Sonntag, 4. November 2007
Hab ich jemals erwähnt,
lanu, 08:27h
dass der Auslöser für die Gründung von dotcomtod dieser Artikel in der Berliner Zeitung war?
Noch ehe die Jungs mir was von fuckedcompany erzählten, wollte ich auch etwas machen, was "Mehr als Journalismus" war.
Fiel mir nur gerade ein, weil slashdot Geburtstag hat.
Noch ehe die Jungs mir was von fuckedcompany erzählten, wollte ich auch etwas machen, was "Mehr als Journalismus" war.
Fiel mir nur gerade ein, weil slashdot Geburtstag hat.
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Montag, 20. August 2007
Ich habe aufgeräumt
lanu, 13:13h

joman ist damals da doch nur hin, weil es Kohle gab. ;-)
Die einzige offizielle Auszeichnung in 7 Jahren. Ist sowas schon historisch?
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Montag, 13. November 2006
Rückkehr zur Normalität
lanu, 10:17h
(Herbst 2006)
Die ersten Tage nach dem Start von BooCompany brachte ich damit zu, Sentinels ihren Account wieder einzurichten. Gucken kamen sie alle. Keine Streitereien über alte Probleme. Nach der ersten Aufregung wurde es ruhiger. Einige testeten die Funktionalität mit einem ersten Boo. Ab und an mokierten sich "Altsentinels" über die Qualität. Die ersten Anwälte meldeten sich ebenfalls.
Die Zugriffszahlen pendelten sich auf den Niveau vor der Abschaltung ein und dennoch hatten sich die Zeiten geändert. Die Zahl der RSS-Leser stieg an und einige Schreiber blieben in ihren Blogs hocken.
Die alte Redaktion, die den Neustart noch positiv aufgenommen hatte, stellte im Laufe der Wochen fast die gesamte aktive Mitarbeit an der Seite ein. Don, der zu Beginn noch davon gesprochen hatte, mindestens drei Boos pro Woche liefern zu wollen, stieg ebenfalls vollständig aus.
Es gibt Tage, da bin ich selbstverständlich auch schreibfaul. Dennoch bemühte ich mich, mindestens jeden Tag eine Meldung beizutragen, um die Seite aktuell zu halten.
Neue Sentinels kamen hinzu, andere alte Haudegen liefen zu alter Form auf.
Die Nische, in der sich dotcomtod platziert hatte, übernahm BooCompany erfolgreich. Die Seite macht mir persönlich wieder Spaß und wird wachsen.
Versprochen.
Die ersten Tage nach dem Start von BooCompany brachte ich damit zu, Sentinels ihren Account wieder einzurichten. Gucken kamen sie alle. Keine Streitereien über alte Probleme. Nach der ersten Aufregung wurde es ruhiger. Einige testeten die Funktionalität mit einem ersten Boo. Ab und an mokierten sich "Altsentinels" über die Qualität. Die ersten Anwälte meldeten sich ebenfalls.
Die Zugriffszahlen pendelten sich auf den Niveau vor der Abschaltung ein und dennoch hatten sich die Zeiten geändert. Die Zahl der RSS-Leser stieg an und einige Schreiber blieben in ihren Blogs hocken.
Die alte Redaktion, die den Neustart noch positiv aufgenommen hatte, stellte im Laufe der Wochen fast die gesamte aktive Mitarbeit an der Seite ein. Don, der zu Beginn noch davon gesprochen hatte, mindestens drei Boos pro Woche liefern zu wollen, stieg ebenfalls vollständig aus.
Es gibt Tage, da bin ich selbstverständlich auch schreibfaul. Dennoch bemühte ich mich, mindestens jeden Tag eine Meldung beizutragen, um die Seite aktuell zu halten.
Neue Sentinels kamen hinzu, andere alte Haudegen liefen zu alter Form auf.
Die Nische, in der sich dotcomtod platziert hatte, übernahm BooCompany erfolgreich. Die Seite macht mir persönlich wieder Spaß und wird wachsen.
Versprochen.
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Mittwoch, 1. November 2006
BooCompany geht an den Start
lanu, 09:36h
(Januar 2006)
Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Blogger.de machte es mir schwer. Ein Export meiner gesammelten Boos aus der Datenbank war nicht möglich. So kopierte ich jeden einzelnen per Hand, um ihn auf die neue Seite zu bringen.
Da ich die Domain dotcomtod.com verloren hatte, musste ein neuer Name her. BooCompany war bereits zu DCT-Zeiten im Gespräch und durchgefallen. Ich wollte ihn, weil er sich auf das Wesentliche konzentrierte und die Möglichkeit der thematischen Erweiterung mit sich brachte. Die Registrierung übernahmen Helfer.
Ich wollte über meinen Schatten springen und sprach zwei Journalisten zum Neustart an. Ich hätte es wissen müssen. Beide sagten nett NEIN. Dotcomtod war keine Story mehr wert.
Ok, damit musste ich leben. Ich fand mich damit ab, wieder ganz unten anfangen zu müssen. Stunden vor dem Start informierte ich ein paar alte Haudegen, die sich auch echt zu freuen schienen. Begleitet wurde der Start mit einem Newsletter an den alten Verteiler. Hunderte email-Adressen waren längst tot, die erste Aussendung ging zudem schief, weil kein einziger Link funktionierte. Es rumpelte noch ziemlich heftig im Getriebe, doch die alte Dame DCT erhob sich würdevoll in ganzer Größe.
Die Medien vermeldeten den Neustart dann doch und die Sentinels kamen zumindest so zahlreich, dass der Online-Zähler irgendwann ausstieg. Der Domaininhaber von dotcomtod.com meldete sich noch am ersten Tag des Neustarts und bot die Weiterleitung an
Ich war zurück. Und ich geb es zu, ich war schon ein wenig stolz.
Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Blogger.de machte es mir schwer. Ein Export meiner gesammelten Boos aus der Datenbank war nicht möglich. So kopierte ich jeden einzelnen per Hand, um ihn auf die neue Seite zu bringen.
Da ich die Domain dotcomtod.com verloren hatte, musste ein neuer Name her. BooCompany war bereits zu DCT-Zeiten im Gespräch und durchgefallen. Ich wollte ihn, weil er sich auf das Wesentliche konzentrierte und die Möglichkeit der thematischen Erweiterung mit sich brachte. Die Registrierung übernahmen Helfer.
Ich wollte über meinen Schatten springen und sprach zwei Journalisten zum Neustart an. Ich hätte es wissen müssen. Beide sagten nett NEIN. Dotcomtod war keine Story mehr wert.
Ok, damit musste ich leben. Ich fand mich damit ab, wieder ganz unten anfangen zu müssen. Stunden vor dem Start informierte ich ein paar alte Haudegen, die sich auch echt zu freuen schienen. Begleitet wurde der Start mit einem Newsletter an den alten Verteiler. Hunderte email-Adressen waren längst tot, die erste Aussendung ging zudem schief, weil kein einziger Link funktionierte. Es rumpelte noch ziemlich heftig im Getriebe, doch die alte Dame DCT erhob sich würdevoll in ganzer Größe.
Die Medien vermeldeten den Neustart dann doch und die Sentinels kamen zumindest so zahlreich, dass der Online-Zähler irgendwann ausstieg. Der Domaininhaber von dotcomtod.com meldete sich noch am ersten Tag des Neustarts und bot die Weiterleitung an
Ich war zurück. Und ich geb es zu, ich war schon ein wenig stolz.
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Donnerstag, 26. Oktober 2006
Der Schubs
lanu, 11:36h
(Juli 2005)
So läuft es halt manchmal im Leben. Da sitzt man zu Hause, schreibt täglich Boos in das eigene Blog und wartet die Zeit und den Start des gepanten Blognetzwerks ab. Nicht passiert. Dann gibts Post und alles wird anders:
Warum nicht wieder so eine Seite wie dotcomtod.com?
7.7.05
Hallo Lanu
Seit DCT auch tot ist, habe ich einiges in Blogs und Foren gelesen. Jedoch weiss ich immer noch nicht, wieso es die Seite nicht mehr gibt. Es sollte doch kein Problem sein, jemanden zu finden, der das Ganze hosted und wenn nötig nochmals neu programmiert.
Für eine Antwort wäre ich Dir sehr dankbar.
Ich antwortete ausführlich und erwischte mich dabei, gegen einen Neustart zu argumentieren. Als die Antwort kam und mir Hilfe beim Neustart angeboten, habe ich alles aufgezählt, was schief gehen könnte, vor Anwälten und der "Lebensaufgabe" gewarnt.
Hat nix geholfen. Alle Argumente gingen ins Leere.
Ich hatte ja noch zwei *.zip-Dateien rumzuliegen. In kürzester Zeit war etwas zu sehen, ich konnte meckern, erklären und das Projekt nahm Gestalt an.
Ich fragte nach der dotcomtod-Domain in Amerika an und erklärte Don Alphonso, dass ich nicht mehr warten wollen würde, sondern es allein versuche.
Von beiden Seiten kam keine Reaktion.
So läuft es halt manchmal im Leben. Da sitzt man zu Hause, schreibt täglich Boos in das eigene Blog und wartet die Zeit und den Start des gepanten Blognetzwerks ab. Nicht passiert. Dann gibts Post und alles wird anders:
Warum nicht wieder so eine Seite wie dotcomtod.com?
7.7.05
Hallo Lanu
Seit DCT auch tot ist, habe ich einiges in Blogs und Foren gelesen. Jedoch weiss ich immer noch nicht, wieso es die Seite nicht mehr gibt. Es sollte doch kein Problem sein, jemanden zu finden, der das Ganze hosted und wenn nötig nochmals neu programmiert.
Für eine Antwort wäre ich Dir sehr dankbar.
Ich antwortete ausführlich und erwischte mich dabei, gegen einen Neustart zu argumentieren. Als die Antwort kam und mir Hilfe beim Neustart angeboten, habe ich alles aufgezählt, was schief gehen könnte, vor Anwälten und der "Lebensaufgabe" gewarnt.
Hat nix geholfen. Alle Argumente gingen ins Leere.
Ich hatte ja noch zwei *.zip-Dateien rumzuliegen. In kürzester Zeit war etwas zu sehen, ich konnte meckern, erklären und das Projekt nahm Gestalt an.
Ich fragte nach der dotcomtod-Domain in Amerika an und erklärte Don Alphonso, dass ich nicht mehr warten wollen würde, sondern es allein versuche.
Von beiden Seiten kam keine Reaktion.
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Montag, 23. Oktober 2006
Ex-Höllensöldner
lanu, 09:29h
"Den Michael Westphal kenne ich noch aus meiner aktiven Zeit als Höllensöldner in der Munich Area."
Das ist doch mal ein offenes Wort. Oder hab ich das nur falsch verstanden?
Das ist doch mal ein offenes Wort. Oder hab ich das nur falsch verstanden?
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Samstag, 21. Oktober 2006
Die Frage
lanu, 11:23h
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Freitag, 20. Oktober 2006
Neue Pläne
lanu, 15:07h
(Frühjahr 2005)
Ich hatte mich erneut von dotcomtod verabschiedet. Die Domain war irgendwo in den USA, das halbfertige Archiv war im Netz. Alle hatten sich irgendwie beruhigt. Sentinels und Freunde waren weg. Das Projekt lag im Koma. Schluss, aus, Ende?
Don Alphonso meldete sich ab und zu, machte mir Hoffnung. Er sprach von einem Netzwerk von Blogs, von Software, die programmiert werden würde. Die Boos sollten in einem gemeinsamen Blogportal zusammengefasst werden.
Klang gut, doch auch dieser Termin wurde nicht gehalten. Ich wollte etwas tun. Ich bat Don um einen Blog bei blogger.de. lanu.blogger.de sollte mein Beitrag zu dem Blognetzwerk werden. Ich schrieb wieder Boos und Finals, die später einen Beitrag zum Neuanfang leisten sollten.
Meine Einladung an andere Schreiber funktionierte nicht. Nur ab und an verlief sich ein Sentinel hierher, um einen Boo zu schreiben.
Ich lernte neue Branchen, neue Lichtgestalten und neue Betroffene kennen. Eine Art Forum für Verbraucherschutz musste her, als immer mehr Leser kamen, die sich austauschen wollten.
Ich legte mich mit einem alten Bekannten an, gewann mindestens einen neuen dazu und stellte fest, dass ich mich auf den Bloghoster verlassen kann.
Und ich wartet auf das Blognetzwerk, das leider nie kommen sollte.
Ich hatte mich erneut von dotcomtod verabschiedet. Die Domain war irgendwo in den USA, das halbfertige Archiv war im Netz. Alle hatten sich irgendwie beruhigt. Sentinels und Freunde waren weg. Das Projekt lag im Koma. Schluss, aus, Ende?
Don Alphonso meldete sich ab und zu, machte mir Hoffnung. Er sprach von einem Netzwerk von Blogs, von Software, die programmiert werden würde. Die Boos sollten in einem gemeinsamen Blogportal zusammengefasst werden.
Klang gut, doch auch dieser Termin wurde nicht gehalten. Ich wollte etwas tun. Ich bat Don um einen Blog bei blogger.de. lanu.blogger.de sollte mein Beitrag zu dem Blognetzwerk werden. Ich schrieb wieder Boos und Finals, die später einen Beitrag zum Neuanfang leisten sollten.
Meine Einladung an andere Schreiber funktionierte nicht. Nur ab und an verlief sich ein Sentinel hierher, um einen Boo zu schreiben.
Ich lernte neue Branchen, neue Lichtgestalten und neue Betroffene kennen. Eine Art Forum für Verbraucherschutz musste her, als immer mehr Leser kamen, die sich austauschen wollten.
Ich legte mich mit einem alten Bekannten an, gewann mindestens einen neuen dazu und stellte fest, dass ich mich auf den Bloghoster verlassen kann.
Und ich wartet auf das Blognetzwerk, das leider nie kommen sollte.
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Donnerstag, 19. Oktober 2006
Erfolg ist relativ
lanu, 16:58h
Wenn ich eines Tages wieder bei diesen Klickzahlen lande, dann pack ich meine Sachen. Versprochen. :-)

Wer es groß mag:
dct 2001 (JPG, 138 KB)
PS: Grafisch sah es nicht so schlimm aus. Ich schwörs.

Wer es groß mag:
dct 2001 (JPG, 138 KB)
PS: Grafisch sah es nicht so schlimm aus. Ich schwörs.
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Medvech
lanu, 10:57h
Als ich die Nachricht bekam, schrieb ich auf lanulog.de folgendes:
October 22, 2004
ein freund
so ist das mit dem internet. man kann streiten, diskutieren, sich vertragen. feind- und freundschaften entstehen. nähe, wo es keine geben kann.
ich hab ihn nie gesehen und es trifft mich dennoch wie ein schlag. koma nach herzinfarkt.
werd gesund, "alter" mann. bitte.
Bis heute liegt er im Wachkoma. Wie ich es auch anstelle, ich finde nicht die richtigen Worte, die meine Gefühle von damals und heute beschreiben können. Darum nur soviel: Medvech ist einer der ganz großen Menschen, die mir je begegnet sind.
October 22, 2004
ein freund
so ist das mit dem internet. man kann streiten, diskutieren, sich vertragen. feind- und freundschaften entstehen. nähe, wo es keine geben kann.
ich hab ihn nie gesehen und es trifft mich dennoch wie ein schlag. koma nach herzinfarkt.
werd gesund, "alter" mann. bitte.
Bis heute liegt er im Wachkoma. Wie ich es auch anstelle, ich finde nicht die richtigen Worte, die meine Gefühle von damals und heute beschreiben können. Darum nur soviel: Medvech ist einer der ganz großen Menschen, die mir je begegnet sind.
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