Donnerstag, 16. August 2007

lanu

Journalisten sind keine Blogger
Ich will niemanden langweilen, doch das muss ich noch loswerden.

In diesem Beitrag ging es nicht vorrangig um Niggemeier und sein aktuelles Problem. (Komisch, wie sich das manch Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit zusammenbastelt.)

Natürlich geht es auch um Niggemeier. Aber auch um Knüwer, der seine Grenzen hat. Um Kolbrück und seinen Verlag, um Posener, Stefan Baron, um Leute wie Detlef Guertler von der taz oder Turi und um all die, die noch viel, viel schlimmer sind.

Und ich kann nicht verstehen, dass ihr widerstandslos akzeptiert, dass man jedem Blogger abspricht, Journalist zu sein aber nach Solidarität ruft, wenn ich behaupte:

Journalisten sind keine Blogger!

Sind sie nicht.

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OK,
dann sind sie's nach Deiner Definition halt nicht. So phuquing what? Aus der Distanz von einer Mütze voll Nachtschlaf betrachtet ist das eigentlich eine ziemlich müßige Debatte. Sind bloggende Journalisten halt keine Blogger, sondern Journalisten, die bloggen. Das ist nichts, zu dessen finaler Klärung man einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen müsste.

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gut. dann sind wir uns ja einig.

ich wollte auch keinen glaubenskrieg, sondern nur eine persönliche überzeugung kundtun. das macht man beim bloggen manchmal. ;-)

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Passt schon,
ich erlaube mir selbstverständlich auch weiterhin den Luxus einer abweichenden Auffassung. Mir ist jegliche Orthodoxie (Bist Du ein richtiger Katholik, ein koscherer Jude, ein richtiger Punk, ein genuiner Blogger?) zunächst mal eher suspekt. Zumal es ja längst auch nicht-journalistische Blogger gibt, die gar keine Blogger mehr sein wollen, sondern nur noch ins Internet reinschreiben. So gesehen gibt es viel zwischen plus und minus, wie mein elektrotechnischer Lehrmeister immer zu sagen pflegte. ;-)

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der luxus einer abweichenden meinung ist prima. den gönn ich mir auch. und dann geht die bloggerei einfach mit mir durch.

ich tu doch nix, ich will doch nur spielen. :-)

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Ich weiß.
;-)

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??
Was issn das eigentlich, nen Blogger?

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"Was issn das eigentlich, nen Blogger?"
kein journalist, soviel steht fest.

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jetzt wird es lustig
der erste journalist führt das zeugnisverweigerungsrecht als argument ins feld. nee, leute, so wird das nix.

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zitate
helfen auch nicht:

http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1461

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Wenn du noch ein Beispiel brauchst: http://plazeboalarm.de

Plötzlich und unerwartet verschieden mitten in einer Geschichte. Sowas macht kein Blogger.

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journalisten. klar.

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Die These „Journalisten sind keine Blogger“ geht mir zu sehr davon aus, dass es den "Blogger an sich" gibt. Damit wird aber eine Begrifflichkeit zur Wirklichkeit erhoben. Es hieße zugleich das Sein über das Subjekt zu stellen. Dies kann aber immer nur in seinem Sosein begriffen werden. Andernfalls würde es zum Objekt degradiert. Wenn überhaupt, sind bloggende Journalisten akzidentielle Blogger und nicht-journalistische Blogger essentielle Blogger. Aber auch nur als abstrakte Unversalie.

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schön gesagt, herr kolbrück.

und selbstverständlich gibt es ihn, den "blogger an sich"

aber wir theoretisieren zu sehr. sie sprechen über einen zustand, den sie anstreben, von dem sie aber nicht wissen können, was ihn wirklich ausmacht.

das muss man erlebt haben. (das bleibt ihnen verwehrt. ich kann doch nix dafür)

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Den Song zum Kommentar...
...hören Sie hier: http://www.pigor.de/getCmsData.php?id=115&category=hoeren

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die herren journalisten legen sich mächtig ins zeug. schön. :-)

ich erwarte wirklich nicht, dass sie mir recht geben. nicht mal diesen klitzekleine "naja, wenn ich es mir recht überlege..." ist notwendig.

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Bei aller Berufsehre ;-)
Mit dem Hinweis auf die Universalie und das essentielle - bitte auch von Herrn Knüwer im aristotelischen Sinne der Essenz zu verstehen - bin ich Ihnen doch schon entgegengekommen, Frau Lanu. Das ist zumindest ein "Naja". Aber ohne püncktchenpüncktchen.
Im Übrigen wäre es wirklich mal Zeit für eine Werk über die "Hermeneutik und Phänomenologie des Bloggens".

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ahja
sie wissen natürlich, dass ich nur so tue, als würde ich sie verstehen.

ich hab ja mit journalismus nix am hut

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wenn jetzt noch der grimmemeier kommt und mir erklärt, wie medien funktionieren, dann geb ich einen aus.

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Aber was bin ich dann?
Ich bin kein Blogger an sich (nicht 29, keinen Dreitagebart, koerperlich ziemlich fit und auch daran interessiert) und auch kein Journalist.

Jetzt stellt sich natuerlich die essentielle Frage, was bin ich dann?

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kein journalist?

dann bist du blogger. :-)

studien dieser art sind doch eh nur was für journalisten

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Sach'ma, Armin, ...
... Du kennst Dich offenbar ganz gut mit Schottland aus:

Irgendein spezieller Whisky, den Du für gemütliche Herbstabende vor dem Kamin empfehlen kannst? Schön rauchig, nicht zu torfig. Jetzt nicht gerade für 100 € die Flasche aber schon gehobener als dieser JD-, JW- oder JB-Kokolores?

Du weißt schon: Weil Journalisten (neben den Ärzten) ja angeblich die meisten Alkoholiker in ihren Reihen haben ...

;-)

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viel wichtiger ist doch:

wann ziehst du auf die insel und kann ich mitkommen?

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Lanu ist ...
... reif für die Insel?

Aber dann wird nicht gejammert, dass im Cottage kein Internet-Anschluss vorhanden ist, gell!?

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Dann schreibt sie halt wieder Postkarten - hat doch toll funktioniert. ;-)
Ad Astra

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Briefe, Prospero, Briefe.

Wart's ab! ...

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Tsts, wieso hab ich damals keine Karte bekommen. Pah, nu bin ich beleidigt. :(

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Whisky und Islay und Interweb...
Aaaalso, das scheinen ja zwei oder sogar drei Fragen zu sein:

Fangen wir mit dem wichtigen an: Whisky. Rauchig, nicht zu torfig. Hm. Schwierig. Da ich eigentlich nur die torfigen (i.e. peaty) trinke. Denn da wuerde ich den Laphroaig Quarter Cask empfehlen. Aber der duerfte dann wohl zu torfig sein. Da ich aus leicht ersichtlichen Gruenden nur Islay Malts empfehlen kann (waere ja sonst Verrat an der guten Sache) bleibt eigentlich nur ein Bruichladdich. Der ist (normalerweise, wenn man nicht gerade einen Octomore oder Port Charlotte nimmt) der am wenigsten peaty ist. Ausserdem ist das neben Kilchoman (den man aber sowieso noch nicht kaufen kann) die einzige unabhaengige Distillerie auf Islay. Deutsche Preise kenne ich nicht, aber wenn ich jetzt den richtigen Euro/Pfund Kurs im Kopf habe muesste man da was fuer so um die 40-50 Euro bekommen koennen.

Wann ich hinziehe? Ja, wenn ich das wuesste. Im Moment bin ich noch auf der Ideensuche wie ich da meinen Lebensunterhalt verdienen koennte. Das mit dem Lottogewinn hat mangels Ticket nicht geklappt, sonst haette ich mir von den GBP 35m Islay House gekauft und in die 24 Schlafzimmer verschiedene Bloggerbesucher einquartiert. Aber kommt Zeit kommt Idee und Plan.

Und ob's Interweb gibt? Klar gibt's das, sogar Broadband. War ein ziemlicher Kampf bis BT mal inne Hufe gekommen ist, aber seit 2-3 Jahren gibt's zumindest in den Doerfern Broadband. Ich habe im April sogar "live" von Islay von der Wanderwoche gebloggt.

So, und jetzt muss ich mal nach einem Freitags Islay Bild suchen gehen.

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@chris
du wolltest keine karte.

@bulo

ich darf jammern. immer.

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Oh, zu früh gemeckert... :D

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Frau Lanu, ...
... ich bin entsetzt:

"wann ziehst du auf die insel und kann ich mitkommen?"???

Ich dachte, Sie wollten einen, sagen wir mal "Alpenruhesitz"?!

:-(

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@rmin:
"Laphroaig Quarter Cask"?

Klingt gut.

Gekauft.

Danke.

*hicks*

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Telegramme, bulo...
Schließlich ist Lanu doch die Retterin dieser Kommunkationsform...
Ad Astra

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Wo treibt sie sich eigentlich rum?

Ungewohnt ruhig hier!

Lanu ist ... verreist?

Frau Lanuhuuu, schreiben Sie uns doch mal - 'nen Kommentar, 'ne Karte, 'nen Brief, 'n Telegramm oder was auch immer!!!

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was ist denn los?
ich bin ja da.

ich such nen ruhesitz, stimmt. wo? das ist mir im moment ziemlich egal

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