Ich wollte das nicht. Ich habe zähneknirschend akzeptiert, dass ihr Blog frei von Arbeitgeberkritik sein müsse. Ich habe nicht immer ihre Meinung geteilt. Muss ja nicht sein. Ich habe ihrem Boss geschrieben und sie gelobt.
Doch in den letzten Tagen, wenn ich ihr Blog besuchte, hat es mir immer einen Stick ins Herz versetzt. Ich habe leise ein "Menno!" geseufzt und das Fenster wieder geschlossen.
Jeder sollte wissen, wo er hingehört. Und jeder muss mit den Entscheidungen des anderen leben können. Nennen sie mich romantisch, doch ein wenig traurig bin ich schon. Ihnen persönlich wünsche ich alles Gute.
Mag sein, dass ihnen diese Zeilen herzlich egal sind. Mir nicht.
Gruß Lanu
PS: Ich habe nicht vergessen, dass ich ihnen noch ein Essen schulde.
Das wollte ich schon immer mal zu einer Frau sagen: :D
Ich weiß, was Du denkst und was Du fühlst. :) Diesen Spagat mache ich ebenso mit seit ich Thomas das erste Mal gelesen habe. Auf der einen Seite sein Blog, auf der anderen Seite dieser ganze Handelsblatt-Dreck, auch mit seinen Artikeln.
Das ist manchmal schon Eigen-Schizophrenie, wenn man das eine ausklammert. :D
macht knüwer heute zum halben blogger. vielleicht mag ich keine halben blogger:
"Auf der anderen Seite gibt es zB Thomas Knüwer vom Handelsblatt, den würde ich als Mitarbeiterblogger eher in die Kategorie Rubel-Blogger einordnen. Der sich seit dem Kauf von StudiVZ auffällig still verhält. Schweigen im Walde. Obwohl sein neues Arbeitsgebiet das Internetbusiness at all umfasst. Wer immer nur über andere bloggt und das für einen Journalisten typisch kritisch tut, aber sich nicht zugleich kritisch mit den e-Aktivitäten seines eigenen Hauses auseinandersetzt, ist nur ein halber Blogger."mehr...
Viel bedrückender an der Sache ist allerdings das, was im Hintergund läuft. Schnüffelschweine, die mal wieder hinter mir her sind - Du kennst das. ;-)
Und mit Berliner IP werden Sachen über die betreffende Firma kommentiert, die schon mehrfach abgemahnt wurden und vor Gericht ausgefochten wurden. Ziemlich hässlich die Bloggerei heutzutage.
was genau meinen sie? Meine momentane geringe Posting-Dichte? Ich würde gerne mehr schreiben, aber das ist eine Frage der Kapazitäten: mehrere Geschichten in Print, Podcasten, Organisation, gestern ein Seminar für die Kollegen der "Lebensmittel Praxis", dazu weiter Rückenprobleme und die damit verbundene Krankengymnastik.
Nein, ich heul nicht.
Übrigens finde ich noch immer, Blogger haben keine Schreibpflicht und keine Pflicht eine bestimmte Posting-Dichte zu halten. Ab jetzt wirds wieder mehr werden, denke ich.
Wenn Frauen ihr "Ich fühl mich nicht danach"-Ding auspacken, haben wir Männer keine Chance mehr. Null. Die absolute und unbesiegbare Totschlagwaffe. Da könnense nix mehr machen. Sense. Aus. Ende.