Seiten Agentur und Kunde. Eine gute Agentur macht sich Gedanken über mögliche Auswirkungen. Ein guter Kunde lässt sich nicht auf sowas ein.
2. Die Spots hätten nicht den Medien vorab zur Verfügung gestellt werden dürfen
Wenn ich mich schon entschließe, solche Spots produzieren zu lassen, dann sperre ich sie weg, bis es wirklich los gehen soll. Eine gute virale Aktion braucht keine PR bei horizont.
3. Ohne eine gemeinsame Story mit horizont hätten die Spots nicht wieder entfernt werden dürfen.
Wenn ich davon ausgehe, dass die rechtlichen Probleme, die horizont bekam, von der Agentur initiiert wurden, hätte man sich unbedingt auf eine gemeinsame Geschichte einigen müssen. So weckt das nur Interesse.
4. Fehlende Kommunikation von Anfang an
Spätestens nach Bekanntwerden der Aktion hätten Agentur und Kunde in gemeinsamen Statements handeln müssen. Die Agentur allein rumposaunen lassen, dass die Kampagne in Kürze starten werde, war denkbar ungünstig.
5. Fehlende Abstimmung zwischen Kunde und Agentur
Der Start der Kampagne wird durch den Kunden relativiert. Beginn der Isolierung des schwächsten Gliedes der Kette.
6. Guerilla-Kommentare statt klarer Statements
Lächerliche Versuche, die Filme schön zu reden in verschiedenen Blogs. Die Agentur versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Keine offizielle Reaktion, weder vom Kunden, noch von der Agentur
7. Fehlendes Krisenmonitoring
Don fordert die Veröffentlichung der Videos. Ich habe hier im Blog gefragt, ob eine Veröffentlichung sinnvoll wäre. Keine Reaktion der Agentur oder des Kunden
8. Keine Reaktion auf die Veröffentlichung des ersten Videos
Die letzen Hoffnungen, die Kampagne noch starten zu können, scheitern am Warnhinweis vor dem Film und dem "powered by Holtzbrinck"-Hinweis. Die Idee, jetzt mit dem Urheberrecht zu argumentieren, kommt zu spät. Vermutlich steigt der Kunde hier endgültig aus. Noch immer erfolgt keine Kontaktaufnahme mit BooCompany.
9. Keine Rettung durch Dr. Stefan Holtzbrinck nach offenem Brief
Er hätte es beenden können. Eine kurze Mitteilung, dass die Kampagene gestorben sei, er das Zeug auch nicht gut finde und mich deshalb bittet, es rauszunehmen, hätte genügt.
10. Bruch zwischen Kunden und Agentur
Vermutlich wird der Agentur gedroht. Sie bekommt den schwarzen Peter zugeschoben und muss die Videos wieder einsammeln. Die nimmt noch immer keinen Kontakt mit mir auf, sondern lässt nach meiner Identität fahnden
11. Hetze nie wortlos die Anwälte auf einen Blogger
Fehlendes Wissen um Domianrecht und Verantwortlichkeit für Inhalte in vielen Anwaltsstuben führt im Falle von BooCompany immer zur denkbar falschen Schlußfolgerung, was meine Identität angeht. Die Agentur stellt sich vollends ins Abseits, als sie die falsche Person bedrohen lässt.
12. Glaube nie, dass sich die Zahnpasta wieder zurückdrücken lässt
Kunde und Agentur zeichnen sich durch völlige Ahnungslosigkeit über die Mechanismen und die Geschwindigkeit von Blogs aus und leben diesen Zustand aus.
Schlußfolgerungen:
Holtzbrinck kommt aktuell viel zu gut weg.
PS: Dies ist nicht der Versuch, weiter Öl ins Feuer zu gießen, sondern eine Analyse, die helfen soll, derartige Fehler in Zukunft zu vermeiden. Wer das nicht erkennt, kann mir gern schreiben und sein Veto einlegen.
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lanu,
Freitag, 10. August 2007, 10:30
sorry, so lange texte schreib ich nicht jeden tag. versprochen
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lanu,
Freitag, 10. August 2007, 11:27
ich weiß, du stehst drauf.
aber guck mal, mit dem analysepapier hatte ich mir meinen nächsten urlaub verdienen können.
was hats gebracht? nix.
dann doch lieber kurze texte.
aber guck mal, mit dem analysepapier hatte ich mir meinen nächsten urlaub verdienen können.
was hats gebracht? nix.
dann doch lieber kurze texte.
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chris_,
Freitag, 10. August 2007, 16:31
lanu ganz groß. :)
Klasse geschrieben. Und ich will mehr von solchen Texten - jeden Tag. :D
Klasse geschrieben. Und ich will mehr von solchen Texten - jeden Tag. :D
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lanu,
Freitag, 10. August 2007, 17:02
dafür bin ich viel zu faul. und außerdem gibt der markt nicht jeden tag sowas her.
du bist doch auch nur so ein long story fan, weil du gern liest ;-). wie der don
du bist doch auch nur so ein long story fan, weil du gern liest ;-). wie der don
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donalphons,
Freitag, 10. August 2007, 20:31
Lange Texte sind super, wenn sie den richtigen Adressaten haben, dann ist auch Holtzbrinck im Gespräch:
http://www.stern.de/politik/panorama/:Online-Netzwerk-Vater-Sch%FClerVZ/595062.html
http://www.stern.de/politik/panorama/:Online-Netzwerk-Vater-Sch%FClerVZ/595062.html
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tobra,
Freitag, 10. August 2007, 17:41
Holtzbrinck macht sich gerade im Handy-TV-Bereich fett. Ein alter DCT-Freund ist auch dabei: http://www.heise.de/newsticker/meldung/94173
Ob die Bundesnetzagentur und die Landesmedienanstalten bei der Lizenzvergabe die Videos berücksichtigen werden? Man sollte mal fragen.
Ob die Bundesnetzagentur und die Landesmedienanstalten bei der Lizenzvergabe die Videos berücksichtigen werden? Man sollte mal fragen.
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lanu,
Freitag, 10. August 2007, 17:49
großartig
allein die ankündigung hat mich ja schon niederknien lassen:
http://boocompany.com/index.cfm/content/story/id/14296/
jetzt gehts looohooos!
jetzt gehts looohooos!
http://boocompany.com/index.cfm/content/story/id/14296/
jetzt gehts looohooos!
jetzt gehts looohooos!
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mr. juso,
Samstag, 11. August 2007, 00:00
Also auf "DeineRohr" sind die beiden Videos zu sehen. (Waren doch die mit den Vegetariern und dem Dicken Kind.)
Ich finde, das ist eine etwas sarkastische Parodie über
den Anspruch einzelner Gruppen (Vegetarier) oder der überheblichen Art der Medien. (Dickes Kind)
Es trauen sich Personen einen teilweise fragwürdigen öffentlichen Verhaltenscodex zu brechen.
Auch wenn ich die Reaktion von Holtzbrink überzogen finde, aber die Videos sind so nicht schlecht.
Natürlich bieten sie Raum zur Entpörung und der Frage nach den Gründen der Antwort.
Ich finde, das ist eine etwas sarkastische Parodie über
den Anspruch einzelner Gruppen (Vegetarier) oder der überheblichen Art der Medien. (Dickes Kind)
Es trauen sich Personen einen teilweise fragwürdigen öffentlichen Verhaltenscodex zu brechen.
Auch wenn ich die Reaktion von Holtzbrink überzogen finde, aber die Videos sind so nicht schlecht.
Natürlich bieten sie Raum zur Entpörung und der Frage nach den Gründen der Antwort.
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lanu,
Samstag, 11. August 2007, 10:21
die videos sind schlecht. und wenn sie von Quentin Tarantino wären, dann bleiben sie immer noch schlecht.
und wenn damit für ein produkt geworben werden soll, dann sind sie sogar mehr als schlecht.
und wenn damit für ein produkt geworben werden soll, dann sind sie sogar mehr als schlecht.
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mr. juso,
Samstag, 11. August 2007, 17:25
Das ist jugendlicher Humor. Den verstehst du nicht, dafür bist du zu alt.
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bulo,
Samstag, 11. August 2007, 17:29
Jetzt "entpören" Sie sich mal wieder, Frau Lanu!
;-)
(Schöne, ungewollte (?) Wortschöpfung, Mr. Juso!)
(Schöne, ungewollte (?) Wortschöpfung, Mr. Juso!)
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mr. juso,
Samstag, 11. August 2007, 21:54
Naja, den Vergleich Randgruppen <-> Juden kannste nich bringen. Wo kommen wir denn dahin?
Und dass sich Personen um die 30 darüber aufregen aber Personen um die 20 ihren Spass daran haben ist aller vorraussicht nach gewollt.
Aber dieser kleine Dicke, der im Mädchenkostüm im Sack durch die Gegend läuft ist einfach nur zum schreien komisch. Und dann noch der Versuch ihn in den Kofferraum eines Kleinwagens zu sperren.
Ganz großes Kino.
Und dass sich Personen um die 30 darüber aufregen aber Personen um die 20 ihren Spass daran haben ist aller vorraussicht nach gewollt.
Aber dieser kleine Dicke, der im Mädchenkostüm im Sack durch die Gegend läuft ist einfach nur zum schreien komisch. Und dann noch der Versuch ihn in den Kofferraum eines Kleinwagens zu sperren.
Ganz großes Kino.
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lanu,
Sonntag, 12. August 2007, 10:28
so, jetzt hast du gesagt, was du sagen wolltest. den rest erspare mir bitte.
ansonsten vestehst du es ja eh nicht, dafür bist du zu jung.
ansonsten vestehst du es ja eh nicht, dafür bist du zu jung.
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